Gleichstellung an der WWU in Zahlen

Für die WWU ist die Analyse des Datenmaterials Grundvoraussetzung zur Gestaltung und Formulierung einer erfolgreichen Gleichstellungspolitik. Anhand der Daten lassen sich u. a. Erfolge etablierter Gleichstellungsmaßnahmen und Bereiche mit akutem Handlungsbedarf identifizieren. Besonders bemerkenswert ist in diesem Kontext der deutlich gestiegene Frauenanteil unter den Professorinnen von 13,7 Prozent im Jahr 2004 auf 26,3 Prozent in 2019. Es lassen sich jedoch noch weitere Bereiche identifizieren, in denen der Frauenanteil erhöht werden muss, um die von Bund und Ländern gemeinsam angestrebte Größenordnung von mindestens 40 Prozent auf allen Ebenen des wissenschaftlichen Qualifikationsprozesses zu erreichen.

Warum nur Frauen und Männer?

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Statistiken nach Mitgliedergruppen

Um die Gleichstellungssituation an der WWU analysieren zu können und daraus notwendige Konsequenzen zu ziehen, bedarf es aktuellen Datenmaterials, das nach Männern und Frauen unterscheidet. Das Gleichstellungsbüro bereitet diese Daten – differenziert nach allen Mitgliedergruppen der WWU – auf und stellt sie hier in jeweils aktuellster Form zur Verfügung.

Warum nur Frauen und Männer?

Die Auswertung der Daten erfolgt bisher ausschließlich anhand der Gruppen Frauen und Männer. Daten zu inter- und nicht-binären Personen sind mittlerweile zwar für den Bereich der Studierenden verfügbar, da es sich aber bislang um ausgesprochen geringe Fallzahlen handelt, bilden wir diese nicht getrennt ab, da wir mögliche Rückschlüsse auf Einzelpersonen befürchten. Zudem spiegelt die Binarität der Daten eine Gesellschaft wider, die Machtverhältnisse vor allem entlang dieser Zweiteilung verhandelt. Auch wenn die Kategorie der „Frauen“ konstruiert ist und Ausschlüsse produziert, handelt es sich doch um eine enorm wirkmächtige, deren diskriminierende Auswirkungen durch die Erhebung der Frauenanteile sichtbar gemacht werden müssen.