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Münster (upm/ch)

Oberbürgermeister schaut Batterieforschern über die Schulter

Markus Lewe informiert sich an der Universität Münster über MEET-Zentrum
Prof. Dr. Martin Winter (links) und Dr. Stefano Passerini (rechts) führten Prorektorin Dr. Marianne Ravenstein und Oberbürgermeister Markus Lewe durch die MEET-Labore.<address>© WWU - Grewer</address>
Prof. Dr. Martin Winter (links) und Dr. Stefano Passerini (rechts) führten Prorektorin Dr. Marianne Ravenstein und Oberbürgermeister Markus Lewe durch die MEET-Labore.
© WWU - Grewer

Das Batterieforschungszentrum MEET an der Universität Münster hat Besuch von Markus Lewe bekommen: Münsters Oberbürgermeister besichtigte die Labore am Institut für Physikalische Chemie und schaute den Wissenschaftlern um Prof. Dr. Martin Winter bei ihrer Arbeit über die Schultern. Darüber hinaus machte er sich ein Bild vom neuen MEET-Batterielabor, das derzeit gebaut wird. Markus Lewe betonte den herausragenden Stellenwert, den das Batterieforschungszentrum, das Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschung zusammenführt, für die Stadt Münster hat.

MEET ("Münster Electrochemical Energy Technology") wird von Prof. Dr. Martin Winter, Dr. Gerhard Hörpel und Dr. Stefano Passerini aufgebaut. Derzeit wird ein neues, 2500 Quadratmeter großes Labor- und Technikum-Gebäude auf dem Grundstück zwischen Corrensstraße und Apffelstaedtstraße errichtet. Das Projekt, in das die WWU 7,5 Millionen Euro investiert, wird vom Land NRW und vom Bund unterstützt. Ab 2011 werden die MEET-Wissenschaftler dort in halb automatischer Produktion Batterieprototypen herstellen und auf ihre Eignung für den Einsatz in der Praxis testen. Diese Musterzellen sind im Gegensatz zu den in der wissenschaftlichen Forschung sonst üblichen Miniaturzellen autotauglich, was in der deutschen Universitätslandschaft einmalig ist.

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