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Vortrag: Die dunkle Seite partizipativer Online-Medien – Erkennung, Nachweis und Bekämpfung von Online-Propaganda, Fake News, Fear Speech und Co.

Foto: Pixelkult, CCO

– Einladung zum Arbeitskreis Digital Humanities –

Lena Clever (Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Statistik) wird die Projekte PropStop und DemoResilDigital vorstellen und einen Überblick über die Erkenntnisse und die offenen Herausforderungen sowie Methoden der Datenanalyse geben.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co., aber auch Kommentarspalten, animieren Internetnutzer zur Verbreitung von Meinungen und Inhalten. Als Post oder Kommentar werden diese geteilt und damit in Sekundenschnelle (teilweise anonym) verbreitet.

Damit bieten diese Online-Medien einen Nährboden für Falschnachrichten, Anfeindungen, aber auch subtilere Formen der Stimmungsmache bis hin zur Propaganda. Im Gegensatz zu realen Diskussionen und Gesprächen ist das Gegenüber im Online-Umfeld nicht immer eindeutig bestimmbar.  In einigen Fällen ist nicht einmal erkennbar, ob hinter dem Nutzerprofil ein Mensch oder eine Maschine – ein so genannter Social Bot – steckt. Das vom BMBF geförderte Projekt PropStop beschäftigte sich in den vergangenen drei Jahren mit dieser Thematik und näherte sich mit einem interdisziplinären Team der Erkennung, dem Nachweis und der Bekämpfung verdeckter Propagandaangriffe in Online-Medien. Konkret befassten sich Medien- und Kommunikationswissenschaftler*innen, Wirtschaftsinformatiker*innen sowie Praxispartner mit der zugrundeliegenden Theorie und geeigneten Methoden. Die aus diesem Kontext entstandene Nachwuchsforschungsgruppe DemoResilDigitial (aus der Förderlinie des Graduiertenkollegs „Digitale Gesellschaft“) knüpft an die Fragestellungen des Projektes an und erweitert den Themenkomplex um weitere Online-Phänomene wie Hate/Fear Speech. Neben der Erkennung und dem Nachweis stehen hier insbesondere auch die Überlegungen zur Generierung von demokratischer Resilienz in Zeiten von Online-Propaganda, Fake News, Hate/Fear Speech im Vordergrund.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Zeit: 21.02.2020, 14 Uhr c.t.
Ort: Raum 617, Service Center Digital Humanities/ZB Sozialwissenschaften, Scharnhorststraße 103/109

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