|
Münster (upm/hd).
Der Skateboard-Pionier Titus Dittmann gibt einem Kind Hilfestellung, das mit einem Skateboard eine Miniramp herunterfährt.<address>© Kai Reinhart</address>
Der Skateboard-Pionier in Aktion: Titus Dittmann (links) ist Teil eines Podiumsgesprächs zum Thema „Skateboarden – zwischen Lifestyle und Leistungssport“.
© Kai Reinhart

Experten diskutieren über die Zukunft des Skateboardens

Öffentliches Podiumsgespräch am 9. Juli

Seit den Olympischen Spielen von Tokio im Jahr 2021 ist Skateboarden eine olympische Sportart. Statt einhelliger Begeisterung ist die Reaktion in der Szene jedoch gespalten. Manche befürchten einen Ausverkauf des Skateboardens und einen Verlust des „Punks“. Das Willibald-Gebhardt-Institut (WGI) veranstaltet am 9. Juli (Donnerstag) mit dem Institut für Sportwissenschaft den Olympic Study Day, in dessen Mittelpunkt ein Podiumsgespräch steht. Prägende Gestalter des Skateboardens werden über das Spannungsfeld zwischen Lifestyle und Leistungssport diskutieren: Titus Dittmann, Skate-Pionier und Gründer von Skate-Aid, Hans-Jürgen „Cola“ Kuhn, Bildungspolitiker und Gründer des ersten Berliner Skateboard-Vereins, sowie Julius Dittmann, Geschäftsführer der Titus GmbH. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 10.15 Uhr im Seminarraum Leo 17.21 (Erdgeschoss, Leonardo-Campus 17). Der Eintritt ist frei. Vor dem Gebäude können Interessierte auf einer Mini-Ramp ihre Skateboard-Fähigkeiten ausprobieren. Bretter gibt es ebenfalls vor Ort.

Das WGI ist ein internationales Institut für Forschung und Wissenstransfer im Sport und wurde 1992 als eingetragener Verein und gemeinnützige Einrichtung in Essen gegründet. Zu den Aufgaben und Zielen des WGI gehören die Förderung und Pflege der sozialen Grundlagen des Sports, einschließlich seiner gesundheitlichen und ethisch-moralischen Werte für eine gelingende Erziehung und Bildung für Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen „Settings“ ihres Lebensalltags: Elternhaus, Schule, Sportverein, im Gesundheitssport und Leistungssport. Seit 2018 ist das WGI ein An-Institut der Universität Münster.

 

 

Links zu dieser Meldung