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Digitalisierung an der WWU

Ob Lernplattformen wie Moodle, Rechercheportale wie DigiBib oder Forschungsdatenbanken wie CRIS@WWU: Die Digitalisierung verändert viele Bereiche der Universität Münster. In der Verwaltung gewinnt das „papierarme“ Büro an Bedeutung. Präsentationen und Skripte erhalten Studierende heute wie selbstverständlich über das Learnweb. Auch für die Wissenschaft ergeben sich durch den schnell fortschreitenden digitalen Wandel neue Chancen und Vernetzungsmöglichkeiten. Grund genug für die Pressestelle der WWU das Thema "Digitalisierung an der WWU" und die entsprechenden Herausforderungen intensiv und differenziert zu beleuchten – viel Spaß!

Wikipedia für medizinische Formulare

Ein Expertenteam entwickelt ein Online-Portal mit Standards für Patientenakten und Studien
Die weltweite Vereinheitlichung medizinischer Dokumentationsformulare ist das Ziel des Portals für medizinische Datenmodelle.<address>© Livingpage</address>
© Livingpage

Elektronische Formulare für Patientendaten gehören mittlerweile zum Alltag aller Mediziner. Jedoch ist nur ein kleiner Teil öffentlich zugänglich. Durch diesen Mangel an Transparenz werden Prozesse zur Abstimmung von Datenmodellen im Gesundheitswesen erheblich behindert. Das "Portal für Medizinische Datenmodelle" schafft Abhilfe.

Die Digitalisierung bleibt eine Herausforderung für Hochschulen

Auf neuen Pfaden – fünf Gastbeiträge über Chancen für die Forschung, Lehre und Gesellschaft
Immer mehr vernetzt: Die Digitalisierung verändert nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Forschung und Lehre an Universitäten wie der WWU.<address>© Die Zeichner</address>
© Die Zeichner

Die Digitalisierung verändert viele Bereiche der Universität Münster. Deshalb hat sich die Pressestelle der WWU sechs Monate lang in einem Themenschwerpunkt mit dem digitalen Wandel beschäftigt. Zum Abschluss stellen wir auf dieser Seite fünf Thesen zur Digitalisierung an der Universität Münster, innerhalb der deutschen Hochschullandschaft und in der Gesellschaft vor.

Digitalisierung@WWU: Im Gespräch mit Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf

Sechste Folge der Videoreihe zum Themenschwerpunkt "Digitalisierung"
<address>© WWU Münster</address>
© WWU Münster

"Ich wäre als Kirchenhistoriker im Grunde genommen gar nicht denkbar ohne die Digitalisierung", verdeutlicht Prof. Dr. Hubert Wolf, Direktor des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der WWU, der derzeit zwei Online-Großprojekte betreut. Als Vorstandsmitglied des Center for Digital Humanities setzt sich Hubert Wolf für mehr Beratung über digitale Instrumente in den Geisteswissenschaften ein.

Zertifikatsstudiengang „Data Science“ an der WWU geht in die dritte Runde

Von der Analyse bis zur Verwertung großer Datenmengen: Spezialisten müssen Grenzen zwischen Fachdisziplinen überschreiten
Datenspezialisten konzipieren mathematische Modelle zur Verarbeitung von Daten, analysieren sie und setzen die Daten anschließend in einen sinnvollen Kontext.<address>© Fotolia</address>
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Um große Mengen an digitalen Daten zielgerichtet zu nutzen, werden Spezialisten benötigt, die mathematische Modelle zur Verarbeitung von Daten konzipieren, sie analysieren und anschließend in einen sinnvollen Kontext setzen. Der berufsbegleitenden Zertifikatsstudiengang „Data Science“ an der WWU bildet diese Spezialisten aus.

Digitalisierung@WWU: Im Gespräch mit Prorektorin Prof. Dr. Regina Jucks

Fünfte Folge der Videoreihe zum Themenschwerpunkt "Digitalisierung"
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28.000 der mehr als 45.000 Studierenden der WWU nutzten im Wintersemester 2017/18 das Learnweb. Damit ist die Plattform das prominenteste digitale Lehr- und Lernformat an der Universität Münster. "Die Digitalisierung hat die Lehre auf jeden Fall verändert", stellt Prof. Dr. Regina Jucks, Prorektorin für Studium und Lehre, fest.

Diskussion beim Abendbrot: Digitalisierung an deutschen Universitäten – Fluch oder Segen?

Universität Münster und M44 Meeting Center laden zur "Campus Knifte" ein
Campus Knifte_Logo.jpg<address>© WWU/Thomas Kundy / Privat</address>
© WWU/Thomas Kundy / Privat

Dr. Katja Stoppenbrink vom Philosophischen Seminar und Prof. Dr. Jan Vahrenhold vom Institut für Informatik der WWU geben am 5. Juni um 18 Uhr im M44 Meeting Center bei einem gemeinsamen Abendbrot Einblicke in die Lehre und Wissenschaft im digitalen Zeitalter. Alle Interessierten sind willkommen.

