Mitforschen

Die WWU hat bereits seit über zehn Jahren Erfahrung mit vielfältigen Citizen-Science-Projekten gesammelt. Sie gestaltet Citizen Science erfolgreich sowohl in technologischer Hinsicht als auch durch partizipative Formate in unkonventionellen Forschungs­gemeinschaften. Durch die ko-kreative Herangehensweise erlebt und nutzt die WWU-Forschung das hohe Potenzial bürgerwissenschaftlicher Kompetenz.

An dieser Stelle soll eine Übersicht über Citizen-Science-Projekte an der WWU entstehen. Dafür bitten wir die WWU-Wissenschaftler_innen um Unterstützung: Teilen Sie uns mit, wenn an Ihren Forschungsprojekten Bürger_innen beteiligt sind (oder waren) bzw. wenn Sie neue bürgerwissenschaftliche Projekte planen.

Aktuell kann an folgenden WWU-Projekten mitgeforscht werden (wird laufend ergänzt):

Laufende Projekte

© Elisabeth Sauer

„Who Knows" - Teste deine Menschenkenntnis!

Hatte Tom schon einmal ein „Blind Date“? Was wollte Emma als Kind später einmal werden? Schreibt Max im Urlaub Postkarten? In der Quiz-App „Who Knows“ (Wer weiß) dreht sich alles um die Menschenkenntnis. Die Gaming-App verbindet Spaß und Einschätzungsvermögen mit der Wissenschaft. Damit ermöglicht es die mobile Anwendung spielerisch, aufschlussreiche Daten für die persönlichkeitspsychologische Forschung zu gewinnen. Weiterlesen...

Siegerprojekt 2022
© Simon Jöcker

Community Forscher*in für Berg Fidel

Im Projekt „Community Forscher*in für Berg Fidel“ ermitteln Prof. Dr. Iris Dzudzek vom Institut für Geographie, Lisa Kamphaus von der AG Kritische Stadtgeographie und Community-Forscherin Natividad Abaga Ayecaba, die in dem Stadtteil aufgewachsen und verwurzelt ist, Bedarfe der Gesundheitsförderung für Berg Fidel. Weiterlesen...

© Wiebke Walleck

CS-Projekt „KompoBioPlast@Home“

Kleine & große Forscher*innen aufgepasst: Sie haben Lust, gemeinsam mit uns zu forschen? Einen eigenen Kompost haben Sie auch? Prima, dann melden Sie sich für das Projekt „KompoBioPlast@Home“ an. Zur Info-Veranstaltung am 31. März, 17 Uhr, im IMMB der Uni sind Sie herzlich eingeladen. Herkömmliches Plastik wird in der Umwelt praktisch nicht abgebaut. Wir wollen gemeinsam herausfinden, ob das stimmt, und Mikroorganismen finden, die Bioplastik gut abbauen. Anmeldungen sind bis 30. März möglich per E-Mail an bioplast@uni-muenster.de. Mehr Infos in diesem Flyer.
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Siegerprojekt 2021
© Simon Jöcker

Gemeinwohlbarometer

Vor dem Hintergrund vielfältiger Krisen des menschlichen Zusammenlebens (Gesundheit, Klima, Soziales) fällt dem gesellschaftlichen Gemeinwohl heute wieder stärkere Bedeutung zu. Auch im Bereich der Stadtentwicklung und -planung wird (wieder) vermehrt Bezug auf das Gemeinwohl genommen. Im Projekt "Gemeinwohlbarometer für das Quartier" erarbeiteten Mitarbeiter:innen der AG Raumplanung & Nachhaltigkeit am Institut für Geographie der WWU die Idee dazu - gemeinsam mit dem Hansaforum, einem Zusammenschluss von aktiven Bürger:innen, die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung im Hafen- und Hansaviertel in Münster vorantreiben. Weiterlesen...

Siegerprojekt 2021
© Simon Jöcker

Wie divers ist mein Garten?

