Forschungsprojekte des IfK

Forschungsprojekte

Forschen Bilder

Das Münsteraner Institut zählt in der Forschung zu den führenden Instituten im deutschsprachigen Raum. In dieser Rubrik finden Sie eine Auswahl an Forschungsprojekten, die seit 1999 am Institut für Kommunikationswissenschaft durchgeführt wurden.

  • Aktuelle Drittmittelprojekte

    Externe Schnittstellen des Kommunikationsmanagements. Zusammenarbeit mit Kommunikationsagenturen und anderen Dienstleistern
    (10/2017 – 09/2020) - Prof. Dr. Ulrike Röttger / Dr. Christian Wiencierz

    Externe Dienstleister, wie Berater und Kommunikationsagenturen, spielen eine wesentliche Rolle für die Ausgestaltung und den Erfolg der strategischen Kommunikation von Organisationen. Doch wurde die Zusammenarbeit mit Dienstleistern bisher meist nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht erforscht. Daher mangelt es an theoretischen wie auch empirischen kommunikationswissenschaftlichen Ansätzen um diese Kooperationen zu untersuchen.
    Um dieses Forschungsfeld zu erschließen, geht das Forschungsprojekt der Frage nach, wie sich die Zusammenarbeit von Kommunikationsabteilungen mit unterschiedlichen externen Dienstleistern aus dem Bereich der strategischen Kommunikation heute und in Zukunft gestaltet. Bedeutsam ist dabei insbesondere die Frage, welche Folgen veränderte organisationsinterne Strukturen der Koordination und Kooperation (Stichwort: Agilität) für die Strukturen und Prozesse der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern haben.

    Still images - Moving people? How visual images trigger the willingness to participate in political protest
    (10/2017 – 03/2019) - PD Dr. Stephanie Geise

    Schon seit geraumer Zeit sensibilisieren die empirischen Sozialwissenschaften für die sprichwörtliche „Macht der Bilder“; und nie zuvor waren die Verfügbarkeit und Präsenz von Bildern so ausgeprägt wie im Zeitalter der neuen Medien und sozialen Netzwerke. Gleichzeitig beobachten wir enorme soziale Verwerfungen innerhalb der Gesellschaften, die sich in eine zunehmende Protestbereitschaft von BürgerInnen übertragen und in Form sozialer Bewegungen (PEGIDA etc.) und der Gründung neuer Parteien (AfD etc.) verfestigen. Vor dem Hintergrund der Theorien der kommunikationswissenschaftlichen Framing- sowie der politikwissenschaftlichen Partizipationsforschung untersuchen wir im Projekt «Still Images – Moving People» den Zusammenhang zwischen der Rezeption, Einordnung und Verarbeitung von positiv und negativ gerahmten Medienbildern ausgewählter Protestbewegungen und ihrer Protest-Issues auf die politische Partizipationsbereitschaft der BürgerInnen.

    Translokale Netzwerke: Öffentlichkeit im Social Web
    (01/2018 – 12/2021) - Jun.-Prof. Dr. Annie Waldherr (WWU) / Prof. Dr. Barbara Pfetsch (Freie Universität Berlin)

    Das Projekt ist Teil des Sonderforschungsbereiches 1265 „Re-Figuration von Räumen“ (Sprecherhochschule: TU Berlin), der sich mit Veränderungen in Raumerleben und Raumkonstitution im Zuge von Globalisierungs- und Digitalisierungsprozessen befasst. Das an der Universität Münster und der Freien Universität Berlin angesiedelte Teilprojekt untersucht dazu die Öffentlichkeiten, die sich in den Twittersphären der Städte Berlin und Jerusalem konstituieren. Es fragt, mit wem, an welchen Orten und zu welchen Themen die Nutzer/-innen von Twitter öffentlich im Social Web kommunizieren und wie dadurch virtuelle urbane Räume konstituiert werden. Ferner wird analysiert, wie die Nutzer/-innen globale und lokale, virtuelle und reale sowie öffentliche und private Ortsbezüge zu ihren individuellen Raumfigurationen synthetisieren und welches subjektive Raumerleben sie damit verbinden.

    Demokratische Resilienz in Zeiten von Online-Propaganda, Fake news, Fear- und Hate speech (DemoRESILdigital) - Nachwuchsforschungsgruppe
    (01/2018 – 12/2022) - Dr. Lena Frischlich

    Die digitale Gesellschaft bietet neben neuen Chancen für demokratischer Partizipation auch neue Möglichkeiten für die Verbreitung manipulativer Inhalten im Netz. Strategisch handelnde Akteure missbrauchen die erleichterten Zugänge zu digital hergestellten Öffentlichkeiten für die Verbreitung von Online-Propaganda, Fake news, Fear- und Hate speech. Solche manipulativen Online-Inhalte stehen unter dem Verdacht, Individuen zu radikalisieren, gesellschaftliche Polarisation zu begünstigen und die Demokratie zu schwächen.

