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Drei Töpfe mit Maiskeimlingen nebeneinander. Gezeigt wird das Wachstum von Maiskeimlingen in kochsalzhaltiger Erde im Vergleich; links der Wildtyp, rechts zwei Töpfe mit Pflanzen, bei denen der neu entdeckte Signalweg nicht funktioniert.<address>© Changyun Liu – AG Kudla</address>
© Changyun Liu – AG Kudla

Forschungsteam entdeckt neuen Mechanismus der Salztoleranz

Ein chinesisch-deutsches Forschungsteam, darunter Prof. Dr. Jörg Kudla vom Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen, hat gezeigt: Salzstress aktiviert bei Mais einen Signalweg, der die sogenannte Autophagie in Pflanzenzellen verstärkt.

Veranstaltungen

So wie viele ukrainische Universitäten zerstört oder beschädigt wurden (hier ein Hörsaal der Nationalen Universität Charkiw), so hat die Wissenschaft
durch den Krieg als Ganzes Schaden genommen – in der Ukraine, Russland und darüber hinaus.<address>© picture alliance / Anadolu | Stringer</address>
© picture alliance / Anadolu | Stringer

Wissenschaft unter Beschuss

Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs arbeitet die ukrainische Wissenschaft unter extremen Bedingungen weiter. Zerstörte Hochschulen, Flucht und massive Kürzungen prägen den Alltag. Auch an der Universität Münster sind die Folgen spürbar: Geflüchtete Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich hier mit Krieg, Erinnerung und Migration, während bestehende internationale Kooperationen neu bewertet werden müssen.

Zu sehen sind die Studentin Shaya Eldar (links) und der Student Elnur Misirli vor dem Portal der Musikhochschule.<address>© Uni MS - Brigitte Heeke</address>
© Uni MS - Brigitte Heeke

Serie „Von der Uni in die Welt“: Musik verbindet die Welt

An der Musikhochschule haben rund 60 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger einen ausländischen Pass. Drei Studierende aus Aserbaidschan, Israel und Armenien berichten in der Serie „Von der Uni in die Welt“, warum international zu denken in ihrem Fach keine Sensation, sondern der Normalzustand ist.

Beim Neujahrsempfang vergab das Rektorat den Lehr-, den Gleichstellungs- und den Studierendenpreis.<address>© Uni MS - Thomas Mohn</address>
© Uni MS - Thomas Mohn

Auszeichnung für herausragendes Engagement in Lehre, Gleichstellung und Studium

Beim Neujahrsemfang verfolgten rund 400 Gäste die Verleihung der Rektoratspreise. Dr. Marie Ghanbari erhielt den Lehrpreis für das Sportpatenprojekt, die münstersche Ortsgruppe der „Feminist Law Clinic“ den Studierendenpreis. Den Gleichstellungspreis teilten sich das „SUN – Office Network“ und das Projekt BEAM des Teams „Women+ in Information Systems“.

Doktorandin Berit Schlüter vor der Amundsen-Scott-Südpolstation.<address>© Berit Schlüter, IceCube/NSF</address>
© Berit Schlüter, IceCube/NSF

Doktorandin Berit Schlüter gibt einen Einblick in ihren Alltag am Südpol

Doktorandin Berit Schlüter vom Institut für Kernphysik war für einige Wochen am Südpol, dem kältesten Ort der Welt. In einem Gastbeitrag gibt sie einen Einblick in ihren Alltag und die Installation des „IceCube“-Upgrades zur Neutrinoforschung.

Zu sehen sind Regale mit Archivalien.<address>© Uni MS - Brigitte Heeke</address>
© Uni MS - Brigitte Heeke

Die ULB hütet bedeutende Nachlässe

Die neuen Kartons und Aktenordner auf einem Archivwagen in Henning Dreylings Büro am Krummen Timpen bilden nur die Spitze des Eisbergs. Familiendokumente, Beiträge zur Geschichtsforschung, historische Fotografien, Briefe und vieles mehr finden sich in den Nachlässen, die in der Universitäts- und Landesbibliothek erfasst und aufbewahrt werden. Die Sammlung umfasst über 288.000 Einzeldokumente.

