Institut für Christliche Sozialwissenschaften

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Aktuelles


Verstärkung im Team des ICS

Zu Beginn des Monats Februar freut sich das ICS über personelle Verstärkung im Team.

Frau Dr. Christina Schwer wird als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin die Arbeit im neuen DFG-Projekt "Pflegearbeit in Privathaushalten" mitgestalten. Frau Dr. Schwer wurde 2002 mit einer erziehungswissenschaftlichen Dissertation „Zur Rekonstruktion des Freundschaftsverständnisses von Kindern als Subjektive Theorie“ an der TU Dresden promoviert. Sie war lange Zeit in Osnabrück tätig, wo sie zuletzt Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (Nifbe) war.

Gemeinsam mit Dr. Christina Schwer begrüßt das ICS auch zwei neue studentische Mitarbeiterinnen, Karolin Frerich und Kai Burlage, die die Arbeit des Institutes von nun an als Hilfskräfte unterstützen werden.

Wir wünschen den neuen Kolleginnen einen erfolgreichen Start und alles Gute für ihre Zeit im ICS!

Neue Publikation von Petr Štica: "Diaspora als Ort der Theologie"

Diaspora

Gemeinsam mit Prof. Dr. Benedikt Kranemann (Erfurt) hat Dr. Petr Štica, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ICS, ein Buch mit dem Titel "Diaspora als Ort der Theologie - Perspektiven aus Tschechien und Ostdeutschland" herausgegeben.

Theologinnen und Theologen - vor allem aus Erfurt und Prag - setzen sich in dem Band mit der Rolle der Kirche und Theologie unter dem Einfluss des Kommunismus auseinander und entwerfen Perspektiven für die Rolle des Christentums in der modernen Diasporagesellschaft. Die Analyse erfolgt auf der Wahrnehmung Tschechiens und Ostdeutschlands als zwei der am meisten säkularisierten Regionen der Welt.

Der Band von Kranemann und Štica ist in der Reihe der "Erfurter Theologischen Schriften" (Bd. 48) der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt erschienen. Weitere Informationen, auch zur Schriftenreihe selbst, erhalten Sie hier auf den Seiten des Echter Verlags.

Wissenschaftsministerium fördert Genderforschung am ICS

Seit Beginn des neuen Jahres wird die Genderforschung des ICS im Rahmen des Landesprogramms für geschlechtergerechte Hochschulen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Ziel des Programmes ist es, neue Felder für die Genderforschung zu erschließen und so die breite Verankerung des Themas in der Wissenschaft zu fördern. Institutsdirektorin Marianne Heimbach-Steins freute sich über die Würdigung der langjährigen Arbeit des ICS und die sich nun neu ergebenden Perspektiven: „In dem dreijährigen Förderzeitraum wollen wir vor allem zwei Fragenkomplexe vertieft bearbeiten. Das sind zum einen Herausforderungen der Geschlechtergerechtigkeit im Kontext der Kirchen, zum anderen systematische Grundlagen des theologischen Genderdiskurses, vor allem im Hinblick auf eine Ortsbestimmung der Genderkategorie innerhalb der theologischen Ethik.“

Vortrag von Institutsdirektorin Heimbach-Steins zu Madeleine Delbrêl

Ringvorlesung des Exellenzclusters "Religion & Politik"

Im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Konversion. Glaubens- und Lebenswenden“ des Exellenzclusters "Religion und Politik" hielt die Direktorin des ICS, Marianne Heimbach-Steins am Dienstag, den 12. Januar einen Vortrag über Madeleine Delbrêl. Mit dem Werk der französischen Sozialarbeiterin, Schriftstellerin und Mystikerin hat Heimbach-Steins sich bereits in Ihrer Habilitation auseinandergesetzt. Debrêls "überwältigende Bekehrung" hin zum Christentum und besonders ihr Verhältnis zum Marxismus waren nun Themen des Vortrages.

Einen ausführlichen Bericht und Informationen zu weiteren Terminen der Ringvorlesung finden Sie hier auf den Seiten des Clusters.

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Am ICS ist zum 01. April 2016 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter mit 100 % Stellenumfang (TV-L 13) ausgeschrieben. Die Anstellung erfolgt befristet auf 33 Monate und ist dem Arbeitsbereich "Sozialethische Genderforschung" zugeordnet.
Eine Teilung der Stelle ist möglich.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung und Bewerbung finden Sie hier.

