NRW-Tag: Universität beteiligt sich auf mehreren Meilen und Bühnen
Der NRW-Tag lädt vom 28. bis 30. August alle Interessierten zu Kultur, Wissenschaft und Austausch in der münsterschen Innenstadt ein. Das große Landesfest steht unter dem Motto „Demokratie lebt. Vielfalt verbindet.“ Die Universität Münster beteiligt sich auf mehreren Bühnen in der Innenstadt und an zentralen Standorten der Hochschule mit vielen Programmpunkten. Einige Highlights:
Die Wissenschaftsbühne auf dem Parkplatz der Rechtwissenschaftlichen Fakultät bietet Einblicke in die facettenreiche Wissenschaftsstadt Münster von Batterieforschung und künstlicher Intelligenz (KI) bis hin zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Das Programm richtet sich an alle Generationen. Am 29. August (Samstag) stellt sich hier beispielsweise ein preisgekröntes bürgerwissenschaftliches Projekt vor, das Gesundheitsangebote in Münster unter die Lupe nimmt.
Ein Teil der Wissenschaftsmeile entlang der Universitätsstraße gehört der „BatteryCity Münster“ mit dem MEET Batterieforschungszentrum der Universität und der Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) des Fraunhofer-Instituts. Gäste können Batterien der Zukunft kennenlernen und experimentieren. Die Kinder- und Jugend-Uni Münster (Q.UNI) lädt zum Knobeln und Staunen ein. Die Universität stellt viele ihrer Forschungsgebiete und -themen vor, darunter den künftigen „Campus der Theologien und religionsbezogenen Studien“ sowie das „StadtLabor“, ein Forschungsverbund zur sozioökonomischen Transformation des urbanen Raums. Der Exzellenzcluster „Mathematik Münster“ sowie weitere Projekte geben Einblicke in aktuelle Arbeiten. Auch auf der Sportmeile (Lindenhofwiese), wo es unter anderem um Demokratiebildung und Vielfalt im Sport geht, und auf der Meile „Dialog & Vielfalt“ (Überwasserkirchplatz) ist die Uni vertreten. Dort möchten die theologischen Fakultäten sowie der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ mit ihren Angeboten den interreligiösen Austausch fördern.
Die Museen der Universität beteiligen sich über die normalen Öffnungszeiten hinaus ebenfalls am NRW-Tag: Das Archäologische Museum wird am Freitag von 11 bis 19 Uhr öffnen und bietet um 14 und 16 Uhr Führungen durch die Dauerausstellung an. Am Sonntag stellen Kurator Dr. Torben Schreiber und Doktorandin Saskia Erhardt um 15 Uhr auf der Wissenschaftsbühne die Ausgrabung der ältesten Kirche Armeniens vor. Das Geomuseum lädt dazu ein, die Dauerausstellung „Vom Urknall bis Westfalen“ sowie am Freitagabend eine Sprechstunde zur Bestimmung von Gesteins- und Fossilfunden zu besuchen. Dr. Jan Graefe, Kustos des Bibelmuseums, stellt am Sonntag um 11 Uhr auf der „Dialog & Vielfalt“-Bühne anhand von Exponaten aus dem Bibelmuseum die Anfänge der Bibel vor.
Wer die Universität kennenlernen möchte, ist an den Ständen von Studienberatung, Ausbildung und Personalgewinnung willkommen. Die Veranstaltungen laden zum Dialog und Austausch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. In der eigens eingerichteten Veranstaltungs-App zum NRW-Tag lassen sich alle Vorträge, Mitmach- und Experimentierangebote recherchieren: https://www.nrw-tag.ms/
Der NRW-Tag ist alle zwei Jahre in einer anderen Stadt zu Gast. In diesem Jahr steht das 80-jährige Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt der Veranstaltungen.