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(Münster(upm/sk)

Personalien

Namen und Nachrichten von der Universität Münster

Preisverleihungen/Auszeichnungen

Professor Dr. Heymut Omran von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Professor Dr. Michael Quante vom Philosophischen Seminar und Professor Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Historischen Seminar wurden in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher in NRW. Es gehört zu den Aufgaben der Akademie, die Landesregierung in Fragen der Forschungsförderung zu beraten.

Professor Dr. Jörg Baetge von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wurde zum Ehrenmitglied des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) ernannt. Mit der Auszeichnung würdigt der VHB ordentliche Verbandsmitglieder, die sich um die betriebswirtschaftliche Forschung verdient gemacht haben. Insgesamt hat der in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktive Verband jetzt zwölf Ehrenmitglieder.

Professor Dr. Günter Breithardt, ehemaliger Direktor der Universitäts-Herzklinik erhielt von der Deutschen Stiftung für Herzforschung (DSHF) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Gertrud-Spitz-Stiftung. Die Auszeichnung wird jährlich für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Vorbeugung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen vergeben.

Bolle Bauer aus dem Arbeitskreis von Professor Dr. Karst erhielt während der 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) den von Bruker Daltonic gestifteten, mit 2500 Euro dotierten "Wolfgang-Paul-Studienpreis" für die im Rahmen seiner Masterarbeit ausgeführten Forschungsarbeiten zur Entwicklung einer Quantifizierungsmethode im Bereich des "Element-Bioimagings".

Mandy Großgarten vom Institut für anorganische und analytische Chemie stellte während des vierten Doktorandenseminars des Deutschen Arbeitskreises für Analytische Spektroskopie (DAAS) ihre Forschungsergebnisse zum Thema "Implantatmaterialien mittels Bioimaging" vor und wurde mit einem Vortragspreis ausgezeichnet.

Oliver Hachmöller aus dem Arbeitskreis von Professor Dr. Karst konnte sich mit seiner ausgezeichneten Bewerbung auf der 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) aus dem großen Bewerberfeld hervorheben und eine Teilnahme am sogenannten "Agilent Mass Spec Research Summer" gewinnen. Der Hersteller analytischer Geräte Agilent Technologies finanziert dem besten Bewerber für die von ihm selbst vorgeschlagenen Forschungsarbeiten einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt in den Applikationslaboren der Firma in Waldbronn.

Dr. Moritz Paar vom Institut für Physiologie II erhielt den mit 2500 Euro dotierten Promotionspreis der Medizinischen Fakultät für seine Dissertation. Moritz Paar untersuchte, in welchem Maß die endotheliale Dysfunktion (Zellversteifung) und die Sensibilität eines Organismus für Natriumsalze im Alter zunehmen. Der endothelialen Dysfunktion wird eine große Bedeutung bei der Entstehung von Arteriosklerose zugesprochen.

Yvonne Padberg vom Institut für kardiovaskuläre Organogenese und Regeneration erhielt im US-amerikanischen Ventura den Preis für den besten Vortrag beim "Gordon Research Seminar", einer renommierten Fachkonferenz für Nachwuchswissenschaftler. Ein CiM-Reisestipendium für Wissenschaftlerinnen ermöglichte ihr die Teilnahme.

Dr. Jan Rossaint von der Universitätsklinik für Anästhesiologie erhielt das mit 20.000 Euro dotierte "Fresenius-Forschungsstipendium" der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI). Jan Rossaint erforschte die Abwehrreaktion des Körpers bei einer Pneumonie. Ausgehend von seinen Erkenntnissen können künftig neue Therapieansätze gegen das Lungenversagen entwickelt werden. Die DGAI will mit ihrem Preis längerfristige Forschungsprojekte fördern und die interdisziplinäre Forschung auf den Gebieten der Anästhesiologie, der Intensiv- und Notfallmedizin unterstützen.

Professor Dr. Hans Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin und Leiter der Abteilung Zell- und Enwicklungsbiologie, wurde als Mitglied in die European Molecular Biology Organization (Embo) aufgenommen. EMBO ist ein Zusammenschluss der besten Life Science Wissenschaftler in Europa. Hans Schöler ist nach Dietmar Vestweber und Ralf Adams der dritte Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin, dem diese Ehre zuteil wurde.

Shabnam Sarshar vom Institut für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie und Dr. Wilhelmine V. Weckenbrock vom Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie erhielten für ihre herausragenden Doktorarbeiten jeweils einen mit 3000 Euro dotierten Preis der Verspohl-Stiftung. Die Verspohl-Stiftung wurde 2012 vom münsterschen Pharmakologen Eugen J.Verspohl gegründet, der damit Pharmazie-Studierende an der WWU unterstützt.

Die WWU trauert um

Professor Dr. Stefan Baumeier, geboren am 31. Oktober 1940. Stefan Baumeier war früher im Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie tätig. Er verstarb am 8. April 2016.

Professor Dr. Klaus Hortschansky, geboren am 7. Mai 1935. Klaus Hortschansky war früher im Institut für Musikwissenschaft tätig. Er verstarb am 16. Mai 2016.

Professor Dr. Friedrich Scholz, geboren am 1. März 1928. Friedrich Scholz war früher im Slavisch-Baltischen Seminar tätig. Er verstarb am 27. Mai 2016.