    Schnittstellen und Zusammenarbeit in der kommunalen Kommunikation
    (12/2017 – 9/2018) - Prof. Dr. Ulrike Röttger

    Die kommunale Kommunikation steht angesichts eines umfassenden Medien- und Öffentlichkeitswandels aktuell vor großen Herausforderungen: So ist beispielsweise die Anzahl der zu betreuenden Medienkanäle größer geworden und die zur erreichenden Zielgruppen sind diverser geworden. Auf Seiten der kommunalen Verwaltungen sind daher ein enormer Anstieg und eine zunehmende Ausdifferenzierung der Kommunikationsaktivitäten zu beobachten, so dass die Koordination der Kommunikation von Fachabteilungen und Schnittstellen eine wichtige Herausforderung der Gegenwart und Zukunft darstellt.

    Medienbiografien der bundesdeutschen Kanzler und der Kanzlerin
    (11/2017 – 10/2019) - Dr. Thomas Birkner (WWU) und Dr. Benjamin Krämer (LMU)

    Medien und Politik sind in westlichen Demokratien beinahe untrennbar miteinander verbunden. Die deutschen Kanzler als zentrale politische Funktionsträger stellen dabei die Kristallisationsfiguren der Politikdarstellung in den deutschen Medien dar. Vor diesem Hintergrund untersucht das Forschungsprojekt die Bedeutung der Medien in der Biografie der sieben bundesdeutschen Kanzler und der Kanzlerin. Während der erste bundesdeutsche Kanzler Konrad Adenauer noch im deutschen Kaiserreich mit der damals erst aufkommenden Massenpresse auswuchs, war Angela Merkel die erste Regierungschefin weltweit mit einem eigenen Videocast. Das Projekt versucht, auf der Basis von (Auto)Biografien, Archivdaten, Medienbeiträgen, Reden und Interviews mit Zeitzeugen eine Verbindung von Medienbiografie und Medienhandeln als Kanzler bzw. Kanzlerin herzustellen. 

    Medialisierung von Organisationen: Ein Vergleich der Intensität und Qualität von Anpassungen an die Logik öffentlicher Aufmerksamkeitsgenerierung.
    (10/2016 – 09/2019) - Dr. Andreas M. Scheu

    Die mediale Dauerbeobachtung führt dazu, dass sich Akteure aus unterschiedlichen gesellschaftliche Bereichen an die Funktionslogik der Massenmedien anpassen. Im besten Fall erleichtern es diese Anpassungen, eigene Ziele durchzusetzen, im schlechtesten Fall aber führt Medialisierung zu Autonomieverlusten, Machtverlagerungen und Funktionsverlusten – mit gesellschaftsweit potenziell negative Folgen. Das Projekt vergleicht die Medialisierung von Organisationen aus den sozialen Systemen Gesundheit, Politik, Recht und Wissenschaft. Ziel ist es, Unterschiede bezogen auf die Intensität und die Qualität der Medialisierung von Organisationen herauszuarbeiten und diese zu erklären. So kann auf Faktoren geschlossen werden, die Medialisierungsprozesse beeinflussen, und es geraten Chancen und Gefahren, funktionale und dysfunktionale Aspekte von Medialisierung in den Blick.

    Erkennung, Nachweis und Bekämpfung verdeckter Propaganda-Angriffe über Online-Medien.
    (05/2016 - 04/2019) - Prof. Dr. Thorsten Quandt, et al.

    Gesellschaftliche und politische Entwicklungen werden weltweit in sozialen Medien diskutiert und kommentiert. Neben der gewünschten öffentlichen, anonymen und freien Meinungsäußerung bieten diese Dienste jedoch auch Raum für gesteuerte Manipulationen. Als Propaganda-Bots oder Social-Bots bezeichnete halb- bis vollautomatische Systeme nutzen dabei den leichten Zugang zur technischen Infrastruktur sozialer Medien, um bestimmte Meinungsbilder verdeckt zu verbreiten und in der öffentlichen Wahrnehmung einseitig zu stärken. Dazu werden ausgereifte künstliche Profile angelegt, vermeintliche Diskussionen untereinander generiert oder reale Meinungsäußerungen unterwandert und unerwünschte Kritiken unterdrückt. Das auf diese Weise verzerrte Bild einer Netz-Öffentlichkeit beeinflusst wiederum gesellschaftliche Debatten und kann sich ebenfalls auf die mediale Berichterstattung auswirken, so dass ein erheblicher gesellschaftlicher Schaden entsteht.

    Internet und seelische Gesundheit. Interdisziplinäres Forschungsprojekt.
    (05/2016 - 04/2018) - Prof. Dr. Thorsten Quandt, et al.

