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Münster (upm/EViR).
Das Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ lädt zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die Menschenrechte in Europa ein.<address>© stock.adobe.com - Osadchyi_I</address>
Das Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ lädt zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die Menschenrechte in Europa ein.
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Podiumsdiskussion: Stoßen die Menschenrechte in Europa an Grenzen?

Käte Hamburger Kolleg lädt zur öffentlichen Veranstaltung am 8. Januar ein

Immer mehr Länder verschärfen ihre Migrationspolitik und schließen die Grenzen. Was bedeutet das für die Menschenrechte in Europa? Das Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ (EViR) der Universität Münster lädt am 8. Januar (Donnerstag) um 18 Uhr zu einer Podiumsdiskussion im Auditorium des LWL-Museums für Kunst und Kultur (Domplatz 10) ein. Unter dem Titel „Stoßen die Menschenrechte in Europa an Grenzen?“ diskutieren der Hamburger Menschenrechtsanwalt Carsten Gericke, die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Krause von der Universität Münster und die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Anna Katharina Mangold von der Universität Flensburg. Die Menschenrechtsexpertin Prof. Dr. Nora Markard vom Käte Hamburger Kolleg moderiert die Veranstaltung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig. Im Anschluss lädt das Kolleg zu einem Empfang ein.

Prof. Dr. Nora Markard<address>© Andreas Schmidt</address>
Prof. Dr. Nora Markard
© Andreas Schmidt
Während europäische Gerichte auf geltendes EU-Recht und die Menschenrechte pochen, sieht sich die Politik in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt. Zu Recht? Das Podium wird erörtern, in welchem Verhältnis Rechtsprechung und Politik zueinanderstehen und wie ein zeitgemäßes Asylsystem aussehen könnte, das die Menschenrechte als Richtschnur ernst nimmt.

 

Das Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“

Das EViR an der Universität Münster ist ein Ort der Begegnung für Fellows aus aller Welt. Hier erforschen sie das dynamische Spannungsverhältnis zwischen Einheit und Vielfalt im Recht von der Antike bis zur Gegenwart. Damit wird erstmals eine systematische Untersuchung des Phänomens in seiner gesamten historischen Tiefe und über Fächergrenzen hinweg angestrebt. Das Kolleg wird seit 2021 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

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