|
Münster (upm/kn).
Die Illustration zeigt eine Vortragende vor Publikum.<address>© Uni MS - Robert Matzke</address>
© Uni MS - Robert Matzke

Zwischen Hollywood und Wissenschaft: Wie authentisch ist unser Bild der Antike?

Öffentliche Ringvorlesung beleuchtet ab dem 19. Oktober, wie Archäologie in der Gesellschaft vermittelt wird

Archäologie fasziniert die Menschen: Wie wichtig ist der Öffentlichkeit dabei die historische Authentizität? Welches Bild der alten Griechen, Römer, Ägypter, Babylonier oder Germanen wird durch unterschiedliche Formen der Vermittlung geprägt? Und welchen Einfluss kann die archäologische Forschung auf diese Wahrnehmung nehmen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich im aktuellen Wintersemester die öffentliche Ringvorlesung des Netzwerks „Archäologie Diagonal“ und des Centrums für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums der Universität Münster. Die sechs Veranstaltungen finden ab dem 19. Oktober montags um 18.15 Uhr im Hörsaal F 2 im Fürstenberghaus (Domplatz 20–22) und digital via Zoom statt (Link: https://zoom.us/join; Meeting-ID: 624 7015 9662; Kenncode: 438993). Interessierte sind willkommen.

Auf dem Foto sieht man einen Archäologen bei einer Ausgrabung.<address>© GKM - Urs Willmann</address>
Wie begegnen sich Archäologie und Öffentlichkeit? Danach fragen die sechs Referentinnen und Referenten in der öffentlichen Ringvorlesung.
© GKM - Urs Willmann
Dokumentationen oder sogenannte Reenactments – möglichst genaue und authentisch wirkende Nachstellungen historischer Ereignisse, etwa bei den „Römerspielen“ – sind beliebt. Auch bei bürgerwissenschaftlichen Projekten können Interessierte zur Forschung beitragen. Zugleich begegnet uns die Antike in Computerspielen, Serien und Hollywoodfilmen häufig spektakulär inszeniert, aber nicht immer wissenschaftlich korrekt. Unter dem Titel „Public Archaeology. Wie begegnen sich Archäologie und Öffentlichkeit?“ beleuchten die Referentinnen und Referenten der Ringvorlesung verschiedene Formen, Chancen und Herausforderungen der öffentlichen Vermittlung von Archäologie und zeigen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftliches Interesse und populäre Darstellungen zueinander passen. Den Auftakt bestreitet Dr. Sandra Peternek, Direktorin der Archäologie für Westfalen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, mit einem Referat über das Bodendenkmal „Die Oldenburg“ in Laer.

Links zu dieser Meldung