    Bahnbrechende technische Umwälzungen veränderten nicht nur die Alltagsabläufe und Gewohnheiten der Menschen, sondern auch deren Wahrnehmungen, Gefühle, Kommunikationsstrukturen und Selbstbilder. Niemals zuvor jedoch wurde derart intensiv über die Auswirkungen einer solchen Entwicklung auf die seelische Gesundheit diskutiert wie nach der Einführung des Internets. Das Projekt  stellt die Frage in den Fokus, wie sich die Nutzung des Internets auf das seelische Wohlbefinden und die psychosoziale Gesundheit auswirkt, wobei sowohl mögliche positive als auch negative Effekte betrachtet werden. Eine Besonderheit des Forschungsvorhabens  besteht darin, dass neben qualitativen und quantitativen  Befragungen der gesunden Allgemeinbevölkerung auch Befragungen psychisch erkrankter Personen erfolgen werden, um mögliche Zusammenhänge zwischen der Nutzung des Internets und dem Entstehen bzw. dem Verlauf psychischer Störungen betrachten zu können.

    Konsumentenvertrauen in einer Sharing Economy. Kommunikations- und Vertrauensprozesse in einer digitalen Welt des Tauschens und Teilens.
    (01/2016 - 10/2016) - Prof. Dr. Ulrike Röttger

    Auf Basis eigener Vorarbeiten wird ein interdisziplinärer Vertrauensansatz für den Kontext der Sharing Economy abgeleitet und Vertrauen als Prozess aufgeschlüsselt, um folgende Forschungsfrage zu untersuchen: Welche Faktoren beeinflussen die Vertrauensprozesse in kollaborativen Beziehungen innerhalb der Sharing Economy? Von Interesse ist dabei insbesondere, welche Merkmale des Sharing-Economy-Anbieters bzw. des Austauschpartners vertrauenserweckend wirken und welches Bewusstsein die Nutzer für mögliche Risiken in der Sharing Economy haben. Ziel des Forschungsprojekts ist es, grundlegende Erkenntnisse über die Kommunikations- und Vertrauensprozesse in einer Sharing Economy zu gewinnen, da ein besseres Verständnis von Vertrauen der Schlüssel ist, um verbraucherschutzrelevante Erkenntnisse über die digitale Welt des Tauschens und Teilens zu erhalten. Die gewonnenen Erkenntnisse über die Vertrauensprozesse in einer Sharing Economy können Verbrauchern Informationen liefern, um ihre Entscheidungs- und Handlungskompetenz in dem Bereich stärken und sich für mögliche Täuschungen und Missbrauch sensibilisieren zu können.

    Unternehmensverantwortung im öffentlichen Diskurs. Differenzen und Ko-Orientierung der Verantwortungsurteile von Unternehmen, Medien und Bürgern
    (08/2015 - 07/2018) - Prof. Dr. Ulrike Röttger

    Ob Energiewende, Finanzkrise oder Billiglohn – Ausmaß und Ausgestaltung unternehmerischer Verantwortung sind ein Dauerthema öffentlicher Debatten und werden in Deutschland mit großer Skepsis gegenüber Unternehmen verfolgt. Die Glaubwürdigkeitszweifel deuten darauf hin, dass Erwartungsdivergenzen die Etablierung eines übergreifenden Verständnisses unternehmerischer Verantwortung verhindern. Während in der CSR-Forschung vor allem Idealvorstellungen diskutiert werden, bleibt weitgehend offen, wie Verantwortungsurteile im öffentlichen Diskurs faktisch zustande kommen. Dieser Frage widmet sich das Projekt, indem es das Zusammenspiel zentraler AkteurInnen und Anspruchsgruppen – Medien, BürgerInnen und Unternehmen – bei der Reproduktion und Institutionalisierung von Verantwortungsurteilen untersucht.

    Veränderte gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und neue Megatrends als Herausforderung für die Unternehmenskommunikation
    (04/2015 - 03/2018) - Prof. Dr. Ulrike Röttger

    Ziel des Projekts ist es, einen umfassenden Überblick über aktuelle gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Trends und deren Einfluss auf die Unternehmenskommunikation zu geben. Im Fokus stehen dabei u.a. die Bedingungen, Formen und Folgen der qualitativ und quantitativ immer bedeutsamer werdenden digitalen Vernetzung. Im Rahmen des Projektes werden unterschiedliche disziplinäre Perspektiven zusammengeführt, um so ein vielschichtiges Bild der Treiber der Kommunikationslandschaft von morgen zu gewinnen.

