Aktuelle Meldungen

Um Gottes Willen! mit dem Kirchenrechtler Thomas Schüller

Wozu braucht es neben dem weltlichen Recht, auch noch ein Kirchenrecht?

Einmal im Monat geht es in unserem Aufwacher am Sonntag um den
Glauben. Wie sehr beeinflusst er unser Leben und welche Aufgaben
sind mit ihm verbunden? Heute: Lothar Schröder im Gespräch mit dem
Kirchenrechtler Thomas Schüller.

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© WWU - Peter Leßmann

Zwei Preisträger für erstklassige Wissenschaftskommunikation

Universitätsgesellschaft Münster zeichnet Ökonomen Andreas Löschel und Theologen Thomas Schüller aus

Die Universitätsgesellschaft Münster e. V. hat dem Theologen Prof. Dr. Thomas Schüller und dem Ökonomen Prof. Dr. Andreas Löschel den diesjährigen „Preis für Wissenschaftskommunikation – wissen.kommuniziert“ verliehen. Mit dem zum zweiten Mal ausgelobten Preis zeichnet die Universitätsgesellschaft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster aus, die sich um die Vermittlung komplexer Sachverhalte auf besondere Weise verdient gemacht haben. „Universitäten kommt in der Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft eine wichtige Rolle zu. So sorgen sie dafür, dass diese ihren gesellschaftlichen Nutzen voll entfalten“, betonte Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels in der Feierstunde in der WWU-Studiobühne. „Die diesjährigen Preisträger tragen ihre Forschungsergebnisse auf sehr unterschiedliche Weise wirkungsvoll in die Gesellschaft. Beide leisten damit einen wichtigen Beitrag, der mit dieser Auszeichnung eine angemessene Würdigung erfährt.“

Der Vorstandsvorsitzende der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt, hob hervor, dass es gerade in Zeiten von großen Herausforderungen und gleichzeitiger Wissenschaftsskepsis wichtig sei, das Vertrauen in die Wissenschaft in der Bevölkerung zu stärken. „Beiden Preisträgern gelingt es in exzellenter Weise, ihre herausragenden Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit nachhaltig und anschaulich zu vermitteln und damit eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu bauen.“

Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Universitätsgesellschaft im Jahr 2018 vom Vorstand ins Leben gerufen. Auf Empfehlung der fünfköpfigen Jury hatte der Vorstand der Universitätsgesellschaft entschieden, den Preis in diesem Jahr auf zwei Preisträger aufzuteilen.

Universität Münster News
Katholisch-Theologische Fakultät Aktuelles

Kooperation DaKaR mit ixtheo und KALDI

Durch die Kooperation mit dem Index Theologicus in Tübingen konnte die Datenbank für Kanonisches Recht grundlegend überarbeitet und an die neuesten bibliothekarischen Standards angepasst werden. In diesem Zuge ist nun auch KALDI (Kanonistische Literaturdatenbank Innsbruck) Kooperationspartner.

Wie gewohnt können nun unter canonlaw.ixtheo.de kanonistische Fachliteratur, Normen und Rechtsprechung recherchiert werden. Neu ist u. a. die multilinguale Suchmaske und Stichwortsuche sowie die Möglichkeit den Standort der gewünschten Titel in der eigenen Umgebung zu prüfen. Nach dem Anlegen eines eigenen Accounts können Merklisten erstellt und gespeichert, sowie „Alerts“ eingerichtet werden, sobald zu bestimmten Themengebieten neue Literatur in der Datenbank erfasst wird.

Weiterhin ist natürlich die Canonsuche möglich. Diese befindet sich derzeit in der Betaversion und ist über die Eingabe „cic83 204“ möglich (Angabe des Codex [cic17, cic83, cceo] Leerzeichen, Angabe der Nummer des Canons).

Für Anregungen zur Optimierung wenden Sie sich bitte an ixtheo@ub.uni-tuebingen.de.
Allgemeine Fragen können Sie auch an kanrecht@uni-muenster.de richten.

© privat

Professor Thomas Schüller erhält den"wissen.kommuniziert"-Preis für Wissenschaftskommunikation 2021

Thomas Schüller, Direktor des Instituts für Kanonisches Recht und Professor für Kirchenrecht an unserer Fakultät, ist einer von zwei Preisträgern des "wissen.kommuniziert"-Preises für Wissenschaftskommunikation. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird zu gleichen Teilen an Thomas Schüller und Prof. Dr. Andreas Löschel (Lehrstuhl für Mikroökonomik an der WWU) verliehen. Seit 2018 verleiht die Universitätsgesellschaft Münster den "wissen.kommuniziert"-Preis für besondere und innovative Leistungen auf dem Feld der Wissenschaftskommunikation, mit denen in herausragender Weise komplexe und komplizierte wissenschaftliche Inhalte verständlich kommunziert und für eine breitere Öffentlichkeit aufbereitet werden. Die Preisverleihung erfolgt im feierlichen Rahmen am 9. November 2021 in der Studiobühne Münster. Die Fakultät gratuliert ihrem Professor sehr herzlich und freut sich mit ihm über diese Auszeichnung seines Engagements.
Auszeichnung für herausragende Wissenschaftskommunikation

