smart for science

Gelingensbedingungen zum Einsatz schülereigener Smartphones (BYOD) im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht

Interdisziplinäres Forschungsprojekt

Zeitraum: April 2019 bis März 2022

Leitung

  • Prof. Dr. Stefan Heusler (Universität Münster, Didaktik der Physik)
  • Prof. Dr. Thorsten Quandt (Universität Münster, Kommunikationswissenschaft)
  • Prof. Dr. Gilbert Greefrath (Universität Münster, Didaktik der Mathematik/Informatik)
  • Prof. Dr. Annette Marohn (Universität Münster, Didaktik der Chemie)
  • Jun.-Prof. Dr. Susanne Heinicke (Universität Münster, Didaktik der Physik)
  • Prof. Dr. Cornelia Denz (Universität Münster, Angewandte Physik/MexLab ExperiMINTe)
  • Dr. Inga Zeisberg (Universität Münster, Angewandte Physik/MexLab ExperiMINTe)
  • Prof. Dr. Elmar Souvignier (Universität Münster, Psychologie)

Bearbeitung
  • Robin Janzik (Universität Münster, Kommunikationswissenschaft)
  • Dr. Felix Reer (Universität Münster, Kommunikationswissenschaft)
  • Dr. Daniel Laumann (Universität Münster, Didaktik der Physik)
  • Bianca Kramp (Universität Münster, Didaktik der Physik)
  • Maurice Krause (Universität Münster, Didaktik der Mathematik/Informatik)
  • Fabienne Kremer (Universität Münster, Didaktik der Chemie)
  • Barbara Leibrock (Universität Münster, Angewandte Physik/MexLab ExperiMINTe)

Institutionen
Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Schlagwörter: Smartphones, Unterricht, Didaktik, Mediennutzung, Medienwirkungsforschung

Abstract

Während Smartphones im Alltag von Schülerinnen und Schülern eine zentrale Rolle spielen, wird ihre Nutzung im Unterricht kritisch gesehen. Dennoch könnte ein gezielter Einsatz zu Lernzwecken positive Effekte im Hinblick auf Lernerfolg und Motivation mit sich bringen. Die Frage, wie Smartphones vorteilhaft in den Schulunterricht integriert werden könnten, ist noch weitestgehend unbeantwortet.

Das Projekt untersucht daher Gelingensbedingungen zum Einsatz von Smartphones im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht. In eigens entwickelten Workshops zu den Fächern Physik, Chemie und Mathematik wird eine authentische Unterrichtssituation simuliert, um den Einsatz des Smartphones bei der Bearbeitung prototypischer Aufgaben zu beobachten. Zentrale Einflussgrößen stellen dabei Erinnerung, Konzentration, fachliche Leistung und Ablenkung dar. Zusätzlich wird betrachtet, ob sich Unterschiede in der Nutzung eigener (Bring Your Own Device) und von der Schule gestellter Smartphones (Corporate-Owned, Personally-Enabled) ergeben.

Weitere Informationen auf der Projekthomepage.

Methoden

In den Instituten der Didaktikforschung werden Workshops zum Thema Elektromobilität aus der jeweiligen fachlichen Perspektive nach aktuellen pädagogischen Maßstäben entwickelt.

Im Vorfeld der Workshops werden quantitative Befragungen durchgeführt, um potenzielle individuelle, nutzungsbezogene und psychosoziale Prädiktoren der erfolgreichen Verwendung des Smartphones zu identifizieren.

Während der Workshops wird das Ablenkungspotenzial des Smartphones und das Verhalten der Schülerinnen und Schüler mittels Befragungselementen und Beobachtungsdaten (Videografie mit Kamerabrillen) untersucht.

Im Anschluss an die Workshops erfolgen fachliche Tests, um den Lernerfolg im Zusammenhang der Nutzung des Smartphones zu beurteilen.