    Das mediatisierte Zuhause III: Kontrastierende Haushaltsstudien zu Antriebskräften dynamischer Mediatisierung
    (11/2014 - 07/2017) - Prof. Dr. Jutta Röser / Dr. Kathrin F. Müller

    Das Ziel des Projekts ist es zu analysieren, wodurch eine besonders dynamische digitale Mediatisierung des Zuhauses angestoßen wird. Zu diesem Zweck wird das Medienhandeln in Haushalten rekonstruiert, in denen überwiegend digitale Medien genutzt werden und in denen klassische Medien nur noch eine geringe Bedeutung haben. Damit knüpft das Projekt an die Vorgängerprojekte „Das mediatisierte Zuhause I“ und „Das mediatisierte Zuhause II“ an. Es erweitert die bisherige Forschung jedoch explizit, indem es mit der Untersuchung von Faktoren hochdynamischer Mediatisierung Fragen beantwortet, die zuvor offengeblieben sind.

    Graduiertenkolleg 1712/1 und 1712/2. Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt
    (04/2012 - 03/2021)

    Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" erforscht, wie unter den Bedingungen neuer Formen medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann.

    Die Leser der taz
    (seit 1992) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Im Auftrag der taz werden seit 1992 regelmäßig Analysen zur Leserschaft der Zeitung sowie zu den Genossen, die mit ihren Anteilen an der taz-Genossenschaft helfen, die Entwicklung des Mediums zu finanzieren, realisiert.

  • Abgeschlossene Drittmittelprojekte

    Cyber-Mobbing an Schulen
    (10/2012 - 09/2015) - Prof. Dr. Thorsten Quandt

    Ziel des Projekts ist eine umfassende Erforschung des Phänomens Cyber-Mobbing in Hinblick auf seine Einflussfaktoren, spezifischen Ablaufmuster und Effekte, speziell im besonders relevanten Jugend-Bereich.

    Öffentlichkeit und Hochschulperformanz
    (08/2012 - 07/2015) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski / Prof. Dr. Matthias Kohring

    Die vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) geförderte Grundlagenforschung greift auf die Ergebnisse des kürzlich am IfK abgeschlossenen Projekts „Organisation und Öffentlichkeit von Hochschulen“ zurück. Im neuen Projekt geht es um die Auswirkungen der zunehmenden Öffentlichkeits- und Medienorientierung deutscher Hochschulen auf ihre Leistungserbringung in Forschung und Lehre.

    Analyse von Diskursen in Social Media
    (05/2012 - 04/2015) - Prof. Dr. Thorsten Quandt

    Durch Social Media-Anwendungen wie Twitter, Facebook und Weblogs haben sich die Möglichkeiten der öffentlichen Kommunikation erweitert. Journalistische „Gatekeeper“ sind im Internet nicht mehr die zentralen Vermittler von Themen und Meinungen.

    Das mediatisierte Zuhause II: Eine qualitative Panelstudie zum Wandel häuslicher Kommunikationskulturen
    (11/2012 - 10/2014) - Prof. Dr. Jutta Röser

    Ziel des Projekts ist es, den mit der Mediatisierung des Zuhauses zusammenhängenden Wandel häuslicher Kommunikationskulturen prozessorientiert zu analysieren.

    Erfolgsfaktoren der Corporate Social Responsibility-Kommunikation
    (07/2013 - 12/2013) - Prof. Dr. Ulrike Röttger

    Ziel des Projekts ist es, Erkenntnisse hinsichtlich der strategischen Implementierung und Kommunikation von CSR zu analysieren.

    Von der Beobachtung zur Beeinflussung. Medialisierte Konstellationen von Wissenschaft, Medien und Politik in Bezug auf wissenschaftliche Fachkulturen
    (08/2010 - 12/2013) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Im Rahmen der BMBF-Förderinitiative „Neue Governance der Wissenschaft – Forschung zum Verhältnis von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ zielt das Forschungsvorhaben darauf ab, die Beziehungen zwischen Medien, Wissenschaft und Politik zu analysieren.

    Cross-Cultural Study of Leadership in Public Relations and Communication Management
    (10/2011 - 10/2012) - Prof. Dr. Ulrike Röttger / Prof. Dr. Ansgar Zerfaß

    Im Mittelpunkt der Studie stehen die Führungspraxis, das Führungsverständnis und die aktuellen sowie zukünftigen Anforderungen an Führungskräfte im Kommunikationsmanagement im deutschsprachigen Raum. Sie ist Teil eines globalen Forschungsprojekts zum Leadership im Kommunikationsmanagement, das in 23 Ländern durchgeführt wird.

    Issues of the Millenium
    (07/2011 - 06/2013) - Prof. Dr. Volker Gehrau

    Welche Fragen und Probleme haben die Deutschen in den Jahren 1994 und 2006 bewegt? Über welche Themen haben die Medien in dieser Zeit am meisten berichtet?

    smartNETWORK international
    (04/2011 - 12/2013) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Das smartNETWORK vernetzt organisatorisch eigenständige Graduiertenschulen und bindet sie in einen gemeinsamen Kooperations-, Austausch- und Lernprozess ein.

