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Coronavirus<address>© unsplash.com - Fusion Medical Animation</address>
© unsplash.com - Fusion Medical Animation

Corona-Pandemie: Expertise aus der Wissenschaft

Die Corona-Pandemie hat das gesamte öffentliche Leben erfasst. Wie wirkt sich diese Ausnahmesituation auf jeden Einzelnen aus? Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Ende der Auflagen? Und welche Lehren ziehen wir aus dieser Krise? In einer Serie geben WWU-Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen Antworten auf diese und weitere Fragen - zudem zeigen sie Perspektiven für "die Zeit danach" auf.

<address>© WWW - SP</address>
© WWW - SP

Arnulf von Scheliha: Nicht die Systemrelevanz riskieren

Kirchen haben ihre Aktivitäten in der Corona-Krise keineswegs eingestellt. Nach einer gewissen Schockphase bieten zahlreiche Kirchengemeinden mittlerweile Gottesdienste oder "geistliche Impulse“ im Netz an. Trotz dieser digitalen Angebote wünscht sich der evangelische Theologe Prof. Dr. Arnulf von Scheliha ein offensiveres Auftreten der Kirchen. Denn: Auch Religion ist systemrelevant.

Veranstaltungen

Prof. Dr. Rainer Bromme<address>© WWU - Peter Grewer</address>
© WWU - Peter Grewer

Rainer Bromme: Konflikt und Konsens gehören zum Alltag der Wissenschaft

Der Psychologe Rainer Bromme widmet sich vor allem der Frage, inwieweit die Bürger den Wissenschaftlern in der Coronakrise vertrauen. Dieser Aspekt ist allein deswegen wichtig, weil das Vertrauen der Öffentlichkeit in Wissenschaft eng mit den öffentlichen Debatten zu politischen Entscheidungen zusammenhängt, für die die Wissenschaft Wissen bereitstellt.

Prof. Dr. Malte Thießen<address>© LWL - Kathrin Nolte</address>
© LWL - Kathrin Nolte

Malte Thießen: Seuchen sind die sozialsten aller Krankheiten

Der Historiker Prof. Dr. Malte Thießen erklärt, was wir aus der Seuchen-Geschichte lernen können. Sein Appell: Man sollte mit Vergleichen wie etwa zur Spanischen Grippe vorsichtig sein und Seuchen in ihren historischen Kontext stellen. Da Seuchen immer die gesamte Gesellschaft treffen, ist eine Eindämmung erfahrungsgemäß nur effektiv, wenn möglichst alle Bürger mitmachen.

Prof. Dr. Mitja Back<address>© privat</address>
© privat

Mitja Back: Die Krise als Brandbeschleuniger - oder Kitt für mehr Gemeinschaft

Wie lassen sich Distanzierungsmaßnahmen sozial akzeptiert kommunizieren und umsetzen? Wer ist emotional besonders gefährdet, und wie lässt sich zielgerichtet helfen? Der Psychologe Prof. Dr. Mitja Back erklärt, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Corona-Pandemie als soziale und gesellschaftliche Chance zu begreifen und was die Politik von der Psychologie lernen kann.

Prof. Dr. Aloys Prinz<address>© privat</address>
© privat

Aloys Prinz: Das Drehen an vielen Rädchen ist einer großen Lösung überlegen

Was sind in der aktuellen Krise, in der das Wissen über das neue Virus und die dadurch ausgelöste Pandemie nicht sehr groß sind, die richtigen Entscheidungen? Der Finanzwissenschaftler Prof. Aloys Prinz analysiert unter anderem den sogenannten Shutdown und kommt zu dem Schluss, dass sowohl der gesundheitliche als auch der wirtschaftliche Bereich Opfer tragen müssen.

Prof. Dr. Nils Jansen<address>© exc</address>
© exc

Nils Jansen: "Politik und Gerichte brauchen moralischen Kompass"

Rechtswissenschaftler Nils Jansen warnt davor, Politik, Gerichten und Wissenschaft die Antwort auf neue normative Grundfragen zu überlassen. Ob Medizinethik, Miete oder Reiserückerstattung: Die Rechtslage sei oft nicht so eindeutig, wie viele meinten. Die Gesellschaft müsse gemeinsame Regeln und Überzeugungen jenseits der Rechtsnormen finden.

Prof. Dr. Dorothea Sattler<address>© privat</address>
© privat

Dorothea Sattler: Um jedes menschliche Leben ringen!

Könnte es gar sein, dass die Corona-Krise als eine Strafe Gottes für ein weit verbreitetes böses Verhalten von Menschen zu verstehen ist? Und ist es angesichts des aktuellen Leidens so vieler Geschöpfe überhaupt berechtigt, auf die Existenz Gottes zu vertrauen? Die katholische Theologin Prof. Dr. Dorothea Sattler denkt in ihrem Beitrag intensiv über den Begriff des Lebens nach.

Hinnerk Wißmann und Stephan Ludwig (v.l.)<address>© WWU - Peter Grewer</address>
© WWU - Peter Grewer

"Wir benötigen Perspektiven für die Zeit danach, damit wir uns heute gemeinsam anstrengen"

Durch die rasante Ausbreitung des Coronavirus steht seit Mitte März das öffentliche Leben in Deutschland still. Der Virologe Prof. Dr. Stephan Ludwig und der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Hinnerk Wißmann von der WWU sprechen im Interview über den Umgang mit den Auflagen, die Bedeutung von wissenschaftlichen Fakten in Krisen und die Zeit nach der Corona-Pandemie.

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