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Münster (upm/ja)

"Für den Blick über den Tellerrand"

Zehn Jahre Zentrum für Wissenschaftstheorie / Festakt mit öffentlichem Vortrag am 20. Januar im Schloss
ZfW-Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Jung<address>© Thomas Kundy</address>
ZfW-Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Jung
© Thomas Kundy

Das Zentrum für Wissenschaftstheorie (ZfW), ein fächerübergreifender Forschungs- und Lehrverbund der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es am Mittwoch, 20. Januar, einen Festakt mit einem öffentlichen Vortrag zum Thema "Soll Wissenschaftsphilosophie normativ sein?". Festrednerin ist die dänische Philosophin Prof. Dr. Hanne Andersen von der Universität Kopenhagen, seit 2015 dort Professorin für Wissenschaftstheorie und Direktorin des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften. Die Rektorin der WWU, Prof. Dr. Ursula Nelles, hält zu der Feierstunde ab 14.15 Uhr im Schloss, Schlossplatz 2, ein Grußwort.

Die Gründung des ZfW ging 2006 auf die Initiative eines interdisziplinären Arbeitskreises zurück, der sich aus philosophischer Perspektive mit den Wissenschaften beschäftigte. Zentrale  Aufgabe ist die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Fragen der Wissenschaftstheorie sowie der Wissenschaftsgeschichte. Mit dem Wirken in Forschung und Lehre trägt das ZfW auch dazu bei, einige Konsequenzen der Bologna-Reform abzumildern, in deren Folge für Methodenreflexion und den Blick über den fachlichen Tellerrand oft zu wenig Zeit bleibt.

Mittlerweile wird das Zentrum von zehn Fachbereichen der WWU getragen und kooperiert mit Forschungszentren aus dem In- und Ausland.  Im ZfW sind rund 70 Mitglieder der WWU aktiv, die unterschiedlichen Disziplinen und allen Karrierestufen – von den Studierenden bis zur Professorenschaft – angehören. Zudem sind fast 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen dem ZfW als assoziierte Mitglieder verbunden.

Seit Bestehen veranstaltete das ZfW neben einer großen Zahl von Lehrveranstaltungen und regelmäßigen Ringvorlesungen zahlreiche Konferenzen und Workshops zu den unterschiedlichsten Themen, etwa zu den Fragen, wie die Natur des menschlichen Geistes oder das Phänomen des Zufalls aus der Perspektive unterschiedlicher wissenschaftlichen Disziplinen beschrieben werden kann.
 

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