    Das mediatisierte Zuhause (I): Wandel häuslicher Kommunikationskulturen
    (11/2010 - 06/2013) - Prof. Dr. Jutta Röser

    Dieses Projekt stellt den ersten Schritt einer prozessorientierten Analyse des mit der Mediatisierung des Zuhauses zusammenhängenden Wandels häuslicher Kommunikationskulturen dar. Ausgangspunkt dieses Untersuchungsabschnittes war der Befund, dass die digitale Mediatisierung des Zuhauses durch das Internet und weitere Medien gegenwärtig eine umfassende Dynamik entfaltet. Dies bewirkt Neuverhandlungen der internen Kommunikation der Haushaltsmitglieder, verschiebt Bedeutungen ‚alter‘ Medien und intensiviert die mediatisierte Verbindung der Haushalte mit externen Sphären.

    The social fabric of virtual life
    (01/2010 - 12/2014) - Prof. Dr. Thorsten Quandt

    Das European Research Council (ERC) fördert im Rahmen des EU-Exzellenz-Programms "Starting Independent Researcher Grants" das von Prof. Quandt beantragte Forschungsvorhaben The social fabric of virtual life: A longitudinal multi-method study on the social foundations of online gaming (SOFOGA) mit insgesamt 1,84 Millionen Euro.

    Cleavages, governance and the media in European metropolitan areas
    (10/2009 - 11/2013) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    The emergence of metropolitan areas and issues of governance therein are widely researched topics. This project innovates in that it investigates the link between governance and the media in the emergence of metropolitan areas as spaces of democratic politics.

    Organisation und Öffentlichkeit von Hochschulen: Ausmaß und Folgen der Öffentlichkeits- und Medienorientierung
    (06/2009 - 07/2012) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski / Prof. Dr. Matthias Kohring

    Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt bewegt sich an der Schnittstelle von Organisations- und Hochschulforschung einerseits und Medien- und Kommunikationsforschung andererseits.

    Evidenzbearbeitung in der Wissenschaftsberichterstattung aktueller Massenmedien
    (07/2009 - 07/2011) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Das Projekt ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms „Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz“. Es analysiert die Rolle von Massenmedien und Journalisten bei der Entstehung von Öffentlichkeit für wissenschaftliche Themen.

    Die rechtsextreme Symbolik der NPD in der politischen Fernsehberichterstattung
    (01/2009 - 06/2011) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski / Prof. Dr. Matthias Kohring

    Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt untersucht am Beispiel der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) erstmals systematisch die Verwendung rechtsextremer Symbolik in der politischen Fernsehberichterstattung.

    NanoPol-Medien: Die Rolle der Medien in der Nanotechnologiepolitik
    (06/2010 - 12/2010) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski / Prof. Dr. Matthias Kohring

    Das Projekt untersucht die journalistische Berichterstattung über Nanotechnologie als emerging technology vergleichend in drei Ländern. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Multiperspektivität öffentlicher Kommunikation über eine Technologie, deren Arbeitsweisen und Produkte sich direkter Wahrnehmungen entziehen und daher in hohem Maße offen für Assoziationen sind.

    Spitzenfrauen im Fokus der Medien. Die mediale Repräsentation von weiblichen und männlichen Führungskräften in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
    (04/2008 - 12/2010) - Prof. Dr. Jutta Röser

    Das Projekt beschäftigte sich mit der medialen Repräsentation mächtiger Männer und Frauen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und deren Aneignung durch junge Erwachsene. Dabei lag das Augenmerk sowohl auf der Ebene der Medieninhalte als auch ihrer Aneignung auf der (De-)Konstruktion der Verbindung von Macht und Geschlecht.

    Der Media for Democracy Monitor 2010
    (05/2010 - 11/2010) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Demokratien sind essentiell auf die Leistungen der Massenmedien angewiesen. Doch diese operieren entlang eigener Imperative und organisatorischer Routinen, die nicht immer notwendigerweise demokratisch sein müssen. Deshalb untersucht das Projekt, in welchem Umfang die Massenmedien zum Funktionieren von Demokratie beitragen.

    Die Domestizierung des Internets. Rekonstruktion häuslicher Aneignungsprozesse eines neuen Mediums 1997-2007
    (03/2008 - 10/2010) - Prof. Dr. Jutta Röser

    Im Zentrum dieses Projekts stand die Rekonstruktion des Einzugs und der Integration des neuen Mediums Internet in die häusliche Sphäre.

    Journalismus und Twitter
    (03/2010 - 07/2010) - Prof. Dr. Christoph Neuberger

    Schwerpunkt der im Auftrag der LfM NRW durchgeführten Studie „Journalismus und Twitter. Der Einfluss des 'Social Web' auf die Nachrichten“ war die wachsende Bedeutung des Microblogging-Dienstes Twitter und sein Verhältnis zum professionellen Journalismus.