Im Projekt “Wie divers ist mein Garten? - Automatisiertes Biodiversitätsmonitoring an heimischen Vogelfutterstationen” stellen Bürger*innen in ihren Privatgärten smarte Futterstationen auf, die mit verschiedenen Sensoren wie einer Kamera, Waage und Mikrofon, aber auch Umweltsensoren (z.B. Thermometer) ausgestattet sind. Mit Hilfe der Sensoren nehmen die Stationen Daten auf sobald sie von einem Vogel besucht werden und bestimmen dessen Art. Die entsprechenden Daten werden auf einer Website transparent für jede interessierte Person dargestellt und ermöglichen somit die Beantwortung einer Vielzahl von Forschungsfragen. Weiterlesen...

Siegerprojekt 2020
Siegerprojekt 2 2020Siegerprojekt 2 2020
© Uni MS Designservice; Westfälische Salzwelten

Kinderkuren in Westfalen.

Im Projekt "Kinderkuren in Westfalen" geht die Abteilung für westfälische Landesgeschichte am Historischen Seminar der WWU mit dem Museum "Westfälische Salzwelten" der Frage nach, welche sozialen und kulturellen Praktiken den Alltag prägten und das institutionelle Leben in den Kinderkureinrichtungen in Bad Sassendorf bestimmten. weiterlesen...
 

Siegerprojekt 2020
Siegerprojekt-1 2020Siegerprojekt-1 2020
© © Uni MS Designservice; Julia Binder

Monitoring moderner Agroforst-Ökosysteme.

Das Projekt "Monitoring moderner Agroforst-Ökosysteme" aus dem Institut für Landschaftsökologie der WWU hat zum Ziel, ein Kooperationsnetzwerk zwischen Wissenschaft und lokalen Interessensgemeinschaften in mehreren Landkreisen in Deutschland aufzubauen, in denen Landwirte Teile ihrer Flächen zu sogenannten Agroforstsystemen umgewandelt haben. Dabei handelt es sich um einen Anbau von Gehölzen, der Synergien zwischen der ackerbaulichen Nutzung und der integrierten Gehölzbepflanzung herstellt und gleichzeitig Naturschutz-Belange berücksichtigt. weiterlesen...
 

Publikumspreis 2020
Publikumspreis 2020Publikumspreis 2020
© © Uni MS Designservice; Pixabay

Peer-to-Peer-Videos im bilingualen Unterricht.

Das Projekt "Peer-to-Peer-Videos im bilingualen Unterricht" basiert auf einer Kooperation zwischen dem Englischen Seminar der WWU und dem Arbeitskreis Bilingual des St.-Antonius Gymnasiums in Lüdinghausen. Bei den Peer-to-Peer-Videos handelt es sich um Filme, die in den zweisprachig unterrichteten Fächern Biologie und Geschichte der Mittelstufe von und für Schülerinnen und Schüler entwickelt wurden. Die Forschungsfrage des Projekts lautet: Inwieweit bieten diese Videos vielfältige fremdsprachliche, inhaltliche sowie digitale Lerngelegenheiten?  weiterlesen...

Siegerprojekt 2019
Afo Hiroshima Montage 300dpiAfo Hiroshima Montage 300dpi
© goldmarie design

Stein für Stein zurück in die Vergangenheit.

Bürgerwissenschaft unterstützt die Rekonstruktion des Großsteingrabs Düwelsteene.

In Westfalen sind nur noch wenige Megalithgräber (vom Griechischen mega = groß; lithos = Stein) erhalten und zu besichtigen. Diese jungsteinzeitlichen Monumente stellen mit einem Alter von weit über 5000 Jahren die ältesten Bauzeugnisse in unserer Landschaft dar. Zu den prominentesten und meistbesuchten Großsteingräbern in Westfalen gehören die „Düwelsteene“ bei Heiden.
Zusammen mit den Heidener Bürgerinnen und Bürgern wird in dem Citizen-Science-Projekt eine virtuelle Rekonstruktion des vormaligen Zustands anhand von historischen Fotografien durchgeführt. weiterlesen...
 

