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Münster (upm).
Zu sehen ist der obere Abschnitt eines Facsimile nach dem Original-Plakatdruck in der Lutherabteilung der Stadtbibliothek Worms. Er zeigt den Text des Wormser Edikts.<address>© Altertumsverein Worms/ dilibri.de</address>
Mit dem Wormser Edikt wurde 1521 die Reichsacht über Martin Luther verhängt und die Lektüre und Verbreitung seiner Schriften verboten.
© Altertumsverein Worms/ dilibri.de

Öffentlicher Vortrag zum Reformationsfest

Mainzer Theologin Irene Dingel referiert über Reichstage zu Worms und Speyer

Zu sehen ist ein Porträtfoto von Prof. Dr. Irene Dingel (Mainz).<address>© Astrid Garth</address>
Prof. Dr. Irene Dingel (Mainz) hält den Reformationsfestvortrag an der Evangelisch-Theologischen Fakultät.
© Astrid Garth
Zu einem Vortrag mit dem Titel „Gewissen, Verantwortung und Reichspolitik. Die Reichstage zu Worms 1521 und Speyer 1526/1529“ lädt die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Münster am 28. Oktober (Mittwoch) alle Interessierten ein. Gastrednerin ist die Historikerin und evangelische Theologin Prof. Dr. Irene Dingel. Die Vizepräsidentin der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften forscht an der Johannes Gutenberg-Universität und an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Der Vortrag zum Reformationsfest findet um 18.15 Uhr im Hörsaal H2 (Schlossplatz 46) statt. Der Eintritt ist frei.

Die Reichstage zu Worms und Speyer gehören zu den entscheidenden Ereignissen der Reformationsgeschichte. Sie stehen für das Ringen um Glaubensfragen und politische Ordnung sowie für die Frage, wie persönliche Gewissensentscheidungen und Verantwortung gegenüber weltlicher und kirchlicher Autorität zusammenhängen. Irene Dingel nimmt diese historischen Zusammenhänge in ihrem Vortrag in den Blick.

Mit dem Reformationsfestvortrag lädt die Fakultät dazu ein, sich mit den historischen Grundlagen der Reformation und den Spannungen zwischen religiöser Überzeugung und politischem Handeln auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung richtet sich an Universitätsangehörige und die interessierte Öffentlichkeit.

 

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