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Münster (upm/jr)

Mehr Frauen in die Wissenschaft

Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms "Erstklassig!" erhielten Zertifikate
Teilnehmerinnen der zweiten Runde des Mentoringprogramms &quot;Erstklassig!&quot; mit Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles (vorn Mitte) und Apl. Prof. Dr. Maike Tietjens, Gleichstellungsbeauftragte der WWU (hinten, 2. Reihe)<address>© WWU - Peter Grewer</address>
Teilnehmerinnen der zweiten Runde des Mentoringprogramms "Erstklassig!" mit Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles (vorn Mitte) und Apl. Prof. Dr. Maike Tietjens, Gleichstellungsbeauftragte der WWU (hinten, 2. Reihe)
© WWU - Peter Grewer

Erfolgreicher Abschluss der zweiten Runde des Mentoring-Programms "Erstklassig!": Die Teilnehmerinnen erhielten am Donnerstag (8. März) in einer Feierstunde an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ihre Zertifikate. In den vergangenen eineinhalb Jahren entwickelten die 13 Nachwuchswissenschaftlerinnen in Intensivworkshops Karriere-Strategien, tauschten sich regelmäßig mit Mentorinnen und Mentoren aus und vernetzten sich in Menteetreffen mit den anderen Teilnehmerinnen.

"Eine gezielte Förderung von Frauen in der Wissenschaft bewährt sich langfristig", sagte Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles. Das Mentoring-Programm "Erstklassig!" ist deshalb seit 2008 ein Baustein der Gleichstellungsbestrebungen an der Universität Münster: Es bereitet Forscherinnen auf künftige Führungsaufgaben in der Wissenschaft vor.

"Das Programm war für mich eine tolle Chance", urteilte Dr. Margit Wasmaier-Sailer, die am Exzellenzcluster "Religion und Politik" forscht. Die Philosophin und Theologin bewertete vor allem den Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen als bereichernd: "Man ist nicht mehr der Einzelkämpfer, der man mal war." Das Programm stärke das Selbstvertrauen von Frauen in der Wissenschaft und ermutige sie, den bisher eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen.

Die aktuelle Evaluation belegt die insgesamt positive Wahrnehmung des Programms: 82 Prozent der Teilnehmerinnen finden, dass "Erstklassig!" sie in ihrer Karriere unterstützt hat, etwa bei der Netzwerkbildung oder weiteren Planungen für ihre Habilitation. Auch die Beziehung zur Mentorin oder zum Mentor wurde von mehr als zwei Dritteln aller Teilnehmerinnen als "sehr gut" oder "gut" bewertet.

Die Teilnehmerinnen kamen aus folgenden Fachbereichen: Katholisch-Theologische Fakultät, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaft, Geschichte/Philosophie, Philologie, Chemie und Pharmazie sowie Geowissenschaften.

Die nächste Kohorte startet im Wintersemester 2012/13.

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