Siegerprojekt 2019
Hunde KaestnerHunde Kaestner
© Dr. Kaestner,Uni MS

Lateralität, Emotionen & Persönlichkeit beim Hund.

Die objektive Erfassung von Emotionen spielt eine wichtige Rolle in der Forschung zum Wohlergehen von Tieren. Da wir die Tiere nicht einfach fragen können, wie sie sich fühlen oder wie es ihnen geht, ist diese Forschungsrichtung derzeit sehr stark geprägt von der Suche nach geeigneten Indikatoren, die einen Rückschluss auf das Wohlergehen erlauben.

Ein vielversprechender Ansatz in diesem Zusammenhang ist die Analyse von sogenanntem „lateralisierten Verhalten“. Wie beim Menschen gibt es auch bei Tieren Seitenpräferenzen. weiterlesen...

DemokratieDemokratie
© KarleHorn, CC BY-SA 3.0

Demokratiegeschichte(n) vor Ort: 1900 – 2000.

Für Ihr Gelingen ist die Demokratie auf ihre Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Demokratie muss im ganzen Land tagtäglich mit Leben gefüllt werden.
Das gilt zum einen für den demokratischen Staat als Herrschaftsform und die Arbeit in politischen Institutionen, Parteien und Bewegungen von der lokalen bis zur (inter)nationalen Ebene. Das gilt zum anderen aber auch für die demokratische Gesellschaft als Lebensform und den Umgang der Menschen miteinander etwa in der Familie, in Schulen, Universitäten, Unternehmen und Vereinen.

Doch was genau lässt Demokratie seit 1945 gelingen? Woran ist sie in der Weimarer Republik letztlich gescheitert? Wie lernen die Bürgerinnen und Bürger Demokratie und wie gestalten sie sie mit? Was verstehen sie jeweils unter einer demokratischen Gesellschaft?  weiterlesen...

Geschlechtergeschichte N_Geschlechtergeschichte N_
© ACDP, Plakatsammlung, 10-017-3, CC-BY-SA 3.0 DE

Geschlechtergeschichte(n) in Westfalen vom Kaiserreich bis heute.

Der geschlechtergeschichtliche Wandel hat das Leben aller Männer und Frauen in den vergangenen 200 Jahren tiefgreifend verändert. Wie Männer und Frauen sich die anfallenden Aufgaben in Familie, Beruf und Gesellschaft geteilt haben, welchen Zugang Frauen zu Bildung, Politik und Wirtschaft hatten, ob ein Mann „gedient haben“ musste, um als ‚richtiger Mann‘ zu gelten oder ob er auch Windel wechseln durfte – all das hat sich auch in Westfalen geändert. An Beispielen aus ihren Heimatorten untersuchen die Citizen Scientists etwa die Bildungsangebote für Mädchen, die Rolle der Frauen in der Kommunalpolitik oder die Entwicklung sozialfürsorgerischer Angebote für Heranwachsende beiderlei Geschlechts. weiterlesen...

Abgeschlossen
Haus Spital KittelHaus Spital Kittel
© Sabine Kittel

Der Ehrenfriedhof „Haus Spital“.

Im Ersten Weltkrieg existierten in Münster drei Kriegsgefangenenlager für annähernd 87.400 Kriegsgefangene: im Süden der Stadt lag das so genannte Rennbahnlager, am nördlichen Rand befanden sich Lager für Kriegsgefangene in der „Neuen Infanteriekaserne“ und in „Haus Spital“. Das Kriegsgefangenenlager „Haus Spital“ wurde im September 1914 eilig auf einem ehemaligen Exerzierplatz errichtet. Neben dieser provisorischen Erdhütten- und Zeltstadt entstand bald ein immenses Barackenlager. Propaganda Fotografien zeichnen ein idyllisches Bild: neu errichtete Holzbaracken und Versorgungsgebäude, angelegte Wege, Grünbepflanzung, Bänke, eine Malerwerkstatt, die Postverteilungszentrale, aufgeräumte Schlafstuben und ein Lazarett. In Realität waren die Gefangenen widrigen, unhygienischen und beengten Bedingungen ausgesetzt.  weiterlesen...