© WWU - Sophie Pieper

Krise der katholischen Kirche: Missbrauchsskandal, Austritte und Protestbewegungen

Interview mit Prof. Dr. Thomas Schüller

In den letzten Wochen haben sich die Ereignisse in der katholischen Kirche überschlagen: Nach der apostolischen Visitation im Erzbistum Köln und dem überraschenden Rücktrittsangebot von Kardinal Marx ist eine hitzige Debatte um die Kirche als Institution entstanden. Prof. Dr. Thomas Schüller, der am Institut für Kanonisches Recht der WWU lehrt und forscht, ordnet die Vorfälle nun im Podcast ein. Neben den aktuellen Ereignissen geht es in dem Gespräch auch um die Präventionsmaßnahmen in den Bistümern, strukturelle Probleme der Kirche und Protestbewegungen wie "Maria 2.0".

PODCAST

© WWU
© WWU - Sophie Pieper

Gastvortrag von Prof. Dr. Martin Stuflesser (Universität Würzburg): Außenstehende und stumme Zuschauer? (SC 48) – Corona und die Folgen für die Feier der Liturgie

Am 12. Mai 2021 hielt Herr Prof. Dr. Martin Stuflesser einen Vortrag (online) zum Thema „Außenstehende und stumme Zuschauer? (SC 48) – Corona und die Folgen für die Feier der Liturgie.“. In seinem Vortrag skizzierte Prof. Dr. Stuflesser die noch nicht abgeschlossenen, tiefgreifenden Auswirkungen der Corona-Krise auf die Feier der Liturgie in der katholischen Kirche. Mit Auswertungen der digitalen Übertragung von Gottesdienstfeiern, der Darstellung von Umfrageergebnissen zur Bedeutung von Gottesdienstfeiern in Gemeinschaft oder der kritischen Analyse des Wiederauflebens traditionsreicher Gottesdienstformen wie z.B. dem Hausgottesdienst sind nur einige wenige Schlaglichter eines Vortrags genannt, der für das Fach Liturgie begeistert hat. Hervorzuheben sind zudem seine Überlegungen zur intentionalen (geistlichen) Kommunion und der Aspekt, dass Liturgie gerade in der Pandemiezeit eine diakonische Funktion haben kann. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Prof. Dr. Stuflesser seitens des kirchenrechtlichen Instituts für seine zukunftsweisenden Gedanken zu interdisziplinären Forschungsarbeiten mit liturgierechtlichem Schwerpunkt.

Überarbeitung DaKaR

Liebe Nutzer*innen,

die Datenbank für kanonisches Recht (DaKaR) wird aktuell im Rahmen eines DFG-Projekts für eine Kooperation mit der UB Tübingen (IxTheo) sowie der Kanonistischen Literaturdokumentation Innsbruck (KALDI) überarbeitet. Zeitgleich hat die DaKaR aufgrund neuer Sicherheitsbestimmungen ein verändertes Layout erhalten. In diesem Zuge kommt es zu der für Sie ungewohnten Darstellung von Suchmaske und Suchergebnissen. Diese Unannehmlichkeiten bitten wir Sie zu entschuldigen.
Schon jetzt möchten wir Sie auf www.churchlaw.ixtheo.de aufmerksam machen. Über diesen Link und zeitnah über canonlaw.ixtheo.de können Sie 80.000 kanonistische Literaturen recherchieren. Zusätzlich finden Sie in dieser Kirchenrechts-Datenbank, die dem IxTheo angegliedert ist, Funktionen wie das Alerting, die Merklistenspeicherung oder die automatisierte Verfügbarkeitsprüfung von Literatur anhand des Standorts (IP-Adresse), von dem aus Sie Literatur recherchieren. Um diese Funktionen nutzen zu können, erstellen Sie bitte ein Benutzerkonto.
Wichtiger Hinweis zu churchlaw.ixtheo.de: Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um eine Beta-Version der zukünftigen DaKaR handelt. Das hat zur Folge, dass z.B. die Canonsuche noch nicht funktioniert, einige Literaturdatensätze der „alten“ DaKaR noch nicht angezeigt werden und Sie bei der erweiterten Suche die IxTheo-Klassifikation auf „SA Kirchenrecht“ eingrenzen müssen. Die Recherchemöglichkeiten werden in den nächsten Monaten optimiert, sodass die neue DaKaR ab Mitte des Jahres 2021 vollumfänglich nutzbar sein wird.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Herrn Dr. Johannes Hohmann.

