Sportwissenschaftlerin setzt sich für Chancengleichheit ein
Die Sportwissenschaftlerin Dr. Maike Tietjens will sich für die Chancengleichheit von Frauen und Männern an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) einsetzen: Am Donnerstag, 1. September, tritt sie ihren Dienst als Nachfolgerin von Dr. Maja Malik an. Der Senat wählte sie am 13. Juli zur neuen Gleichstellungsbeauftragten. "Die WWU hat ein sehr gutes Konzept für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen. Ich möchte es weiterhin so umzusetzen und durch gezielte Maßnahmen fördern und voranbringen. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und darauf, das Team im Gleichstellungsbüro zu unterstützen", erklärt Maike Tietjens.
Die gebürtige Kielerin studierte Sport und Mathematik (Lehramt) in Kiel und arbeitete ab 1995 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Sportpädagogik an der Universität Bielefeld. 2000 kam sie nach Münster und unterstützte Prof. Dr. Bernd Strauß bei seiner Arbeit im Fachbereich Sportpsychologie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin. Maike Tietjens' Promotion erschien im selben Jahr unter dem Titel "Sportliche Aktivität und sozialer Rückhalt im Jugendalter. Eine repräsentative Surveystudie in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen". 2009 habilitierte sie sich zu dem Thema "Physisches Selbstkonzept im Sport". Von 2001 bis 2004 war Maike Tietjens zudem Redaktionsassistentin der Zeitschrift "Psychologie und Sport/ Zeitschrift für Sportpsychologie".