Digitale Angebote ergänzen die Lehre

Die Digitalisierung verändert die Wissensvermittlung an der WWU / Drei Gastbeiträge über neue Formate
Digitale Lehre_Logo dt.jpg<address>© WWU/Kathrin Nolte</address>
© WWU/Kathrin Nolte

Apps für die Studienorganisation, Online-Lernplattformen, videobasierte Lehrmodule: Die Digitalisierung verändert die Hochschullehre – auch an der WWU Münster. Wir stellen drei unterschiedliche Beispiele in Gastbeiträgen vor.

WWU-Archäologen stellen Forschungsdaten aus dem Sudan online zur Verfügung

Durch ein Geoinformationssystem können Interessierte Befunde einsehen
<address>© WWU/W.A.D.I.; Screenshot</address>
© WWU/W.A.D.I.; Screenshot

Das am Institut für Ägyptologie und Koptologie der WWU Münster angesiedelte archäologische Projekt "Wadi Abu Dom Itinerary" stellt seine bei einer Feldforschung im Sudan erhobenen Daten jetzt online zur Verfügung. Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit können die Befunde einsehen.

Müssen Kartellrechtler Facebook in die Schranken weisen?

"Neben Facebook verarbeiten auch Firmen wie Amazon oder Google täglich gewaltige Datenmengen." / Ein Gastbeitrag von Dr. Jan Markus Weber
<address>© Privat</address>
© Privat

In seiner an der WWU Münster verfassten Dissertation hat sich Dr. Jan Markus Weber mit der Frage auseinandergesetzt, inwieweit Wettbewerber Zugang zu den Algorithmen und Datensätzen des Marktbeherrschers Google erhalten sollten.

Durchblick im Datenwirrwarr

Das digitale Forschungsdatenmanagement gewinnt an der WWU immer mehr an Bedeutung
<address>© WWU - Peter Leßmann</address>
© WWU - Peter Leßmann

Durch das Forschungsdatenmanagement soll die Transparenz der Wissenschaft erhöht, eine verlässliche Qualitätskontrolle ermöglicht und eine Absicherung der Ergebnisse gewährleistet werden. „Mittlerweile können auch große Datenmengen verarbeitet werden. Dafür ist aber nicht nur technisches, sondern auch bibliothekarisches und rechtliches Wissen notwendig“, betont der Geschäftsführer des ZIV, Dr. Dominik Rudolph.

Ringvorlesung "#Lehrerbildung – digital@kompetent" startet

Auftakt am 3. Mai zum Thema "Entwicklungen in der Gesellschaft: Der Weg in eine digitale Welt"
Plakat zur Ringvorlesung<address>© WWU/ZfL</address>
© WWU/ZfL

Das Zentrum für Lehrerbildung der WWU Münster lädt in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster im aktuellen Sommersemester zur Ringvorlesung "#Lehrerbildung – digital@kompetent" ein. In verschiedenen Vorträgen geht es um Veränderungspotenziale der Digitalisierung in der Lehrerbildung.

Digitalisierung@WWU: Im Gespräch mit Psychologe Prof. Dr. Guido Hertel

Vierte Folge der Videoreihe zum Themenschwerpunkt "Digitalisierung"
Prof. Dr. Guido Hertel<address>© WWU Münster</address>
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"Wir leben in einer sehr spannenden Zeit", stellt Prof. Dr. Guido Hertel, geschäftsführender Direktor des Instituts für Psychologie an der WWU, fest. Die Digitalisierung verändert nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch das Privatleben. Guido Hertel plädiert für einen offenen und nutzerorientierten Umgang mit neuen Technologien.

Digitalisierung@WWU: Im Gespräch mit Medizininformatiker Prof. Dr. Martin Dugas

Dritte Folge der Videoreihe zum Themenschwerpunkt "Digitalisierung"
Prof. Dr. Martin Dugas<address>© WWU Münster</address>
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"Datenschutz und Datensicherheit sind absolute Grundvoraussetzungen, damit Vertrauen in dieses System entstehen kann", betont Prof. Dr. Martin Dugas vom Institut für Medizinische Informatik. Gemeint sind damit Plattformen wie das münsterische "Portal für Medizinische Datenmodelle", das 15.000 medizinische Fragebögen online zugänglich macht. Es soll für mehr Transparenz in der medizinischen Forschung sorgen.

Interview mit Prof. Dr. Wolfram Pernice über intelligent vernetzte Computertechnik

Interview mit Prof. Dr. Wolfram Pernice: "Mit unserer Hardware könnten Krebszellen automatisch identifiziert werden."
Prof. Dr. Wolfram Pernice<address>© WWU/Laura Grahn</address>
© WWU/Laura Grahn

Prof. Dr. Wolfram Pernice vom Physikalischen Institut der WWU forscht an einer intelligent vernetzten Computertechnik, die ähnlich funktioniert wie das menschliche Gehirn. Im Interview spricht der Nanophysiker über den neuen Forschungsansatz, künstliche Gehirne und die Zukunftsperspektiven.

Ein Gastbeitrag : Wie man soziale Netzwerke nicht regulieren sollte

Prof. Dr. Nikolas Guggenberger über das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Prof. Dr. Nikolas Guggenberger<address>© Laura Schenk</address>
© Laura Schenk

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz trat vor einigen Monaten in Kraft. Es soll Hetze und "Fake News" in sozialen Netzwerken unterbinden. Warum es jedoch ungeeignet ist, erklärt Jurist Prof. Dr. Nikolas Guggenberger – Teil vier einer Serie von Gastbeiträgen.