Mit den besten Wünschen
Ihr Team der DaKaR

© privat

Nachruf auf Prof. Dr. Heinrich J.F. Reinhardt

Die Katholisch-Theologische Fakultät der WWU und das Institut für Kanonisches Recht (IKR) trauern um den Kollegen Prof. Heinrich J.F. Reinhardt, der am 21.10.2020 in Bochum nach längerer Krankheit verstorben ist. Heinrich Reinhardt hat sich besondere Verdienste um die Etablierung des Lizentiatsstudienganges Kanonisches Recht und die Lehre in den ersten Jahren seit 1992 bis nach seiner Emeritierung 2012 erworben. Zusammen mit Klaus Lüdicke, dem damaligen Direktor des IKR, übernahm Reinhardt zahlreiche Lehrveranstaltungen und konnte den Studierenden auf der Grundlage seiner Praxis als erfahrener Verwaltungskanonist und Richter in den Bistümern Essen und Münster und seiner ausgewiesenen fachwissenschaftlichen Expertise praxis- und problemorientiert die entsprechenden Normen nahebringen. In seiner zugewandten, menschenfreundlichen und stets wohlmeinenden Art genoss er über all die Jahre, die er in Münster gelehrt hat, hohes Ansehen bei den Studierenden, von denen eine Reihe bei ihm als Professor für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum ihre Doktorarbeit schrieben und habilitierten. Immer wieder brachte sich Reinhardt auch nach Beendigung seiner Lehrtätigkeit in Münster mit Impulsen und Nachfragen in die Belange des Studienganges ein. Mit Kollegen Lüdicke verband ihn eine lebenslange persönliche Freundschaft. Nicht zuletzt durch sein besonderes Engagement für die Ökumene, seine Mitarbeit am Münsterischen Kommentar und viele oft im Verborgenen gegebene Hilfestellungen wird er als Kollege und Kirchenrechtler unvergessen bleiben.

Johannes Schnocks          Thomas Schüller
           Dekan                            Direktor IKR

© BWV

Neuerscheinung: Kirchenrecht im Dialog

Tagungsband zur Tagung des Instituts für Kanonisches Recht, 18.-20. Februar 2019, Fulda

Kirchenrecht im Dialog hrsg. von Thomas Schüller und Thomas Neumann

Innertheologisch ist das Kirchenrecht als Dialogpartner oft nicht gefragt, vielmehr wird es eher als Grund für den Reformstau in der römisch-katholischen Kirche angesehen. In der Rechtstheorie ist jedoch unstrittig, dass das Kirchenrecht im Dialog mit der Systematik bezüglich der Legislative und im Dialog mit den praktischen Disziplinen im Rahmen der Rechtsapplikation steht. Dieser Band möchte den innertheologischen Dialog nach außen tragen und für die Theologie wie für die anderen Geisteswissenschaften fruchtbar machen.
In vier Panels wollen die Autoren zum methodologischen und epistemologischen Austausch anregen: Panel I behandelt die Ambivalenz zwischen Kontingenz und kirchlicher Tradition; Panel II setzt sich mit den Prinzipien der Partikularität und Globalität auseinander; Panel III vertieft die Frage der Abhängigkeit zwischen religiösem und säkularem Recht und Panel IV reflektiert die Effektivität der säkularen und religiösen Strafzwecke.

Flyer
zum Berliner Wissenschaftsverlag

© IKR

Roma locuta, causa initiata!

Romexkursion vom 16.-21. Februar 2020

Das Institut für Kanonisches Recht hat unter der Leitung von Dr. Thomas Neumann mit Studierenden des Lizentiats und des Magister Theologiae eine Exkursion nach Rom zum Besuch ausgewählter Dikasterien unternommen. Wie bereits in den Jahren zuvor wurde die Studiengruppe immer freundlich empfangen und die Studierenden hatten die Gelegenheit, Fragen an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Dikasterien zu stellen. Die Besuchstermine an der Römischen Kurie waren nicht von dem Sprichwort „Roma locuta, causa finita“ geprägt, sondern die Studierenden konnten persönlich erfahren, dass der Dienstcharakter der Römischen Kurie gelebt wird und die Offenheit und Hilfsbereitschaft eher zur Abwandlung des Aphorismus führt: „Roma locuta, causa initiata!“

© Pustet

Neuerscheinung: Die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz.

Dogmatische und kirchenrechtliche Perspektiven

Papst Franziskus wünscht eine "heilsame Dezentralisierung" sowie die Stärkung der Synodalität in der Kirche und damit verbunden auch eine Aufwertung der Bischofskonferenzen. Um deren Status wird seit dem II. Vatikanum gerungen, sowohl in dogmatischer als auch in kirchenrechtlicher Hinsicht. Verwirklichen die Bischöfe einer Bischofskonferenz effektive Kollegialität oder sind sie bloß ein pastoraler Debattierklub, der unverbindliche Empfehlungen aussprechen darf? Wie weit reicht die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz, vor allem, wenn diese sich nicht einig ist, wie beim sogenannten Kommunionstreit im Jahr 2018? Der Sammelband dokumentiert eine Münsteraner Tagung, bei der Theologietreibende aus Dogmatik und Kirchenrecht mit Akteuren und Beobachtern ins Gespräch gekommen sind. Mit Beiträgen u. a. von Bischof Franz-Josef Overbeck und Thomas Sternberg (Zentralkomitee der deutschen Katholiken).

