De Maizi _re Testimonial

"Ich habe mich 1974 gerne für ein Studium an der Universität Münster entschieden. Im Vergleich zu vielen anderen Hochschulen ging es dort insgesamt ruhiger und konzentrierter zu, was für mein Studium in Examensnähe sicher nicht das Schlechteste war. Das Studentenleben ist dennoch nicht zu kurz gekommen – viele Freunde, die in meinem Leben und meiner politischen Laufbahn bis heute eine wichtige Rolle spielen, habe ich in Münster kennengelernt."

Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern

Prof. Matthias Fischer ausgezeichnet

Genmutation als Ursache für „unsterbliche“ Krebszellen entdeckt
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© FZ - Marschalkowski

Prof. Matthias Fischer von der Kölner Unikinderklinik erhält den Gerhard-Domagk-Preis 2016. Die Auszeichnung, ebenso wie die verleihende münstersche Stiftung, benannt nach dem großen Medizin-Nobelpreisträger, ehrt Wissenschaftler, die sich auf dem Gebiet der Krebsforschung hervorgetan haben. Fischer und sein Team erforschten den dritthäufigsten Tumor bei Kindern, das Neuroblastom – mit vielversprechenden Ergebnissen. Neuroblastome finden sich im Nervensystem der meist noch sehr jungen Patienten. Die bösartige kindliche Erkrankung kann einen sehr unterschiedlichen Verlauf haben.

17.405 € gespendet

Mitglieder unterstützen Baumaßnahmen im Landhaus Rothenberge
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© UG

Derzeit werden im Landhaus Rothenberge, das die Universitätsgesellschaft Münster e.V. als Seminarstätte für die WWU Münster unterhält, umfangreiche Umbau- und Renovierungsmaßnahmen durchgeführt. Noch im November 2016 konnten die Arbeiten in Rothenberge bei Wettringen beginnen und es wurde bereits die Reparatur des Daches abgeschlossen. Derzeit wird das neue Fluchttreppenhaus eingebaut, um den brandschutzrechtlichen Bestimmungen zu genügen.  Die Universitätsgesellschaft ist optimistisch, das Landhaus zu Beginn des Wintersemesters 2017/2018 wieder für den Seminarbetrieb zu eröffnen.

Bund fördert Landhaus Rothenberge

Ausschuss bewilligt 205.000 Euro/ Wiedereröffnung für 2017 geplant
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© IRW an der WWU Münster

Die geplante Sanierung des Landhauses Rothenberge nimmt konkrete Formen an. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat jetzt einen Zuschuss über 205.669 Euro für die zum Erhalt des Denkmals notwendigen Maßnahmen bewilligt. Der Universitätsgesellschaft Münster, die die Westfälische Wilhelms-Universität seit 1918 unterstützt, stehen damit rund 850.000 Euro für das Renovierungsvorhaben zur Verfügung. Dank der zahlreichen Spenden konnte Anfang November 2016 mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Zunächst wurden die Reparaturarbeiten am Dach in Angriff genommen.

Vits-Preis an Martin Hellwig verliehen

Universitätsgesellschaft Münster ehrt Wirtschaftstheoretiker
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© UG - Peter Grewer

Der Ernst Hellmut Vits-Preis, die mit 20.000 Euro höchstdotierte Auszeichnung der Universitätsgesellschaft Münster e.V. an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU), ist an den Volkswirt Prof. Dr. Martin Hellwig verliehen worden. Der 67 Jahre alte, in Düsseldorf geborene Wissenschaftler, der unter anderem in den Jahren 2000 bis 2004 der unabhängigen deutschen Monopolkommission vorsaß, gilt als einer der forschungsstärksten deutschen Volkswirte. Seit 2004 arbeitet Martin Hellwig Direktor am Bonner Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern.

Harry Westermann-Preis verliehen

Rechtswissenschaftliche Fakultät Münster prämiert herausragende Dissertationen
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© WWU - Farah Forootan

Im Rahmen der diesjährigen Promotionsfeier der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind herausragende Doktorarbeiten mit dem Harry Westermann-Preis ausgezeichnet worden. Der mit 1000 Euro dotierte erste Preis ging an Eric Duesberg für seine Dissertation zum deutschen Glücksspielstrafrecht. Niklas Kordes erhielt für seine Dissertation über das Ordnungswidrigkeiten- und Deliktsrecht den mit 800 Euro dotierten zweiten Preis. Frederike Kolbe und Christopher Danwerth erhielten dritte Preise und ein Preisgeld von jeweils 600 Euro.

Ewald-Wicke-Preis 2016 verliehen

Ass. Prof. Dr. Romana Schirhagl für Beiträge zur Mikroanalytik ausgezeichnet
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© Deutsche Bunsen-Gesellschaft

Sie wurde 2014, mit 30 Jahren, auf eine Professur des Medizinischen Zentrums der Universität Groningen berufen. In ihrer jungen Forschungslaufbahn hat sie entscheidende und originelle Beiträge zur Mikroanalytik geleistet, speziell zur Erkennung von Viren und Bakterien mittels Lab-on-a-Chip- und Polymerimprinting-Verfahren. In ihrer Doktorarbeit hat sie zum einen biomimetische Schichten zur Messung von Insulin entwickelt, zum anderen konnte sie zeigen, dass das Polymerimprinting mittels Polyurethan zu einer sehr spezifischen Absorption von klinisch wichtigen Viren wie Rhinoviren oder den Viren der Maul- und Klauenseuche führt.