    "Definition und Messung der publizistischen Qualität und des publizistischen Wettbewerbs im Rahmen des Drei-Stufen-Test
    (12/2009 - 07/2010) - Prof. Dr. Christoph Neuberger

    Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Studiendesigns zur Messung des publizistischen Beitrages von ARD-Internetangeboten im Vergleich zu publizistischen Wettbewerbern im Rahmen des Drei-Stufen-Tests.

    Die Bedeutung des Internets im Rahmen der Vielfaltssicherung
    (10/2009 - 03/2010) - Prof. Dr. Christoph Neuberger

    Das Projekt untersuchte die Bedeutung des Internets für die öffentliche Meinungsbildung im Rahmen eines Gutachtens. An der Forschungsstelle Internetöffentlichkeit wurde eine kommunikationswissenschaftliche Analyse der Vielfalt, Meinungsbildung und Meinungsmacht im Internet durchgeführt.

    Wandel bei aktuellen Massenmedien: Journalismus in veränderten Medienkontexten
    (02/2006 - 02/2010) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt untersucht die vielfältigen Veränderungen des Journalismus seit 1990 in ihrem gesellschaftlichen Kontext und liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme der journalistischen Strukturen.

    The Dynamics of Political Institutions in Mediated Democracies
    (10/2005 - 09/2009) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Das Projekt untersucht die „Mediatisierung politischer Institutionen“ (mediatization of polity) in den politischen Systemen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird hiermit erstmals die institutionelle Dimension des Politischen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.

    PR-Beratung in der politischen Kommunikation
    (02/2008 - 07/2009) - Prof. Dr. Ulrike Röttger

    Das Projekt untersucht die „Mediatisierung politischer Institutionen“ (mediatization of polity) in den politischen Systemen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird hiermit erstmals die institutionelle Dimension des Politischen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.

    e-learning Kommunikationswissenschaft
    (11/2005 - 05/2009) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Das Propädeutik-Projekt vermittelt die Grundregeln wissenschaftlicher Arbeit, z. B. Quellenkunde, Zitations- und Gliederungsregeln; das Projekt zur Forschungspraxis in der Kommunikationswissenschaft vermittelt entlang eines konkreten Forschungsprojekts den Ablauf der Forschung und Kenntnisse zu den zentralen Methoden des Faches.

    Die Informationsleistung der Schweizer Massenmedien im eidgenössischen Abstimmungsprozess: eine Längsschnittanalyse
    (05/2006 - 05/2008) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Wie informieren die Schweizer Massenmedien in eidgenössischen Abstimmungsprozessen? Diese Frage wird im Forschungsprojekt auf der Basis einer breit angelegten, systematischen und standardisierten Längsschnittanalyse von Medieninhalten beantwortet.

    National Research Correspondent für Deutschland in dem international vergleichenden Forschungsprojekt: Media performance for democracy
    (03/2007 - 08/2008) - Dr. Josef Trappel

    Demokratien sind essentiell auf die Leistungen der Massenmedien angewiesen. Doch diese operieren entlang eigener Imperative und organisatorischer Routinen, die nicht immer notwendigerweise demokratisch sein müssen. Deshalb untersucht das Projekt, in welchem Umfang die Massenmedien zum Funktionieren von Demokratie beitragen.

    Vermittlungsakteure, -strukturen und -leistungen der aktuellen Internetöffentlichkeit
    (02/2006 - 08/2008) - Prof. Dr. Christoph Neuberger

    Das Projekt geht der Frage nach, wie Leistungen der aktuellen Öffentlichkeit im Kontext des Internet erbracht werden und welche Strukturen sich dafür herausbilden. Wie expandieren traditionelle Vermittlungsstrukturen ins Internet? Welche neuen aktuellen Angebotstypen bilden sich im Internet heraus?

    Risikowahrnehmung beim Thema Nanotechnologie
    (06/2007 - 06/2008) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski / Prof. Dr. Matthias Kohring

    Das Projekt untersucht den Einfluss der journalistischen Berichterstattung auf die Wahrnehmung und Bewertung der Nanotechnologie als emerging technology. Die Studie basiert auf einer systematischen und standardisierten Medieninhaltsanalyse.

    Medienkonzept für die Evangelische Kirche von Westfalen
    (02/2007 - 08/2007) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Die Evangelische Kirche von Westfalen verfügt über zahlreiche Medien und Formen der Öffentlichkeitsarbeit. Auf der Grundlage einer Analyse der vielfältigen Kommunikationsaktivitäten wurde ein Entwurf für ein Medienkonzept erarbeitet.

