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Münster (upm/kk)
Das Bild zeigt eine Figur auf dem Turm des Schlosses vor blauem Himmel. Die Figur stellt die griechische Siegesgöttin Nike dar.<address>© Uni MS - Johannes Sträßer</address>
Das internationale Leiden-Ranking wird jährlich veröffentlicht (Symbolbild).
© Uni MS - Johannes Sträßer

Leiden-Ranking: Universität Münster erreicht bundesweit Platz acht

Im internationalen Hochschulranking erzielen mehrere Fächergruppen gute Platzierungen

Im aktuellen Leiden-Ranking erreichte die Universität Münster bundesweit den achten Platz. Insgesamt wurden 58 Hochschulen in Deutschland bewertet. Im weltweiten Vergleich landete sie auf Rang 325. Diese Platzierungen beziehen sich ausschließlich auf den sogenannten „Indikator PP Top 10 %”. Dieser misst den Anteil der Publikationen einer Einrichtung, die zu den zehn Prozent der meistzitierten Veröffentlichungen des Fachgebiets im gleichen Jahr gehören. Für die Universität Münster sind das 11,6 Prozent. In der Fächergruppe Natur- und Ingenieurwissenschaften zählen 13,3 Prozent der Publikationen zu den meistzitierten zehn Prozent ihres Fachs. National erreicht die Universität Münster in dieser Gruppe Platz vier und international Rang 196. Ebenfalls erfolgreich ist die Fächergruppe Mathematik und Informatik mit 12,2 Prozent. Sie belegt national Platz sieben und weltweit Platz 258.

Das internationale Leiden-Ranking wird jährlich vom Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der niederländischen Universität Leiden veröffentlicht. Es basiert auf bibliometrischen Analysen der Datenbank „Web of Science“ von Clarivate Analytics, mit denen die Publikationsleistung der Universitäten anhand unterschiedlicher Indikatoren bewertet wird – sowohl auf Gesamtinstitutionsebene als auch auf Fächergruppenebene. Für die aktuelle Ausgabe wurden über 1.600 Universitäten weltweit verglichen, wobei sich der Bewertungszeitraum auf die Publikationsjahre 2021–2024 bezieht. Ab dem kommenden Jahr wird die „Traditional Edition“ durch die „Open Edition“ abgelöst. Dann basiert das Ranking ausschließlich auf offenen Daten der bibliografischen Datenbank „OpenAlex“, sodass alle Auswertungen, Indikatoren und Quellen transparent und voll reproduzierbar sind.

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