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Münster (upm/kk)
In der Ringvorlesung „Mensch-Tier-Beziehungen” berichten Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Perspektiven.<address>© stock.adobe.com - Асель Иржанова</address>
In der Ringvorlesung „Mensch-Tier-Beziehungen” berichten Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Perspektiven.
© stock.adobe.com - Асель Иржанова

Mensch und Tier: Ringvorlesung eröffnet neue Perspektiven

Das Forschungsnetzwerk Tier-Mensch-Studien lädt zu öffentlichen Vorträgen im Fürstenberghaus ein

Wie lassen sich Tierrechte begründen? Welche Rolle spielen Tiere in der Politik und in religiösen Vorstellungen? Und wie gestalten Menschen und Tiere ihre sozialen Beziehungen? Diesen Fragen widmet sich die interdisziplinäre Ringvorlesung „Von Menschen und anderen Tieren“ des Forschungsnetzwerks Tier-Mensch-Studien (TiMeS) im Wintersemester 2026/2027. Forschende der Universität Münster geben Einblicke in ihre Arbeit. Die Vorträge finden jeden zweiten Dienstag im Fürstenberghaus, Hörsaal F4 (Domplatz 20–22), statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Den Auftakt macht am 20. Oktober (Dienstag) die Theologin Prof. Dr. Anne Käfer mit dem Vortrag „Vom ius animalium. Eine Frage der Rechtfertigung“. Die Veranstaltungsreihe ist öffentlich, Interessierte sind willkommen.

Die weiteren Beiträge beleuchten die Mensch-Tier-Beziehung aus Perspektiven islamischer Theologie, Philosophie, Politikwissenschaft, Landschaftsökologie, Verhaltensbiologie und Psychologie. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem das Leid von Tieren, ihre politische Repräsentation sowie eine islamische Ethik der Mitgeschöpflichkeit. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit der Interaktion von Menschen und Tieren in Landschaften, dem Schicksal der Tiere im Anthropozän sowie mit Persönlichkeit und sozialen Beziehungen bei Menschen und Tieren. Der letzte Vortrag findet am 19. Januar 2027 statt.

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