Über 1000 Gäste genießen das Sommerfest und den Alumni-Tag
Das vergangene Wochenende stand für die Universität Münster im Zeichen von zwei traditionellen und beliebten Festen: Deutlich über 1.000 Besucherinnen und Besucher feierten das Sommerfest und den Alumni-Tag. Dabei war – wie fast immer - auf zwei Dinge Verlass: auf ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm und auf das Wetter. Schon um kurz nach 19 Uhr, als Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels das Sommerfest am vergangenen Freitag offiziell eröffnete, war die Wiese hinter dem Schloss gut besucht. Rund 800 Gäste tanzten bis in die frühen Morgenstunden, kamen ins Gespräch, applaudierten den Musikern und genossen verschiedene Leckereien. Zahlreiche Besucher nutzten zudem die Gelegenheit zu einer Führung durch den Botanischen Garten; viele junge Gäste beteiligten sich an den Mitmach-Aktionen, die das Team der Kinder- und Jugend-Uni Münster „Q.Uni“ anbot. Zudem bot die Akrobatik- und Tanzgruppen des Hochschulsports imposante Darstellungen. Reichlich Applaus gab es aber nicht nur für diese beiden Ensembles, auch die „Very Big Band“ der Universität begeisterte die Gäste. Zu etwas späterer Stunde übernahm „DJ Alex“ die Regie, der nach Zugabe um Zugabe irgendwann den Stecker zog...
Am Samstag ging das Vergnügen rund ums Schloss und in der Stadt weiter. Der Alumni-Tag lockte rund 350 Ehemalige nach Münster und an ihre alte Wirkungsstätte. Vor allem die Domführung und die Führung durch den Botanischen Garten fanden innerhalb des umfangreichen Programms großen Zuspruch. Mucksmäuschenstill war es auch während des Vortrags von Prof. Dr. Thorsten Quandt vom Institut für Kommunikationswissenschaft, der zum Thema „Toxische Communities im Netz – und deren Einfluss auf Kinder und Jugendliche“ referierte. Den weitesten Weg hatte Prof. Dr. Michael Stöcker auf sich genommen, um beim Alumni-Tag dabei zu sein. Er war aus dem mehr als 15.000 Kilometer entfernten australischen Newcastle angereist. Der 78-jährige Chemiker hat von 1969 bis 1979 an der Universität Münster studiert. „Münster bedeutet mir noch immer sehr viel“, betonte er.