Institut für Christliche Sozialwissenschaften

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Aktuelles


Tagungsberichte des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften 57/2016 online verfügbar

Ab dem Band 57/2016 hat die Redaktion des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften mit freundlicher Genehmigung des Aschendorff-Verlags die Möglichkeit, Beiträge aus der Rubrik „Berichte und Mitteilungen“ zeitnah und kostenfrei zum Download bereitzustellen. Ab sofort stehen daher auf der Homepage Pre-Print-Versionen der Tagungsberichte der kommenden Ausgabe (Bd. 57/2016) zur Verfügung. Damit besteht bereits vor Erscheinen der Printausgabe die Möglichkeit, interessante Einblicke in wissenschaftliche Tagungen der theologischen Sozialethik zu erhalten. Verfügbar sind Berichte über die Tagung der Societas Ethica in Linköping, über das Forum Sozialethik 2015 und über den Kongress der MoraltheologInnen und SozialethikerInnen in Würzburg sowie über das diesjährige Werkstattgespräch der SozialethikerInnen in Berlin.

Den Link zu den Berichten, sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Kommentar zu Amoris Laetitia von Marianne Heimbach Steins

Interview für Deutschlandradio Kultur

In einem Interview für Deutschlandradio Kultur hat Institutsdirektorin Prof'in Dr. Marianne Heimbach-Steins das nachsynodale Schreiben Amoris Laetitia von Papst Franziskus kommentiert und bewertet.

Während Heimbach-Steins die Überwindung eines Schwarz-Weiß-Denkens in Fragen der Sexuallehre ausdrücklich würdigt und auch die Stärkung des persönlichen Gewissens als zentrale Instanz anerkennt, sieht sie wenig Fortschritt in Bezug auf den Umgang mit Homosexualität. Auch beim Thema Gender sei weiterhin eine große Vorsicht erkennbar.

Das komplette Interview mit Marianne Heimbach-Steins finden Sie hier zum Nachlesen und Nachhören. Die apostolische Exhortation Amoris Laetitia können Sie hier von den Seiten des Vatikans herunterladen.

Verstärkung im Team des ICS

Dr. Janine Redemann neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Zu Beginn des neuen Semesters am 01.04. durfte das ICS eine neue Mitarbeiterin im Team begrüßen. Dr. Janine Redemann wird ab sofort den Bereich der theologisch-ethischen Genderforschung betreuen und weitere Aufgaben am Institut übernehmen. Die Genderforschung des ICS wird seit Beginn des Jahres durch das Programm "Geschlechtergerechte Hochschulen" des Landes NRW unterstützt.

Frau Dr. Redemann war zuletzt seit 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Moraltheologie der Universität Vechta tätig und wurde 2014 mit einer Arbeit zu einer moraltheologischen Betrachtung moderner Hirnforschung zur Dr. theol. promoviert. Zuvor hatte sie in Osnabrück, Münster und Vechta Theologie und Germanistik studiert. Frau Dr. Redemanns Forschungsinteressen liegen im Bereich der feministischen Ethik und in der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Freiheit und Verantwortung.

Wir wünschen Frau Dr. Redemann einen guten Start im Team des ICS!

Änderung der Sprechstunde von Dr. Petr Štica

Die Sprechstunde von Dr. Petr Štica findet ab sofort nicht mehr montags, sondern dienstags von 14-15 Uhr statt.

WDR-Interview mit Marianne Heimbach-Steins zur Flüchtlingsthematik

Im Rahmen der WDR 5-Sendung "Diesseits von Eden" hat sich Insitutsdirektorin Marianne Heimbach-Steins in einem Interview zur Flüchtlingsthematik geäußert. Heimbach-Steins spricht sich darin unter anderem für die Entwicklung eines gerechten Einwanderungsrechtes als Ergänzung zu den bestehenden Rechtsgrundlagen aus.

Das Interview mit Marianne Heimbach-Steins, sowie die komplette Sendung vom 07.02.2016 können Sie hier im Podcast auf den Seiten des WDR finden.

Verstärkung im Team des ICS

Zu Beginn des Monats Februar freut sich das ICS über personelle Verstärkung im Team.

