Ex-Intendant Thomas Bellut referiert über Verantwortung der Medien
Welche Bedeutung hat eine freie Berichterstattung als Gegengewicht zu interessengeleiteten Informationen und sogenannten Fake News - also bewusst verbreiteten Falschmeldungen? Dieser Frage geht der ehemalige ZDF-Intendant und Alumnus der Universität Münster, Dr. Thomas Bellut, bei einem öffentlichen Vortrag am 22. Mai (Montag) im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Domplatz 10) nach. Auf Einladung der Universitätsgesellschaft Münster e. V. hält er ab 19 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Die Gesellschaft zusammenhalten: Medien und Demokratie – eine Zustandsbeschreibung“. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an anmeldung@universitaetsgesellschaft-muenster.de möglich.
Thomas Bellut ist der Stadt Münster seit seinem Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik mit anschließender Promotion sowie seinem Berufseinstieg als Volontär bei den Westfälischen Nachrichten eng verbunden. Im Jahr 1984 begann er seine Laufbahn beim ZDF. Dort war er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2022 in verschiedenen Positionen tätig. Er war Referent des Programmdirektors, Redaktionsleiter des „Familienmagazins“, Leiter der Redaktion „Sondersendungen“ und der Hauptredaktion „Innenpolitik“. Zudem moderierte er zahlreiche Sendungen. Als Programmdirektor verantwortete er die Programmplanung des ZDF, bevor er im Jahr 2012 zum Intendanten gewählt wurde.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Sparkasse Münsterland Ost.