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Join the digital! DH-Tag 2021 an der WWU Münster war ein großer Erfolg

Der DH-Tag der WWU Münster fand am Montag, den 15. November 2021 erneut im virtuellen Rahmen statt und hatte dieses Jahr das Motto „Join the digital“. Bis zu 60 Teilnehmende besuchten die vielfältigen Formate des Tages und tauschten sich über ihre Projekte sowie Theorien und Methoden der Digital Humanities aus. Das erste große Highlight nach einführenden Worten vom Organisator des DH-Tags und Gastgeber Dr. Jan Horstmann (Leiter des SCDH) sowie Grußworten von Prof. Dr. Jan Keupp (Sprecher des CDH), Prof. Dr. Michael Quante (Prorektor für Internationales und Transfer) und Jörg Lorenz (stellv. Direktor der ULB) war der Keynotevortrag von Prof. Dr. J. Berenike Herrmann (Universität Bielefeld). Unter dem Schlagwort „Digitale Geisteswissenschaften = Kultur–x“ stellte sie Fragen nach der epistemologischen Distanz und Vereinbarkeit von geisteswissenschaftlich-hermeneutischen Fragestellungen und modellierenden wie approximierenden Verfahren der „Data Humanities“.

Einladung zum DH-Tag 2021 am 15. November

Es ist wieder soweit! Das Erfolgsformat des DH-Tags geht in die nächste Runde und findet dieses Jahr unter dem Motto „join the digital“ am 15. November virtuell statt. Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Informationen. Keynotevortrag Wir beginnen den Tag mit einem vielversprechenden Keynotevortrag von Prof. Dr. J. Berenike Herrmann (Universität Bielefeld) zum Thema „Digitale Geisteswissenschaften = Kultur–x“. Sie wird Fragestellungen, Strukturen und Methoden der Bielefelder Digital Humanities vorstellen. Dabei geht sie der Frage nach, was eine digitale Geisteswissenschaft zwischen „Methode und Wahrheit“ heute vermag und zukünftig leisten kann. Die Grundannahme ist, dass eine Wissenschaft ihren Gegenstand immer nur durch Modellierung und Approximation beschreiben kann („Kultur–x“), wobei in den DH Methodenorientierung und Datafication diese epistemologische Distanz besonders ausstellen. Anhand einiger Beispiele aus der datengestützten literatur- und textwissenschaftlichen Forschung in Bielefeld soll das methodologische „x“ scharf gestellt, seine Bedingungen auf infrastruktureller Ebene beleuchtet, und nicht zuletzt der Mehrwert für das Erklären und Verstehen etwa fiktionaler Emotionalität, Stil und Laienwertung aufgezeigt werden.