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Münster (upm/ps)

Kirche im Aufbruch - wohin?

Memorandum zur Kirchenkrise wird fortgesetzt
Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU, lädt zum &quot;Memorandum im Dialog&quot; ein.<address>© upm - Peter Sauer</address>
Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU, lädt zum "Memorandum im Dialog" ein.
© upm - Peter Sauer

Anfang Februar 2011 ist das Memorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“ erschienen, das bislang 156 katholische Theologieprofessorinnen und -professoren in Deutschland unterzeichnet haben. Es löste eine lebhafte Diskussion, aber auch Kritik in Kirche und Öffentlichkeit aus. Dieser Dialog soll am 31. Mai fortgeführt werden. Unter dem Titel "Kirche im Aufbruch – wohin? Das Memorandum im Dialog" findet im Auditorium Maximum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Johannisstraße 12 – 20, von 19.15 bis 21.15 Uhr ein Diskussionsforum statt.

Mitwirkende sind: Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, Münster, Prof. Dr. Reinhard Feiter, Professor für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU, Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins,  Professorin für Christliche Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU, Prof. Dr. Dorothea Sattler, Direktorin des Ökumenischen Instituts an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU, und Margret Pernhorst, langjährige Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster. Das Diskussionforum wird moderiert von Viola van Melis, vom Exzellenzcluster “Religion und Politik” an der WWU.

Die Teilnehmer werden miteinander und mit dem Publikum über die aktuelle Lage und die Zukunftsperspektiven der Kirche diskutieren. Dieser offene Austausch will vor allem Raum geben für einen zukunftsgerichteten Dialog. Im Zentrum steht die Sorge vieler Christinnen und Christen in den Gemeinden und Verbänden, in kirchlichen Gremien und in theologischen Fakultäten um den Weg und die Glaubwürdigkeit der Kirche. Die kritische öffentliche Debatte ist gewollt. Von den Initiatoren wird das „Memorandum“ als ein Beitrag zum Dialogprozess verstanden. Den hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, im Herbst 2010 angeregt, um der Kirche in Deutschland einen Weg aus der tiefen Krise zu eröffnen.

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