zum Verlag Pustet

© IKR

Interdisziplinäre Fachtagung "Kirchenrecht im Dialog"

vom 18.-20. Februar 2019 im Priesterseminar Fulda

Dialog inter cathedrae

Vom 18. bis 20. Februar 2019 tagten ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis unter dem Rahmenthema „Kirchenrecht im Dialog“ im Bonifatiussaal des Priesterseminars Fulda. Die vom Institut für Kanonisches Recht ausgerichtete interdisziplinäre Fachtagung „Kirchenrecht im Dialog“ widmete sich der Anregung des Dialogs des Kirchenrechts mit inner- und außertheologischen Disziplinen. In vier Panels wurde der Dialog unter den Schlagworten Geschichte und Recht, Globalität und Recht, Religion und Recht und Strafe und Recht geführt. Zwischen den jeweiligen drei Referentinnen und Referenten der Panels entstand ein von effektiver Kollegialität getragener Dialog, der sich in die Plenumsdiskussionen übertragen hat. Als gewichtige Diskussionspunkte stellten sich die Frage nach der Normativität der Geschichte, die Einordnung der rechtlichen Struktur als Hierarchie oder Heterarchie, die Frage der gegenseitigen Prägekraft von Recht und Religion und die Frage nach der Effektivität und den Grenzen des Strafrechts heraus. Die Früchte des Dialogs mit der Geschichtswissenschaft, den Rechtswissenschaften, der Islamwissenschaft, der Religionswissenschaft, der Kriminologie und der Moraltheologie können in dem in diesem Jahr erscheinenden Tagungsband in der Beiheftereihe Kirche und Recht nachgelesen werden.

Flyer Tagungsband Beihefte Kirche und Recht

© IKR

Fachtung "Die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz. Dogmatische und kirchenrechtliche Perspektiven"

am 24. und 25. Mai 2019 in der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster

Papst Franziskus betont, dass ihm im Sinne der heilsamen Dezentralisierung an einer theologischen und kirchenrechtlichen Aufwertung der Bischofskonferenz gelegen ist. Die Diskussion um die grundsätzlichen wie vor allem auch der lehrrechtlichen Kompetenzen der Bischofskonferenz ist auch nach dem MP „Apostolos suos“ von Papst Johannes Paul II. (1998) nicht abgerissen. Was meinen die Topoi „affektive“ und „effektive“ Kollegialität in diesem Kontext, wie weit reicht die Lehrautorität der Bischofskonferenz und wie behält in dieser Gemengelage auch der einzelne Diözesanbischof die mit seinem Amt übertragene Autorität? 30 Jahre nach dem Sammelband „Die Bischofskonferenz. Theologischer und juridischer Status“, den Hermann J. Pottmeyer und Hubert Müller herausgaben, werden systematische Theologinnen und Theologen mit Kirchenrechtlerinnen und Kirchenrechtlern im Dialog zusammen mit kompetenten Praktikern diese Fragen auf der Tagung in Münster besprechen.
Herzliche Einladung!

Anmeldung bis zum 30. April per E-Mail unter kanrecht@uni-muenster.de, Betreff: Tagung Bischofskonferenz

Für die Tagung wird kein eigener Tagungsbeitrag erhoben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gebeten, sich selbst in Münster eine Unterkunft zu suchen. Während der Tagung werden kostenfrei Getränke gereicht.

Flyer zum download

Actus Academicus im Wintersemester 2018/19

Am 1. Febraur 2019 fand der feierliche Actus Academicus der Katholisch-Theologischen Fakultät statt. In diesem Rahmen wurden die Absolventinnen und Absolventen des WS 2018/19 gehert und die Promoventinnen und Promoventen feierlich promoviert.

Unter den Promoventen sind vom Institut für Kanonisches Recht betreut:

Pater Dr. Rainer Autsch mit einer kirchenrechtlichen Dissertation zum Dr. theol. (Die deutschen Diözesen, ihre Organe der Vermögensverwaltung und ihr Bemühen um mehr Transparenz. Eine kirchenrechtliche Analyse; betreut von Prof. Dr. Thomas Schüller und Prof. Dr. Peter Platen);

Und Lic. iur. can. Christian Klüner mit seiner Lizentiatsarbeit (Die Führung der Pfarrbücher vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts am Beispiel des Taufbuches. Historische Genese - Problemorientierte Praxis - Zukünftige Herausforderungen; betreut von Prof. Dr. Reinhild Ahlers und Prof. Dr. Peter Platen).

