WWU News

|
Münster (upm/kk)

Fields-Medaillist Prof. Dr. Alessio Figalli spricht an der WWU Münster

Fachbereich Mathematik und Informatik lädt am 18. Oktober zu öffentlichem Vortrag ein
Fields-Medaillist Prof. Dr. Alessio Figalli<address>© ETH Zürich / Gian Marco Castelberg</address>
Fields-Medaillist Prof. Dr. Alessio Figalli
© ETH Zürich / Gian Marco Castelberg

Der Fachbereich Mathematik und Informatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) lädt Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, ihre Lehrerinnen und Lehrer sowie alle anderen Interessierten zu einem Vortrag von Prof. Dr. Alessio Figalli von der ETH Zürich ein. Der Träger der Fields-Medaille, die auch als „Nobelpreis der Mathematik“ bezeichnet wird, spricht über den Übergangsbereich zwischen Eis und Wasser und erläutert, welche Dynamiken und Hindernisprobleme einem solchen Phasenübergang zugrunde liegen. Der englischsprachige Vortrag mit dem Titel „Regularity of interfaces in phase transitions via obstacle problems” beginnt am Donnerstag, 18. Oktober, um 16.30 Uhr im Hörsaal M2, Einsteinstraße 64 in Münster. Die kostenlose Veranstaltung findet anlässlich der Bewilligung des neuen Exzellenzclusters „Mathematik Münster: Dynamik – Geometrie – Struktur“ statt. Weitere Informationen sind unter http://go.wwu.de/1tnyw zu finden.

 

Zur Person

Alessio Figalli ist ein italienischer Mathematiker, der sich mit partiellen Differentialgleichungen und Variationsrechnung beschäftigt. Am 1. August 2018 erhielt er die Fields-Medaille für Beiträge zur Theorie des optimalen Transports und dessen Anwendung auf partielle Differentialgleichungen, metrische Geometrie und Wahrscheinlichkeitstheorie.

Er studierte in Pisa an der Universität sowie an der Scuola Normale Superiore und wurde 2007 an der Scuola Normale Superiore und an der Hochschule École Normale Supérieure de Lyon, Frankreich, promoviert. Alessio Figalli erhielt unter anderem den „European Mathematical Society-Preis“ (2012), den Antonio-Feltrinelli-Preis – den höchsten italienischen Wissenschafts- und Kulturpreis – (2017) und einen „Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrats (2016).

Links zu dieser Meldung