    Medien NRW
    (05/2006 - 12/2006) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Das Projekt im Auftrag des Medienrats Nordrhein-Westfalen hat wesentliche Daten zur Medienlandschaft des Bundeslandes zusammengetragen.

    Die Genossen der Tageszeitung
    (09/2005 - 09/2006) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Das Projekt ergänzt seit 1993 laufende Untersuchungen zur tageszeitung. Dazu zählen regelmäßige Leserbefragungen, Inhaltsanalysen, Befragungen der Akteure bei der taz und Studien zur alternativen Öffentlichkeit.

    Nutzung und Bewertung von epd medien
    (10/2005 - 04/2006) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    epd medien ist der führende aktuelle Informationsdienst im Medienbereich. Das Medium erscheint zweimal wöchentlich als Print- und Online-Ausgabe. Das vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Auftrag gegebene Projekt untersuchte die Nutzung und Beurteilung des Mediendienstes.

    Vertrauen in Medien
    (01/2002 - 07/2004) - Prof. Dr. Matthias Kohring

    Ziel des DFG-Forschungsprojekts „Vertrauen in Medien“ war die empirische Überprüfung und Weiterentwicklung einer Theorie des Vertrauens in medial vermittelte öffentliche, insbesondere journalistische Kommunikation.

    Das Vertrauen der Leser in die Ostthüringer Zeitung
    (12/2003 - 03/2004) - Prof. Dr. Matthias Kohring

    Die Untersuchung sollte den Status Quo des Leservertrauens in die Ostthüringer Zeitung möglichst differenziert erfassen und Hinweise auf möglicherweise notwendige Verbesserungen geben.

    Quellen der Wissenschaftsberichterstattung
    (07/2003 - 01/2004) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Die Studie geht der Frage nach, auf welche Quellen bei der Berichterstattung über Life Science-Themen Wissenschaftsjournalisten zurückgreifen und wie sie diese Quellen bewerten. Die Befragung von relevanten Akteuren wird ergänzt um eine Inhaltsanalyse von Beiträgen ausgewählter Medien.

    Wissenschaftsjournalisten bei Regional- und Boulevardzeitungen
    (11/2002 - 02/2003) - Prof. Dr. Bernd Blöbaum

    Die Studie analysiert das soziale Profil von Wissenschaftsjournalisten und ihre redaktionelle Verankerung. Die befragten Journalisten äußern sich zur Marktentwicklung im Bereich der Wissenschaftsberichterstattung und zum Qualifizierungsbedarf.

    Wissenschaftskommunikation
    (10/1999 - 12/2001) - Prof. Dr. Matthias Kohring

    Das Ziel dieses studentischen Projektseminars war die vergleichende Analyse und Evaluation von Hochschulzeitungen. Den Verantwortlichen für die Hochschul-Öffentlichkeitsarbeit sollten Informationen und Empfehlungen an die Hand gegeben werden, die sie zur Einschätzung, Bestätigung oder Verbesserung ihrer eigenen Arbeit verwenden können.

  • Aktuelle Eigenprojekte

    Einfluss von User-generated Content auf die Vertrauenswürdigkeit von Online-Journalismus
    (seit 03/2015) - Katherine M. Grosser, M.A. / Florian Wintterlin, M.A.

    Das Projekt untersucht, inwiefern die Einbindung von User-generated Content im professionellen Online-Journalismus die wahrgenommene journalistische Vertrauenswürdigkeit seitens der Rezipienten beeinflusst. Dabei werden insbesondere verschiedene Einbindungsstrategien der Journalisten berücksichtigt, nämlich die (transparente) Verifikation und Visualisierung des verwendeten UGC. Im Zuge des Projekts wird die bisher eher vernachlässigte Sicht der Rezipienten in diesem Forschungsbereich beleuchtet und darüber hinaus das journalistische Vertrauens- und Vertrauenwürdigkeitsverständnis von Rezipienten näher ergründet.

    Zwischen Notwehr und Manipulation. Eine Analyse der Akzeptanz von Täuschungen in der strategischen Kommunikation.
    (08/2015 – 07/2016) - Jun.-Prof. Dr. Kerstin Thummes

    Im Rahmen des Forschungsprojekts wird die Akzeptanz unterschiedlicher Täuschungstypen in organisationalen Anspruchsgruppen analysiert. Mögliche Zusammenhänge zwischen persönlichen Werthaltungen, allgemeinen Einstellungen zur Täuschung und der Akzeptanz schützender bzw. schädigender Täuschung von Organisationen werden in einem Modell erfasst und empirisch geprüft.

    Dialogische PR in sozialen Netzwerken
    (02/2014 – 01/2016) - Jun.-Prof. Dr. Kerstin Thummes / Dr. Maja Malik

    Ziel des Forschungsprojektes ist es, Ideal und Wirklichkeit des Dialogs zwischen Unternehmen und ihren Anspruchsgruppen in sozialen Netzwerken zu vergleichen.