Bericht auf der Fakultätsseite

© IKR

Interdisziplinäre Fachtagung "Kirchenrecht im Dialog"

vom 18.-20. Februar 2019 im Priesterseminar Fulda

Grundimpetus der Kanonistik ist die Interdisziplinarität, denn die „Rechtswissenschaft der Theologischen Fakultät“ arbeitet mit systematischen-, praktischen-, historischen-, wie bibeltheologischen Erkenntnissen. Kirchenrecht als religiöses Recht hat jedoch unumstritten zahlreiche Berührungspunkte mit außertheologischen Wissenschaften, die nur selten als Anknüpfungspunkt für interdisziplinäre Forschungen genutzt werden. Die Tagung „Kirchenrecht im Dialog“ beabsichtigt die Kanonistik mit inner- und außertheologischen Disziplinen anhand aktueller Forschungsfragen in den Dialog zu bringen. Es gilt die Frage zu klären, inwiefern Konvergenzen zwischen den Erkenntnissen der unterschiedlichen Disziplinen bestehen und wie diese für weitere Forschungsvorhaben fruchtbar gemacht werden können. An der Universität als Wissenschaftsgemeinschaft ist dieser Dialog zwingend notwendig und unbedingt anzustreben. Die Kanonistik wird auf der Tagung mit den Rechtswissenschaften, der Kriminologie, den Religionswissenschaften, der Geschichtswissenschaft und der systematischen Theologie in den Dialog treten.

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Synthese von Praxis und Theorie: Antrittsvorlesung von PD Dr. Beatrix Laukemper-Isermann

Am 11.06.2018 hielt die neue PD der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster ihre Antrittsvorlesung zum Thema „Das kirchliche Ehenichtigkeitsverfahren – Neue Aspekte und Fragen“ – einem Bereich ihres breit bearbeiteten Forschungsschwerpunktes. In ihrem Vortrag legte Frau PD Dr. Laukemper-Isermann auf der Basis der Ehelehre des II. Vaticanums zunächst Ursachen und Verhaltensmechanismen dar, die zu dem Scheitern einer Ehe führen können. Das defizitäre Wollen und Können ordnete sie sodann den entsprechenden kanonischen Normen zu, um aufzuzeigen ob und wie in Realität den an ihren Lebensmodellen gescheiterten Gläubigen geholfen werden kann. Anhand von Beispielen aus der Praxis unterzog die neue PD für Kirchenrecht die Vereinfachungen des Ehenichtigkeitsverfahrens durch Papst Franziskus‘ MP Mitis Iudex Dominus Jesus vom 15. August 2015 einer kritischen Relektüre unter dem Gesichtspunkt des obersten Gesetzes der Kirche, dem Heil der Seelen zu dienen (c. 1752 CIC). In ihrem Fazit stellte sie kritisch in Frage, ob die Neuerungen durch die Eheprozessrechtsreform das intendierte Ziel der pastoralen Hilfe für gescheiterte Gläubige vollumfänglich verwirklichen können.

© IKR

Theorie trifft Praxis – Exkursion zur Römischen Kurie

Vom 4.-9. März besuchten die Studierenden des Lizentiats im Kanonischen Recht im Rahmen der obligatorischen Romexkursion verschiedene Dikasterien der Römischen Kurie. Die Treffen mit Mitarbeitern der einzelnen römischen Behörden ermöglichten den Studierenden ihre im Studium bereits erworbenen Kenntnisse mit der Praxis im Verwaltungsapparat des Papstes zu spiegeln. Bei den Terminen gaben die Mitarbeiter der Kurie zunächst Einführungen zur Struktur und Arbeitsweise ihrer Dikasterien und standen anschließend für intensive und fruchtbare Diskussionen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung. Neben grundlegenden Fragen der Verfahrensweise konnten auch aktuelle Themen diskutiert werden wie Reformen der Pfarrstruktur, Umgang mit Transgender, Auswirkungen der Fluchtbewegungen für die unierten Ostkirchen, die neue Eheprozessordnung und die Apostolische Konstitution Veritatis gaudium über theologische Studien.
Im Rahmen der Exkursion wurden die Kongregation für die Evangelisierung der Völker, die Apostolische Signatur, die Rota Romana, die Kongregation für die Glaubenslehre, die Kongregation für die Ostkirchen, die Kleruskongregation, die Kongregation für das katholische Bildungswesen, der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Päpstliche Rat für die Gesetzestexte besucht. Als kulturelles Highlight wurde für die Studierenden eine Führung durch die Vatikanischen Geheimarchive (ASV) organisiert.

© IKR

Neuerscheinung Dissertation

Thomas Neumann
Dem Kaiser, was des Kaisers ist? Papst Leo XIII. (1878-1903) und die Lehre von der
potestas papae in temporalibus
(=ReligionsRecht im Dialog; 26), Münster 2018

Das Verhältnis von Staat und Kirche wird meist aus der Perspektive des Religionsrechts ausgehend von staatlichen Grundrechten bestimmt. Der Autor nimmt einen Perspektivwechsel vor und geht den Fragen nach: Welche Lehre steht hinter den ablehnenden Stellungnahmen katholischer Autoritäten gegenüber staatlichen Gesetzen (Bsp. Gleichgeschlechtliche Ehe), die der Lehrtradition der Kirche widersprechen? Welche Haltung haben die Gläubigen gegenüber solchen Gesetzen einzunehmen? Der Autor ergänzt sein rechtshistorisches Forschungsdesign um einen ideen-, mentalitäts- und ereignisgeschichtlichen Ansatz.

