Demokratiegeschichte(n) vor Ort: 1900 – 2000.

Für Ihr Gelingen ist die Demokratie auf ihre Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Demokratie muss im ganzen Land tagtäglich mit Leben gefüllt werden. Das gilt zum einen für den demokratischen Staat als Herrschaftsform und die Arbeit in politischen Institutionen, Parteien und Bewegungen von der lokalen bis zur (inter)nationalen Ebene. Das gilt zum anderen aber auch für die demokratische Gesellschaft als Lebensform und den Umgang der Menschen miteinander etwa in der Familie, in Schulen, Universitäten, Unternehmen und Vereinen. Doch was genau lässt Demokratie seit 1945 gelingen? Woran ist sie in der Weimarer Republik letztlich gescheitert? Wie lernen die Bürgerinnen und Bürger Demokratie und wie gestalten sie sie mit? Was verstehen sie jeweils unter einer demokratischen Gesellschaft?

Es ist Ziel des Projekts, anhand konkreter lokaler oder regionaler Beispiele zu untersuchen, wie Demokratie vor Ort gelebt wurde, und so in der Gruppe gemeinsam ein Forschungsprojekt zum Thema Demokratiegeschichte(n) vor Ort in den vergangenen 100 Jahren zu entwickeln. Das Projekt soll über mindestens zwei Semester durchgeführt und die Ergebnisse der Forschungen abschließend in Form einer Veröffentlichung, Ausstellung etc. der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Das Projekt findet im Rahmen eines Seminars ‚Forschendes Lernen‘ des Studiums im Alter an der WWU statt und beginnt im Wintersemester 2019/20. Wer Interesse hat, an dem Projekt mitzuarbeiten, muss sich als Gasthörer*in für das Studium im Alter an der WWU anmelden.

Kontakt: veronika.juettemann@uni-muenster.de

© KarleHorn, CC BY-SA 3.0