Endometriose: „Frühe Diagnose ist entscheidend“

Schmerzforscherin Esther Pogatzki-Zahn ordnet steigende Endometriose-Diagnosen ein
Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn
Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen – zwischen 2005 und 2024 von rund 230.000 auf gut 510.000. „Diese Zahlen sind ein Beleg dafür, dass die Symptome immer früher und häufiger diagnostiziert werden“, erklärt die Schmerzforscherin Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn von der Universität Münster der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts. Darüber hinaus spricht sie Hausärzten bei der Diagnose der Krankheit eine wichtige Rolle zu und sieht in der medizinischen Ausbildung „erheblichen Nachholbedarf“.