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Münster (upm/ch)

Auf der Flucht vor der Französischen Revolution

"Expedition Münsterland" geht am 12. Oktober auf Exkursion zum ehemaligen Kloster in Darfeld

Die "Expedition Münsterland" lädt am Samstag, 12. Oktober, zu einer Fahrt von Münster zum ehemaligen Kloster Kleinburlo in Darfeld (Gemeinde Rosendahl) ein. Unter dem Titel "Endstation Darfeld – auf der Flucht vor der Französischen Revolution" gehen die Teilnehmer dort auf Spurensuche. Der Expeditionsbus startet um 14 Uhr vor dem Schloss, Schlossplatz 2. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig und kann unter der E-Mail-Adresse expedition.muensterland@uni-muenster.de erfolgen. Die Anmeldung wird erst nach Rückmeldung durch den Veranstalter gültig. Die Rückkehr in Münster ist für 18 Uhr geplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem "Münsterland Festival" statt.

Kleinburlo ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Es wurde in seinen letzten Jahren bis 1804 von Trappistenmönchen bewirtschaftet. Heute sind bis auf wenige Nebengebäude wie Mühlen und das alte Brauhaus keine sichtbaren Überreste mehr vorhanden. Am Beispiel von Kleinburlo und eines zweiten ehemaligen Rosendahler Klosters, Notre Dame de L'Éternité, wird bei der Expedition Münsterland die Geschichte einer Emigration aus Frankreich erzählt. Die Teilnehmer werden gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus Rosendahl und Eggerode versuchen, die Grundmauern des Klosters Kleinburlo, die sich unter der Geländeoberfläche befinden, oberirdisch zu markieren und so eine Imagination des Klostergebäudes zu erstellen.

Die Expedition Münsterland ist eine Initiative der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie macht regionale Wissenschafts-Schauplätze für die Studierenden und für Bürger erlebbar und lässt universitäre Forschung in der Region sichtbar werden.

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