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© LIT-Verlag

Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

Br. Florian M. Lim CRVC: Die Brüder vom Gemeinsamen Leben im 15. Jh. in Deutschland - Vom Münsterschen Kolloquium zum Oberdeutschen Generalkapitel: Eine kirchenrechtsgeschichtliche Untersuchung über Eingliederung und Gemeinschaftsform der süddeutschen Kanoniker, Münster 2017

Die "Brüder vom Gemeinsamen Leben", die aus der Devotio Moderna Ende des 14. Jh. hervorgingen, strebten ein frommes und innerliches Leben an und banden sich mit Gütergemeinschaft durch einen privatrechtlichen Vertrag aneinander. 1401 kamen sie nach Deutschland und breiteten sich von Münster bis nach Württemberg aus. Auch wenn schon viel über die süddeutschen Brüder geforscht worden ist, so blieb die kirchenrechtliche Bindungsform doch bislang weitgehend offen. Die hier vorgelegte Untersuchung der Eingliederung der Brüder lässt nun auf eine vollgültige Aufnahme in die vita religiosa schließen.

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Dr. Eckhard und Dr. Laukemper-Isermann habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!

Gleich zweimal Grund zur Freude gab es am 27. Juni: Dr. Stefan Eckhard und Dr. Beatrix Laukemper-Isermann wurden an unserer Fakultät habilitiert.
Dr. Stefan Eckhard hat durch seine Habilitationsschrift sowie durch einen Vortrag seine besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Neuen Testaments nachgewiesen und wurde damit habilitiert.
Auf dem Gebiet Kirchenrecht hat Dr. Beatrix Laukemper-Isermann mit ihren Arbeiten im Rahmen eines kumulativen Habilitationsprojekts und durch einem Vortrag ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre nachgewiesen und wurde damit ebenfalls habilitiert.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert der neu ernannten Privatdozentin und dem neu ernannten Privatdozenten sehr herzlich!

Dr. Stefan Eckhard und Dr. Beatrix Laukemper-Isermann habilitiert

© Schöningh-Verlag

Neuerscheinung

Marianne Heimbach-Steins, Thomas Schüller, Judith Wolf (Hg.), Paderborn 2017: Katholische Krankenhäuser - herausgeforderte Identität

Katholische Krankenhäuser sind anerkannte Institutionen im Gesundheitsbereich, die auch bei Nichtchristen eine hohe Anerkennung erfahren. Angesichts abnehmender Zahlen an Ordensbrüdern und Ordensschwestern in der Pflege der Patienten sowie abnehmender konfessioneller Bindung bei Professionellen im Gesundheitswesen stehen viele katholische Krankenhäuser vor der schwierigen Aufgabe, wie sie das katholische Profil als Identitätsmerkmal ihrer Häuser wahren können - und dies unter hohem Ökonomisierungsdruck und der Suche nach geeignetem Personal. Diese und andere brennende Fragen werden in den Beiträgen des Bandes aus ökonomischer, juristischer, theologischer und gesundheitspolitischer Perspektive lösungsorientiert diskutiert.

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© IKR

Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

Till Hünermund, Kirchensteuer und Kapitalertragsteuer Die Auswirkungen des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 im System der Kirchensteuererhebung, Essen 2016 (=Beihefte zum MKCIC; 73).

Durch das Unternehmensteuerreformgesetz vom 14.08.2007 wurde das System der Besteuerung von Kapitalerträgen grundlegend geändert: Die bisher vollständig in das System der Einkommensteuer integrierte Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen wurde abgelöst durch ein System, in dem Kapitalerträge nach Möglichkeit direkt an der Quelle anonym mit abgeltender Wirkung besteuert werden.

In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Folgen dieser Systemwechsel für die Frage der Erhebung von Kirchensteuer auf die durch die Änderung betroffenen Einkünfte aus Kapitalvermögen hat. Dabei werden nach einer historischen Einführung die rechtlichen Grundlagen für die Kirchensteuer und die Reichweite des Anspruchs der Kirchen auf die Erhebung von Kirchensteuer dargestellt.

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Auf der Suche nach zeitgemäßen Formen

Gemeinsam den Weg gehen: Nichts anderes heißt das griechische Wort "Synodos". Wie viel Synodalität die Kirche verträgt, hat am 20. September das Abendforum in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster diskutiert. Dabei wurden Erfahrungen mit Organisationformen, Dialogprozessen und synodalen Strukturen im ökumenischen Vergleich vorgestellt.


