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Münster (upm/ja)

Nachwuchsförderpreis verliehen

Ehrung des Förderkreises der Universität Münster / Stimmungsvoller Abend bei der Sparkasse Münsterland Ost
Die Preisträger des Nachwuchsförderpreises 2012 - eingerahmt von Gastgebern und Förderern: Dr. Bernd J. Hartmann (3.v.l.) und  Dr. Nils H. Thoennissen (4.v.l.)<address>© WWU - Peter Grewer</address>
Die Preisträger des Nachwuchsförderpreises 2012 - eingerahmt von Gastgebern und Förderern: Dr. Bernd J. Hartmann (3.v.l.) und Dr. Nils H. Thoennissen (4.v.l.)
© WWU - Peter Grewer

In glanzvoller Atmosphäre ist gestern Abend (20.6.) der Nachwuchsförderpreis 2012 des Förderkreises der Universität Münster verliehen worden. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ging zu gleichen Teilen an den Juristen Dr. Bernd J. Hartmann (38) und den Mediziner Dr. Nils H. Thoennissen (38). Gastgeber der Preisverleihung war in diesem Jahr die Sparkasse Münsterland Ost. Deren Kommunikationschef Dr. Uwe Koch begrüßte die Gäste in Anlehnung an den Slogan der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland mit den Worten: "Sie sind zu Gast bei Freunden." Diese Verbundenheit wird zudem dadurch deutlich, dass die Sparkasse in diesem Jahr zum ersten Mal das Preisgeld gestiftet hat. Uwe Koch: "Wir unterstützen die Universität Münster aus voller Überzeugung – schließlich profitieren wir alle von den Leistungen der Wissenschaftler."

Zur Auszeichnung durch den Förderkreis betonte dessen Vorsitzender Dr. Paul-Josef Patt: "Wir ehren zwei Wissenschaftler, die durch ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und durch ihr Engagement bestechen. Beide Themen sind zudem hochaktuell und von großer allgemeiner Bedeutung."

Rechtswissenschaftler Bernd J. Hartmann sei es in seinen Forschungen gelungen, das bisher ungeordnete Gebiet des Staatshaftungsrechts zu systematisieren, einer ökonomischen Analyse zu unterziehen und es mit den europäischen Entwicklungen zusammenzuführen, befand die Jury.
Mediziner Nils H. Thoennissen habe mit seinen Forschungen zu Entstehung, Progression und Therapie von soliden Tumoren und insbesondere der Akuten Myeloischen Leukämie (AML) dazu beigetragen, Medikamente gegen Tumore mit einem neuen Wirkmechanismus zu entwickeln, heißt es in der Begründung.

Im Namen des Rektorats der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) hob Dr. Marianne Ravenstein, Prorektorin für Lehre und studentische Angelegenheiten, in ihrem Grußwort hervor: "Die WWU versteht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Denn nur exzellent ausgebildete Wissenschaftler können sich auf Dauer bewähren."

An diesem Abend waren die Gäste einmal mehr von den Studierenden der Musikhochschule Münster begeistert, die den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestalteten: Die Gesangsklasse von Prof. Annette Koch bot den Zuhörern mehrere Stücke aus französischen Opern.

Den Nachwuchsförderpreis war 1980 vom Förderkreis aus Anlass des 200jährigen Bestehens der WWU gestfitet worden. Er wird jährlich ausgeschrieben.

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