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Münster (upm/hd)
Der Umgang mit Krisen steht im Zentrum der aktuellen Ringvorlesung der Kontaktstelle „Studium im Alter“.<address>© WWU – Unsplash/DaYsO</address>
Der Umgang mit Krisen steht im Zentrum der aktuellen Ringvorlesung der Kontaktstelle „Studium im Alter“.
© WWU – Unsplash/DaYsO

Öffentliche Ringvorlesung über Krisen als Weichenstellungen

Vortragsreihe der Kontaktstelle „Studium im Alter“ beginnt am 17. April

Corona-, Klima- und Energiekrise: Die Herausforderungen der heutigen Zeit sind mannigfaltig und nehmen Einfluss auf viele Lebens- und Arbeitsbereiche, so auch auf die Wissenschaft. Die Kontaktstelle „Studium im Alter“ der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster lädt im Sommersemester daher alle Interessierten ein, sich aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven mit aktuellen Krisen auseinanderzusetzen. In der Ringvorlesung mit dem Titel „Weichenstellungen? Krisen im interdisziplinären Fokus“ stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der WWU in elf Vorträgen ihre Arbeit und Erkenntnisse vor – immer montags von 16 bis 18 Uhr in der Aula am Aasee (Scharnhorststraße 100). Die meisten Vorträge werden zudem live im Internet übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos. Den Auftakt macht am 17. April Prof. Dr. Thomas Apolte vom Centrum für Interdisziplinäre Wirtschaftsforschung mit dem Vortrag „Rückfall in die Diktatur? Über die Krisenfestigkeit (junger) Demokratien“. Interessierte können sich unter www.uni-muenster.de/Studium-im-Alter/ring.html anmelden. Dort gibt es auch weitere Informationen rund um die Termine und Themen.

In Krisen werden stärker als in „normalen“ Zeiten Weichen für die Zukunft gestellt. Dies birgt neben allen Risiken des Scheiterns auch Chancen. Um diesen ambivalenten Charakter von Krisen, ihr besseres Verständnis und einen konstruktiven Umgang mit ihnen soll es in der Ringvorlesung gehen. Über die Krise der katholischen Kirche referiert am 8. Mai beispielsweise Prof. Dr. Norbert Köster. Um Verschwörungserzählungen in Krisenzeiten geht es im Vortrag von Dr. Christian Sieg vom Germanistischen Institut am 5. Juni. Mit der Frage „Warum reagieren wir so zögerlich auf die Klimakrise?“ beschäftigt sich am 3. Juli Dr. Björn Wendt vom Institut für Soziologie. In weiteren Vorträgen geht es unter anderem um die Perspektive der Kunst (22. Mai), des Journalismus' (19. Juni) und der Sportwissenschaft (26. Juni).

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