

Die WWU Münster beteiligt sich seit 2014 mit unterschiedlichen Aktionen. Auch in diesem Jahr positionieren sich das Rektorat sowie der Hochschulrat mit dem Banner des Hilfetelefons gegen Gewalt an Frauen.
Das Büro für Gleichstellung macht über einen Radiospot auf Radio Q auf die Thematik aufmerksam und verweist auf die Hilfemöglichkeiten an der WWU. Zudem werden am 25.11. Tütchen durch die Netzwerke der Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung (MTV) (lab-x-change, SUN sowie Technik 2.0) verteilt mit der Aufschrift „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“. Enthalten sind Samen für orange-farbene Ringelblumen, die als sichtbares Zeichen gesät werden können. Unterstützt wird diese Aktion durch das Büro für Gleichstellung.
Maßnahmen an der WWU Münster

Die WWU positioniert sich im Rahmen der partnerschaftlichen Vereinbarung (PDF), die für alle Mitglieder der WWU gilt, ganz deutlich: Fehlverhalten wie sexuelle Belästigung, Mobbing, Stalking und Diskriminierung wird vehement abgelehnt und als Beeinträchtigung der Persönlichkeitsrechte betrachtet. Ziel ist es, ein menschenwürdiges und intaktes Arbeits- und Studienklima sicherzustellen.
Ansprechpartner*innen für betroffene Studierende und Beschäftigte der WWU finden Sie auf unserer Homepage.

Hilfetelefon Gegen Gewalt an Frauen
Warum bezieht sich der Aktionstag nur auf Gewalt an Frauen?
Der internationale Aktionstag am 25. November wurde ausgerufen, um sichtbar zu machen, dass Frauen in besonderer Weise von Gewalt betroffen sind und dass Gewalt gegen Frauen Erscheinungsform und Konsequenz eines omnipräsenten Sexismus ist. Daher beschränkt sich der Aktionstag auf diese Form der geschlechtsspezifischen Gewalt – ohne Gewalt gegen andere Geschlechtsidentitäten damit verharmlosen zu wollen. Unter „Frau“ verstehen wir hier Personen, die sich selbst als Frau identifizieren oder von anderen als Frau gelesen werden.
Gerade bei dem Thema Gewalt, ist es jedoch wichtig, intersektionale Verschränkungen verschiedener Diskriminierungsdimensionen zu beachten: Hautfarbe, sexuelle Orientierung, die Tatsache, ob man sich mit dem von außen zugeschriebenen Geschlecht identifiziert oder nicht – all diese Markierungen tragen dazu bei, dass sich Diskriminierungsformen verstärken und die erfahrene Gewalt zusätzlich rassistische, homophobe, ableistische und/oder trans*feindliche Züge annimmt.
Diesem Gedanken folgend möchten wir an dieser Stelle auch auf den Trans* Day of Remembrance aufmerksam machen, der jedes Jahr am 20. November der Ermordung trans* und genderdiverser Personen gedenkt und gegen Gewalt an Trans*Personen sensibilisiert.