Geografie und Mathematik im Blick: Prof. Dr. Gilbert Greefrath und Maxim Brnic (2. und 4. von rechts auf der rechten Seite) vom Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik haben mit einem europäischen Team eine Handreichung entwickelt, wie digitale Schulbücher barrierefrei erstellt werden können.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Barrierefreiheit im Blick: Schulbücher neu denken

Die Digitalisierung bietet immer mehr Möglichkeiten, Schulbücher neu zu denken. Welche didaktischen Potenziale liefern digitale Schulbücher konkret? Wie lassen sie sich für alle Kinder zugänglich machen? Antworten auf diese Fragen liefert das Projekt „Digital Education Material“, an dem die Universität Münster beteiligt war. Das europäische Team hat eine Handreichung mit Beispielen entwickelt.

Die unterschiedlichen Phasen der translationalen Forschung greifen wie ein Puzzle ineinander: von experimentellen Ansätzen im Labor über präklinische Modelle bis hin zur Anwendung am Patienten.
Auf diese Weise entsteht aus
wissenschaftlicher Erkenntnis
medizinischer
Fortschritt.<address>© Uni MS – Michael Kuhlmann (Bilder oben), UKM (unten)</address>
© Uni MS – Michael Kuhlmann (Bilder oben), UKM (unten)

Vom Labor ans Krankenbett – und zurück

Wie wird aus einer Entdeckung im Labor eine konkrete Hilfe für Patientinnen und Patienten? Diese Lücke schließt translationale Forschung – vom molekularen Mechanismus über klinische Studien bis in die Versorgung. In Münster verbinden interdisziplinäre Verbünde Grundlagenforschung, Klinik und Datenwissenschaft, um neue Therapien schneller, sicherer und patientennäher umzusetzen.

Auf dem Bild ist eine Ärztin im Gespräch mit einem älteren Patienten zu sehen.<address>© stock.adobe.com - sebra</address>
© stock.adobe.com - sebra

Gespräch mit Tanja Grammer: Wie die Allgemeinmedizin neue Erkenntnisse in die Breite trägt

In einer Universitätsstadt wie Münster sind Wissenschaft und Klinik eng verzahnt. Doch wie kommen neue Erkenntnisse auch in hausärztliche Praxen kleiner Kommunen und ländlicher Regionen? Prof. Dr. Tanja Grammer, Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin, erklärt im Gespräch mit Kathrin Kottke, warum translationale Forschung für die Allgemeinmedizin zentral ist.

Philipp Backhaus steht im weißen Kittel an einem Positronen-Emissions-Tomographen.<address>© Uni MS - Johannes Wulf</address>
© Uni MS - Johannes Wulf

Translationale Forschung erfolgt in mehreren Phasen

Translationale Forschung läuft weltweit in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen ab. Nuklearmediziner Prof. Dr. Philipp Backhaus ist vor allem in den frühen Phasen der Translation aktiv und auf die Bildgebung und Therapie von Tumoren und Entzündungen spezialisiert. Sein Team ist an der Entwicklung des Medikaments „OncoACP3“ beteiligt, das die Untersuchung von Prostatakrebs verbessern soll.

Eine Wissenschaftlerin hält eine Proben­schale und untersucht sie im medizinischen Labor an einem Mikroskop.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Forschung für den Weg zum Wunschkind

Der Beginn neuen Lebens ist medizinisch hochkomplex. Als Clinician Scientist verbindet Dr. Janice Jeschke Klinik und Labor. Sie erforscht die molekularen Prozesse der Befruchtung und Einnistung und bringt klinische Beobachtungen direkt in die Forschung ein. So entsteht translationale Forschung, die dabei hilft, weibliche Unfruchtbarkeit besser zu verstehen.

Regina Elsner, Ricarda Vulpius und Christina Clasmeier stehen vor dem Philosophikum und schauen in die Kamera.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Vier Jahre Ukraine-Krieg – ein Interview über die Folgen für die Wissenschaft

Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine. Seitdem leidet nicht nur die Bevölkerung unter den täglichen Angriffen, auch die Wissenschaft ist vom Krieg betroffen. Die Osteuropa-Expertinnen Prof. Dr. Christina Clasmeier, Prof. Dr. Regina Elsner und Prof. Dr. Ricarda Vulpius schildern die Konsequenzen für ihre Arbeit, die Veränderungen in ihren Fächern sowie innere und äußere Konfliktlinien.

Dr. Ahana Fernandez bei der Arbeit im tropischen Regenwald.<address>© Michael Stifter</address>
© Michael Stifter

Biologin Ahana Fernandez forscht im Regenwald in Panama

Dr. Ahana Aurora Fernandez, die seit September 2025 als Emmy-Noether-Gruppenleiterin am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie arbeitet, erforscht die akustische Kommunikation von Fledermäusen. Ein Porträt.

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