Mit Prof. Dr. Thomas Schüller, dem Direktor des Institutes für Kanonisches Recht an der Katholisch-theologischen Fakultät, und Prof. Dr. Christian Grethlein, Professor für Praktische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Münster hatte Tagungsleiter Dr. Frank Meier-Hamidi zwei Fachleute eingeladen. Sie bereiteten die schwierige Materie kurzweilig, verständlich und mit klarem Blick auf. Und in ihrem Fazit – nämlich, dass es sowohl auf katholischer wie auf evangelischer Seite Aufgabe der nahen Zukunft sei, zeitgemäße Formen für das Synodal-Prinzip zu finden – waren sich beide völlig einig. Gleichzeitig war aber in ihren jeweils halbstündigen Vorträgen zuvor ganz deutlich geworden, wie sehr sich die Konfessionen im Verständnis von Entscheidungs- und Leitungsstrukturen durch Synoden unterscheiden.

Zum ganzen Artikel auf der Homepage des Bistums Münster

© IKR

Prof. Loretan: Wege der Anerkennung muslimischer Gemeinschaften

Prof. Adrian Loretan: Muslimische Gemeinschaften: Welche Wege führen zur Anerkennung?

In seinem Vortrag führte der Referent das Auditorium zunächst in das komplexe – für deutsche Zuhörer fremde – religionsrechtliche System der Schweiz ein. Das stark föderale Prinzip in religionsrechtlichen Fragen nach Art. 73 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweiz legt die Regelung des Verhältnisses von Staat und Kirche in die Hände der einzelnen Kantone, deren Kantonalverfassungen seit Beginn des 21. Jahrhunderts sukzessive reformiert wurden. Daraufhin erörterte Prof. Loretan auf der Grundlage der Menschenrechte Wege möglicher Anerkennung muslimischer Gemeinschaften in der Schweiz. Die Grundlage seiner Ausführungen war ein von ihm und zwei weiteren Professoren angefertigtes Gutachten zu dieser Thematik.

Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

Torsten-Christian Forneck, Der Ablass - Seine Entwicklung vom CIC/1917 bis zur Gegenwart, Essen 2016 (= Beihefte zum MKCIC; 72).

Der Ablass ist für viele Gläubige ein Thema aus der Reformationszeit, das sich erledigt hat. Aber: Beim Ostersegen „Urbi et Orbi“ oder zum Heiligen Jahr werden Ablässe verkündet. Der Ablass scheint aus kirchenrechtlicher Sicht ein Randthema zu sein. Trotzdem: Er wurde in den letzten 100 Jahren grundlegend durchdacht und immer wieder neu geregelt. In diesem Buch wird die rechtliche Ordnung seit dem CIC/1917, ihre Veränderungen mit den Deutungen und Denkweisen dargestellt. Immer noch ungelöste Fragen werden aufgezeigt.

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Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

Helmut Finzel, Die Bischofssynode. Zwischen päpstlichem Primat und bischöflicher Kollegialität, Sankt Ottilien 2016 (= Kanonistische Reihe; 27).

Mit der Einberufung mehrerer Generalversammlungen der Bischofssynode durch Papst Franziskus geriet diese kirchliche Einrichtung in das Blickfeld der innerkirchlichen, aber auch der öffentlichen Aufmerksamkeit. Päpstliche Akzentsetzungen lassen vermuten, dass gerade die Bischofssynode ein wichtiges Instrument einer pastoralen Neuausrichtung des Papstamtes und der zentralen kirchlichen Leitungsstrukturen werden könnte.

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Prof.in Dr. Lic. iur. can. Judith Hahn habilitiert

Prof.in Dr. Judith Hahn hat im Rahmen des Habilitationsverfahrens durch die Habilitationsschrift „Das kirchliche Richteramt. Rechtsgestalt, Theorie und Theologie“ sowie durch ihren Vortrag „Wieviel an Recht verträgt die Kirche? Eine theoretische und theologische Problemanzeige zur Reichweite des kirchlichen Regelungsanspruchs“ ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet Kirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte nachgewiesen und wurde damit am 26.4.2016 an unserer Fakultät habilitiert.

Meldung der Fakultät

Besuch der Römischen Kurie

Vom 26.2. bis 4.3.2016 besuchten die frisch examinierten Lizentiaten und Lizentiatinnen unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schüller zum Abschluss ihres Studiums des Kanonischen Rechts zahlreiche römische Dikasterien.

Prof'in Judith Hahn neue Richterin am kirchlichen Arbeitsgerichtshof

Kirchlicher Arbeitsgerichtshof mit neuer Besetzung Neue Ämter für fünf Jahre

Der Kirchliche Arbeitsgerichtshof (KAGH) der Deutschen Bischofskonferenz ist für die kommende fünfjährige Amtszeit neu besetzt worden. Frau Professor Judith Hahn, Professorin für Kirchenrecht an der Ruhr Universität Bochum und ehemalige Assistentin am Institut für Kanonisches Recht wurde zur neuen Richterin berufen.