Neue Ausgabe des ICS-Newsletters

Kurz vor der Weihnachtspause blickt das ICS-Team mit einer neuen Ausgabe des Instituts-Newsletters auf die Arbeit im zweiten Halbjahr 2015 zurück. Gleichzeitig möchten wir auch über Termine und Neuigkeiten in der ersten Hälfte des neuen Jahres informieren.

Den Newsletter finden Sie hier zum Download. Wenn Sie den Newsletter in Zukunft direkt per E-Mail erhalten möchten, können Sie sich unter ics@uni-muenster.de unter dem Stichwort "Newsletter-Verteiler" eintragen lassen.

Das Team des ICS wünscht eine informative Lektüre und alles Gute für die Weihnachtstage und den Start in das neue Jahr!

Monografie „Grenzverläufe gesellschaftlicher Gerechtigkeit: Migration – Zugehörigkeit – Beteiligung“ erschienen

Buch von Marianne Heimbach-Steins zur Migrationsdebatte
GER 5

Kurz vor Jahresende erscheint im Schöningh-Verlag das neue Buch von Institutsdirektorin Marianne Heimbach-Steins: „Grenzverläufe gesellschaftlicher Gerechtigkeit: Migration - Zugehörigkeit – Beteiligung“.

Die Autorin setzt sich darin mit Grundlinien und Ansprüchen einer christlichen Migrations- und Integrationsethik auseinander. Auf dieser Basis entwirft Heimbach-Steins Prüfsteine für die aktuelle europäische und deutsche Asyl- und Flüchtlingsdebatte.

Weitere Informationen zum Buch, das in der Reihe „Gesellschaft – Ethik – Religion“ (Band 5) erscheint, finden Sie  hier auf den Seiten des Verlags.

Kongress "Das Konzil eröffnen" legt Schlusserklärung vor

Einladung zur Mit-Unterzeichnung

Vom 6. bis 8. Dezember fand in München der Kongress "Das Konzil 'eröffnen'" statt, an dem etwa 200 Theologinnen und Theologen aus dem In- und Ausland teilgenommen haben. Der Kongress, an dessen Organisation Institutsdirektorin Prof'in Dr. Heimbach-Steins im Präsidium mitwirkte, verlief sehr erfolgreich und interessant. Zum Ende konnte eine Schlusserklärung verabschiedet werden, in der sich die Teilnehmenden des Kongresses auf die Aufgaben und Herausforderungen des "aggiornamento" für die heutige Zeit berufen. Das Präsidium des Kongresses lädt dazu ein, die Schlusserklärung mitzuunterzeichnen.

Weitere Informationen zu den Themen des Kongresses finden Sie in Kürze auch in der neuen Ausgabe des ICS-Newsletter.

Seminar "Wirtschaftsethik und Moralökonomik" im Sommersemester 2016

Anmeldung ab sofort möglich!

Wie bereits in den vergangenen Jahren bietet das Institut für Christliche Sozialwissenschaften auch im kommenden Sommersemester (2016) ein interdisziplinäres (Haupt-)Seminar unter dem Titel "Wirtschaftsethik und Moralökonomik" an, das vom 14.-16. April 2016 (Block) im Franz-Hitze Haus stattfinden wird . Das Seminar, dass vom ICS in enger Kooperation mit dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) der WWU, der School of international Business Bremen (SiB) und der Akademie Franz-Hitze-Haus organisiert wird, richtet sich an Studierende der Theologie und Wirtschaftswissenschaften.
Aufgrund einer begrenzten Zahl an Seminarplätzen (je Fachrichtung können 12 Studierende zugelassen werden) und einer Vorbesprechung, die bereits am 25.01.2016 stattfindet, ist eine vorgezogene Anmeldung von nöten. Diese ist ab sofort bis zum 18.01.2016 möglich.

Über die Formalitäten der Anmeldung zum Seminar "Wirtschaftsethik und Moralökonomik" und die Inhalte des Seminars informiert dieser Flyer.

Neue Publikationen des ICS und ZIN zur Enzyklika Laudato Si‘

Enzyklika wichtiger Impuls zum Weltklimagipfel in Paris

In einem neuen „Sozialethischen Arbeitspapier“ analysieren Marianne Heimbach-Steins und Nils Stockmann die weltweite Rezeption der Enzyklika Laudato Si‘ und nehmen die ethische und spirituelle Dimension in den Blick, die Franziskus zur Vermittlung seiner Botschaft wählt.
Aus theologischer, politikwissenschaftlicher und geowissenschaftlicher Sicht wird die Enzyklika im ersten „ZIN-Diskussionspapier“ betrachtet. In kritischen Analysen wird die Enzyklika als wichtiger Impuls für die Klimaverhandlungen in Paris gewürdigt.