Abgeschlossen
InnosiInnosi
© InnoSI

InnoSI: Innovative Social Investment - Strengthening communities in Europe.

Das im Rahmen des Horizon 2020 Programms der Europäischen Union von Mai 2015 bis Dezember 2017 geförderte Projekt untersuchte soziale Investitionsstrategien, die im Nachgang zur Finanzkrise in zahlreichen europäischen Staaten entwickelt worden sind und suchte nach Best Practice Beispielen, die sich für einen Policy-Transfer eignen. Unter sozialen Investitionen versteht man Maßnahmen in der Sozial-, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik, die darauf abzielen, Humankapital aufzubauen und Menschen zu befähigen, Lebensrisiken und Problemlagen künftig selbst zu bewältigen. Auch präventive Sozialpolitik kann als soziales Investment betrachtet werden. Solche Maßnahmen werden in ganz Europa in den vergangenen Jahren verstärkt eingesetzt und ergänzen die klassisch dekommodifizierenden Leistungen des Wohlfahrtsstaates. Das Projekt, das unter Leitung der Manchester Metropolitan University (Großbritannien) steht, führte in zehn europäischen Ländern aufwändige Evaluationsstudien in den Politikfeldern Familienpolitik, aktive Arbeitsmarktpolitik sowie Integrationspolitik durch. Schwerpunkt der Analyse waren die rechtlichen Rahmenbedingungen einerseits und die Rolle des Dritten Sektors bei der Implementierung der Sozialprogramme andererseits. Fokussiert wurde dabei vor allem die kommunale und regionale Ebene. weiterlesen...

Abgeschlossen
Pacelli-edition-logoPacelli-edition-logo
© Prof. Dr. Wolf, Uni MS

Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis von 1917 bis 1929.

Hand- und maschinenschriftliche Dokumente aus den vatikanischen Archiven abschreiben, die in verschiedenen Sprachen verfasst sind, vor allem Italienisch, Latein, Deutsch und Spanisch:
Diese anspruchsvolle Aufgabe haben von 2011 bis 2019 zehn Seniorinnen und Senioren als ehrenamtliche „citizen scientists“ für die Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis übernommen. Pacelli war von 1917 bis 1929 Nuntius, also päpstlicher Botschafter in München und Berlin, bevor er 1939 als Pius XII. zum Papst gewählt wurde. Insgesamt ediert das Team der Pacelli-Edition etwa 20.500 Dokumente und veröffentlicht sie open access im Internet unter www.pacelli-edition.de. weiterlesen...

Abgeschlossen
HeldenHelden
Über das ‚Kriegerdenkmal‘ und seine Inschrift wird in Sprakel seit 1979 umstritten.
© Privat

Helden und Außenseiter. Zum Umgang mit dem NS in Westfalen nach 1945.

Wie ging die Gesellschaft in der jungen Bundesrepublik mit den Helden und Ausgegrenzten des NS um? Wie etwa behandelte sie Holocaust-Überlebende und ehemalige Widerstandskämpfer einerseits und im Nationalsozialismus aktive Kommunalpolitiker andererseits? weiterlesen...

Abgeschlossen
Ns-opferNs-opfer
Der Medizinstudent Heinz Bello wurde wegen politischer Äußerungen von Kommilitonen denunziert und zum Tode verurteilt.
© Stadtarchiv Wesel, StAW O1a, 5-2-4 Heinz Bello

Flurgespräche: NS Opfer an der Uni Münster.

Insgesamt 81 Studierende, Lehrende und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WWU wurden zwischen 1933 und 1945 von der Universität Münster entlassen, vorzeitig in den Ruhestand versetzt, vom Studium ausgeschlossen oder ihnen wurden ihre akademische Titel entzogen, weil sie jüdisch oder mit Juden verheiratet, politisch oder religiös nicht konform oder homosexuell waren. Das Projekt erforscht die Biographien dieser und weiterer 29 Personen, bei denen sich der Anfangsverdacht, die Universität könnte ihnen Unrecht getan haben, nicht bestätigt hat. weiterlesen...