    CCCC - Comparing Corporate Communication Cultures
    (seit 10/2012) - Prof. Dr. Ulrike Röttger

    Im Rahmen der international vergleichenden Studie wird die kulturspezifische Prägung des Verständnisses und der Praxis der Unternehmenskommunikation analysiert.

    Risikowahrnehmung der Nanotechnologie. Analyse der Berichterstattung
    (seit 04/2012) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski / Prof. Dr. Matthias Kohring

    Das Projekt untersucht die journalistische Berichterstattung über Nanotechnologie als emerging technology vergleichend in drei Ländern. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Multiperspektivität öffentlicher Kommunikation über eine Technologie, deren Arbeitsweisen und Produkte sich direkter Wahrnehmungen entziehen und daher in hohem Maße offen für Assoziationen sind.

    Medien und politisches Vertrauen
    (seit 04/2012) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski / Prof. Dr. Matthias Kohring

    Gegenstand der Studie ist die Entwicklung eines theoretisch fundierten und empirisch validierten Instruments zur Messung politischen Vertrauens (1. Projektphase). Darüber hinaus wird eine theoretische Modellierung des Zusammenhangs von Kommunikation (direkte und medial vermittelte) und politischem Vertrauen entwickelt und empirisch getestet (2. Projektphase).

    Online-Campaigning. Die Rolle neuer Medien in der Wahlkampfkommunikation
    (seit 04/2012) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Die Studie verfolgt zwei Ziele: (1) Die Ursachen und Muster der Adoption von Online-Medien (Web 1.0 und Web 2.0) durch Direktkandidatinnen und –kandidaten in ihren Wahlkreiskampagnen zu entschlüsseln und damit übergreifende Fragen nach der langfristigen Entwicklung der Wahlkommunikation in westlichen Demokratien (Normalisierung / Angleichung / Individualisierung) zu adressieren. (2) Die Frage nach dem Einfluss von Online-Kampagnen auf Wahlresultate und die dem zugrundeliegenden Verursachungsmuster zu entschlüsseln.

    Medienkongruenz und demokratische Performanz
    (seit 10/2011) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Dass Massenmedien bei der Herausbildung einer Öffentlichkeit – sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen – eine zentrale Rolle spielen und somit konstitutiv für Demokratie auf allen politischen Ebenen sind, gehört nicht nur in der Kommunikationswissenschaft zum Common Wisdom. Nicht geklärt ist hingegen die Frage, welche Charakteristika der jeweiligen Medien konkret diejenigen Leistungen erbringen, die ihnen in diesem Zusammenhang zugeschrieben werden.

    Politische Kommunikation und Direkte Demokratie. Die Rolle von Medien und Kommunikation bei Volksentscheiden
    (seit 04/2011) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Nachdem sich die (politische wie wissenschaftliche) Debatte in Deutschland über viele Jahrzehnte vor allem auf Erfahrungen aus dem Ausland berufen hat, wenn sie nicht vollständig ideologisch geführt worden ist, ist es an der Zeit, die Wirklichkeit der direkten Demokratie in Deutschland in den Blick zu nehmen. Das hiermit angezeigte Projekt liefert einen Beitrag zu dieser Aufgabe.

  • Abgeschlossene Eigenprojekte

    Mediennutzung und Medienbewertung durch Kandidaten der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010
    (03/2010 - 05/2010) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Ziel der Untersuchung ist es, mehr über die Bedeutung und Bewertung neuer und alter Massenmedien für die persönlichen Wahlkämpfe von Kandidatinnen und Kandidaten zu erfahren.

    Inszenierung von unternehmerischen Sozialinteressen
    (01/2008 - 01/2008) - Prof. Dr. Ulrike Röttger

    Das Forschungsprojekt untersucht die mediale Resonanz auf ausgesuchte Werbekampagne.

    Publizistischer Wettbewerb und Qualität der Berichterstattung. Inspektionen eines Widerspruchs
    (04/2008 - 02/2009) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Interne und externe Vielfalt des Angebots gilt der herrschenden Medienlehre als Qualitätsmerkmal. Danach ist ein Einzugsgebiet, in dem mindestens zwei Zeitungen miteinander konkurrieren, dem so genannten „Ein-Zeitungs-Kreis“ in jedem Falle vorzuziehen.

    Das „versehentliche“ Publikum. Effekte zufällig genutzter Informationssendungen auf politisches Wissen
    (04/2008 - 02/2009) - Prof. Dr. Frank Marcinkowski

    Das Projekt geht von der Annahme aus, dass in dualen Rundfunksystemen regelmäßig namhafte Nutzergruppen von politischen Informationssendungen erreicht werden, die nicht zum Stammpublikum informierender Programme gehören.