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Münster (upm/kn).
Auf dem Foto ist das Gebäude des Fußballmuseums in Dortmund zu sehen.<address>© DFM/Angerer</address>
Veranstaltungsort der Tagung „Fußball-WM 2026 und Politik“ ist das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund.
© DFM/Angerer

Beispiel Fußball-WM: Wie Sport und Politik miteinander verbunden sind

Öffentliche Tagung am 10. Juni im Dortmunder Fußballmuseum / Anmeldung ab sofort möglich

Sport und Politik sind eng miteinander verwoben, ihre Verknüpfung reicht lange zurück. Bereits in der Antike suchten viele Herrscher die Nähe erfolgreicher Sportler. Bis heute nutzen vor allem autoritäre Regime, aber auch demokratische Systeme große Sportereignisse, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Die öffentliche Tagung „Fußball-WM 2026 und Politik“ setzt sich am Beispiel der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und in Kanada mit diesen Wechselwirkungen zwischen Sportgroßereignissen und den gesellschaftlichen, politischen sowie ökonomischen Rahmenbedingungen auseinander. Die Veranstaltung, die Prof. Dr. Norbert Kersting vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster mitorganisiert, findet am 10. Juni (Mittwoch) ab 10 Uhr im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund (Platz der Deutschen Einheit 1) statt. Wer dabei sein will, kann sich ab sofort unter anstoss@fussballmuseum.de anmelden. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Foto ist Prof. Dr. Norbert Kersting zu sehen.<address>© Uni MS - Anna Overmeyer</address>
Prof. Dr. Norbert Kersting
© Uni MS - Anna Overmeyer
Sportveranstaltungen sind nicht nur politisch, sondern oft auch ökonomisch und sozial von Bedeutung. Mehrere Experten – darunter von der Sporthochschule Köln – werden in Vorträgen sowohl die Vergabepraxis dieser Ereignisse als auch die Dominanz von wirtschaftlichen Interessen gegenüber Themen der Nachhaltigkeit, Sicherheit und Partizipation thematisieren. Außerdem gehen sie der Frage nach, welchen Einfluss internationale Sportgroßereignisse auf das Nationalgefühl haben und wie sich Nationen präsentieren.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster, der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

 

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