subito: Wieder Email-Bestellungen möglich

Seit letzter Woche sind wieder subito-Bestellungen per Email möglich. Wie angekündigt schliessen die Verlage nun nach und nach Lizenzverträge ab, die es subito erlauben, über die Möglichkeiten des deutschen Urheberrechtes (Post, Fax) hinaus wieder Artikel per Email zu liefern.

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Dafür fällt – zusätzlich zu der Grundgebühr von 4 Euro – eine Lizenzgebühr in Höhe von Euro 3,50 an, die in den folgenden Jahren sukzessive auf 6,50 Euro steigen wird. Die Lieferungen verteuern sich damit von initial 7,75 € (+55%) auf 11,00 € (+120%) nach vier Jahren – für die ersten zehn Bestellungen auf eine Zeitschrift. Als erster Verlag hat Thieme unterschrieben, weitere werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen. Bitte beachten Sie bei den Thieme-Titeln die fast vollständige Abdeckung durch Abonnements der ZB Med – also nicht einfach drauflos bestellen!

Die Zweigbibliothek Medizin erlaubt damit – neben der Bestellung per Post und Fax – wieder die Bestellung per Email. Der initiale Preis von Euro 7,75 ist nur unwesentlich höher als der Post/Fax-Preis von Euro 6,50; Sie erhalten dafür aber die Artikel wesentlich schneller.

Die gemeldeten subito-Probleme sind zum Teil behoben, zum Teil wird noch daran gearbeitet:

  • Thieme-Zeitschriften (und generell alle Zeitschriften, die ein Email-Angebot haben) können wieder per Post und Fax bestellt werden, sowie per Email auf @uni-muenster.de-Adressen.
  • Die Bestellung auf @ukmuenster-Adressen ist weiterhin nicht möglich. subito dazu: Der Entwickler wird sich darum kümmern und das ggf.s mit Ihnen direkt durchtesten. Um ein bisschen Geduld muss ich aber bitten.
  • Taylor & Francis-Zeitschriften können wieder bestellt werden.
  • Nachtrag 12.2.: Die Bestellung auf @ukmuenster-Adressen ist wieder möglich

4 Gedanken zu „subito: Wieder Email-Bestellungen möglich

  1. Ludger Elling

    Sehr geehrter Herr Dr. Obst,

    Sie schrieben

    >In naher Zukunft muss die Bibliothek eine Entscheidung unter folgenden
    >Optionen treffen. Mich wuerde Ihre Meinung dazu sehr interessieren. Wenn
    >Sie nicht antworten, gehe ich davon aus, dass Option (5) fuer Sie
    >zutrifft.

    >Wie wollen Sie in Zukunft Artikellieferungen erhalten?

    >(1) per Post o. Fax, Bibliothek bezahlt ohne Limit (0 Euro, 2-4 Tage)
    >(2) per Email, Bibliothek bezahlt zehn Artikel p.a. (0 Euro, 1-3 Tage)
    >(3) per Email, man selber oder Abteilung bezahlt (8-30 Euro, 1-3 Tage)
    >(4) per ULB-Fernleihe (Hauspost), man selber bezahlt (1,50 Euro, 1-2 Wochen)
    >(5) Ich brauche keine Artikel per Fernleihe

    Ich bevorzuge (3)

    Mit freundlichen Grüßen

    Ludger Elling

  2. C. Brüning

    Lassen Sie mich raten Herr Elling:

    a) Sie haben bisher nicht viel mit Forschung und Weiterbildung am Hut gehabt,

    b) hätten deshalb doch lieber ehrlicherweise (5) genommen

    und

    c) wollen demnächst einen Antrag stellen, daß das der Bibliothek eingesparte Geld bei Ihnen auf dem Konto landet?

    Wer für (3) stimmt, dem kann nicht viel an der Forschung liegen.

    Aber mal ernsthaft: Was zählt denn so ein Beitrag hier? Sie könnten schließlich auch die Konkurrenz in Berlin oder München vertreten und mit Ihrem Beitrag versuchen, den Forschungsstandort Münster zu beeinflussen.

    HIER kann JEDER schreiben!

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