Abgeschlossen
Erster WeltkriegErster Weltkrieg
Die ‚Sammelstelle Feldpostbriefe‘ der Universität Münster im Ersten Weltkrieg.
© Universitätsarchiv Münster, Bestand 68, Nr. 1511

Westfalen im Ersten Weltkrieg.

Als erster ‚totaler Krieg‘ stellte der Erste Weltkrieg das Leben eines jedes Menschen in den kriegsführenden Ländern, von Männern, Frauen und Kindern, auf den Kopf. Die Citizen Scientists untersuchten, was das für Westfalen bedeutete.
An ausgewählten Beispielen rekonstruierten sie die Auswirkungen des Kriegs auf ihre Heimatorte oder Familien: die Kriegserlebnisse der eigenen Großeltern an Front und Heimatfront, die Hungerproteste in Gelsenkirchen, die Haltung des Bistums Münster zum Krieg, die Feldpostsammelstelle der Universität Münster oder ein Kriegsgefangenenlager in Borken.

Das Projekt wurde vom Sommersemester 2012 bis zum Sommersemester 2014 im Rahmen eines fünfsemestrigen Seminars ‚Forschendes Lernen‘ des Studium im Alter an der WWU durchgeführt. weiterlesen...

Abgeschlossen
Fremde HeimatFremde Heimat
Ein Dorstener Gastarbeiter auf dem Weg in den Heimaturlaub.
© Privat

Fremde Heimat Westfalen 1900-2010.

In den letzten 150 Jahren wurde Deutschland – und damit auch Westfalen - von einem Aus- zu einem Einwanderungsland. An ausgewählten Beispielen aus ihren Heimatorten untersuchten die Citizen Scientists einzelne Aspekte des Themas.  weiterlesen...
 

Abgeschlossen
Aufwachsen In WestfalenAufwachsen In Westfalen
© Aufwachsen in Westfalen Projekt

Aufwachsen in der Nachkriegszeit in Westfalen 1945-1965.

Neben allen Krisenerfahrungen waren die ersten Nachkriegsjahrzehnte ebenso geprägt von der Hoffnung auf Aufbruch und Neubeginn. Und keiner verkörperte diese Hoffnung in den Augen der Zeitgenossen so sehr wie Kinder und Jugendliche. Doch wie war es, zwischen 1945 und 1965 in Westfalen aufzuwachsen?
Das Projekt erforscht verschiedene Aspekte des Themas von der besonderen Situation der Kinder von Flüchtlingen und Vertriebenen, über die Kinder von Besatzungssoldaten, der Freizeit in den 1950er Jahren und dem Umgang mit den Erinnerungen an Bombenkrieg und Evakuierung.

Das Projekt wurde vom Sommersemester 2009 bis zum Wintersemester 2010/11 im Rahmen eines viersemestrigen Seminars ‚Forschendes Lernen‘ des Studium im Alter an der WWU durchgeführt. weiterlesen...

Abgeschlossen
Verliebt Verlobt VerheiratetVerliebt Verlobt Verheiratet
Brautpaar um 1900.
© Aus eigenem Bilderarchiv, digitalisiert durch Johannes Böckh - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Verliebt- verlobt – verheiratet. Wandel der Hochzeit im 20. Jahrhundert.

Hochzeiten sind nicht nur herausragende Familienfeste, sondern an ihrer Geschichte lassen sich auch gesellschaftliche Veränderungen wie in einem Brennglas gebündelt ablesen.

Anhand eines Fragebogens ergänzt um Befunde einer Literatur- und Archivrecherche erforschte das Projekt Veränderungen im Hochzeitsalter und –brauchtum, den Orten des Kennenlernens, dem Einfluss der Kirche oder der Frage, wer wen heiratete. Befragt wurden insgesamt 586 ältere Studierende zu ihren eigenen Hochzeiten (Heirat 1960-75), denen ihrer Eltern (Heirat 1930-45) und Großeltern (Heirat 1909-1915). weiterlesen...