Frau Dr. Christina Schwer wird als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin die Arbeit im neuen DFG-Projekt "Pflegearbeit in Privathaushalten" mitgestalten. Frau Dr. Schwer wurde 2002 mit einer erziehungswissenschaftlichen Dissertation „Zur Rekonstruktion des Freundschaftsverständnisses von Kindern als Subjektive Theorie“ an der TU Dresden promoviert. Sie war lange Zeit in Osnabrück tätig, wo sie zuletzt Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (Nifbe) war.

Gemeinsam mit Dr. Christina Schwer begrüßt das ICS auch zwei neue studentische Mitarbeiterinnen, Karolin Frerich und Kai Burlage, die die Arbeit des Institutes von nun an als Hilfskräfte unterstützen werden.

Wir wünschen den neuen Kolleginnen einen erfolgreichen Start und alles Gute für ihre Zeit im ICS!

Neue Publikation von Petr Štica: "Diaspora als Ort der Theologie"

Diaspora

Gemeinsam mit Prof. Dr. Benedikt Kranemann (Erfurt) hat Dr. Petr Štica, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ICS, ein Buch mit dem Titel "Diaspora als Ort der Theologie - Perspektiven aus Tschechien und Ostdeutschland" herausgegeben.

Theologinnen und Theologen - vor allem aus Erfurt und Prag - setzen sich in dem Band mit der Rolle der Kirche und Theologie unter dem Einfluss des Kommunismus auseinander und entwerfen Perspektiven für die Rolle des Christentums in der modernen Diasporagesellschaft. Die Analyse erfolgt auf der Wahrnehmung Tschechiens und Ostdeutschlands als zwei der am meisten säkularisierten Regionen der Welt.

Der Band von Kranemann und Štica ist in der Reihe der "Erfurter Theologischen Schriften" (Bd. 48) der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt erschienen. Weitere Informationen, auch zur Schriftenreihe selbst, erhalten Sie hier auf den Seiten des Echter Verlags.

Wissenschaftsministerium fördert Genderforschung am ICS

Seit Beginn des neuen Jahres wird die Genderforschung des ICS im Rahmen des Landesprogramms für geschlechtergerechte Hochschulen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Ziel des Programmes ist es, neue Felder für die Genderforschung zu erschließen und so die breite Verankerung des Themas in der Wissenschaft zu fördern. Institutsdirektorin Marianne Heimbach-Steins freute sich über die Würdigung der langjährigen Arbeit des ICS und die sich nun neu ergebenden Perspektiven: „In dem dreijährigen Förderzeitraum wollen wir vor allem zwei Fragenkomplexe vertieft bearbeiten. Das sind zum einen Herausforderungen der Geschlechtergerechtigkeit im Kontext der Kirchen, zum anderen systematische Grundlagen des theologischen Genderdiskurses, vor allem im Hinblick auf eine Ortsbestimmung der Genderkategorie innerhalb der theologischen Ethik.“

Vortrag von Institutsdirektorin Heimbach-Steins zu Madeleine Delbrêl

Ringvorlesung des Exellenzclusters "Religion & Politik"

Im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Konversion. Glaubens- und Lebenswenden“ des Exellenzclusters "Religion und Politik" hielt die Direktorin des ICS, Marianne Heimbach-Steins am Dienstag, den 12. Januar einen Vortrag über Madeleine Delbrêl. Mit dem Werk der französischen Sozialarbeiterin, Schriftstellerin und Mystikerin hat Heimbach-Steins sich bereits in Ihrer Habilitation auseinandergesetzt. Debrêls "überwältigende Bekehrung" hin zum Christentum und besonders ihr Verhältnis zum Marxismus waren nun Themen des Vortrages.

Einen ausführlichen Bericht und Informationen zu weiteren Terminen der Ringvorlesung finden Sie hier auf den Seiten des Clusters.

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Am ICS ist zum 01. April 2016 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter mit 100 % Stellenumfang (TV-L 13) ausgeschrieben. Die Anstellung erfolgt befristet auf 33 Monate und ist dem Arbeitsbereich "Sozialethische Genderforschung" zugeordnet.
Eine Teilung der Stelle ist möglich.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung und Bewerbung finden Sie hier.