Forschungsprojekt Identitätspolitik katholischer Akteure im Bildungs- und Sozialbereich

Katholische Einrichtungen im Bildungs- und Sozialbereich agieren in Deutschland unter (staatskirchen-)rechtlichen sowie sozial- und/oder bildungspolitischen Bedingungen und müssen ökonomisch tragfähig handeln. Als non-profit-Organisationen verfolgen konfessionelle Sozial- und Bildungseinrichtungen keine genuinen Gewinninteressen.

Das Projekt analysiert Wechselwirkungen zwischen Auftrag und Selbstverständnis katholischer Einrichtungen – konkret: Schulen und Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft – mit den externen Rahmenbedingungen und Erwartungen, um die Frage nach deren genuin konfessioneller Identität zu profilieren: Sowohl die Trägerorganisationen (Kirche als Institution miteingeschlossen) als auch ökonomische Konkurrenzverhältnisse und gesellschaftspolitische Ansprüche nehmen Einfluss auf das Handeln der Akteure. Nicht zuletzt spielen die Erwartungen der Adressaten, „Klienten“ und Arbeitnehmer/innen eine maßgebliche Rolle in der Bestimmung der konfessionellen Identität. Die gesellschaftlichen, ökonomischen und kirchlichen Rahmenbedingungen sowie die Binnenperspektive sollen analysiert und theologisch reflektiert werden.

http://www.uni-muenster.de/FB2/ikr/forschen/index.html

Lehrbeauftragter Offizial Abt. em. Prof. Dr. Dominicus Meier OSB zum Weihbischof in Paderborn ernannt.

Am 15.07.15 um 12 Uhr hat Papst Franziskus den Offizial des Erzbiszums und Lehrbeauftragten im Lizentiatsstudiengang für Kanonisches Recht Abt. em. Prof. Dr. Dominicus Meier OSB zum Weihbischof in Paderborn und Titularbischof von Castro auf Sardinien ernannt.

Das Institut für Kanonisches Recht wünscht Gottes Segen und viel Erfolg.

http://www.erzbistum-paderborn.de/38-Nachrichten/18514,Neuer-Weihbischof-im-Erzbistum-Paderborn.html

Interdisziplinäres Seminar Demokratische Strukturen und religiöse Wahrheitsansprüche in Engelberg

„Wieviel Demokratie erträgt religiöse Wahrheit und wieviel religiöse Wahrheit erträgt Demokratie?“ – unter dieser Frage diskutierten Studierende der katholisch-theologischen Fakultät der Universitäten Luzern und Münster sowie der evangelisch-reformiert-theologischen und der juristischen Fakultät der Universität Basel im Zeitraum vom 20. bis zum 22. November aktuelle Fragen des schweizerischen und deutschen Staatskirchenrechts anhand ausgewählter Beispiele in Engelberg/Schweiz.

Unverzichtbares Instrument des Kirchenrechts - umfangreiche Datenbank zum Kirchenrecht aus Münster Münster

– (PM) Nutzerfreundlicher und mit neuen Funktionen präsentiert sich die „Datenbank Kanonisches Recht“ (DaKaR) im Herbst 2012. Die Datenbank ermöglicht eine umfassende Recherche zu Fundstellen kirchenrechtlicher Veröffentlichungen in Literatur, Normen und Rechtsprechung. „Die Online-Datenbank richtet sich zum einen an Lehrende und Studierende der katholischen Theologie, zum anderen aber auch an Praktiker an den kirchlichen Gerichten und aus der Verwaltungskanonistik“, erklärt Prof. Dr. Thomas Schüller, Leiter des Instituts für Kanonisches Recht an der Universität Münster und verantwortlich für das Projekt. Durch den hohen Bezug zur Rechtspraxis profitieren Mitarbeiter deutscher Offizialate ebenso vom Katalog der DaKaR wie Juristen, Theologen oder interessierte Laien.

Kirchenrecht auf Vatikanvisite

Exklusive Einblicke in die Arbeit römischer Dikasterien – für eine Delegation des Instituts für Kanonisches Recht (IKR) aus Münster öffneten zahlreiche kuriale Ämter in der heiligen Stadt ihre Pforten. Vom 09. bis 16. März besuchten unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schüller 13 Lizentiat-Studenten zusammen mit Institutsmitarbeitern die vatikanischen Behörden.

Kirchenrecht auf Vatikanvisite

Wieterbildungsstudiengang Lizentiat im Kanonischen Recht

Exklusive Einblicke in die Arbeit römischer Dikasterien – für eine Delegation des Instituts für Kanonisches Recht (IKR) aus Münster öffneten zahlreiche kuriale Ämter in der heiligen Stadt ihre Pforten. Vom 09. bis 16. März besuchten unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schüller 13 Lizentiat-Studenten zusammen mit Institutsmitarbeitern die vatikanischen Behörden.

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Stellenausschreibung

Studentische Hilfskraft am Institut für Kanonisches Recht

Zum 01.10.2019 ist am Institut für Kanonisches Recht (Prof. Dr. Thomas Schüller) die Stelle einer studentischen Hilfskraft mit 10 Wochenarbeitsstunden neu zu besetzen.