Experten vermuten Blindgänger in der Hittorfstraße
In der Hittorfstraße liegt möglicherweise ein „Blindgänger“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Experten werden den „Verdachtspunkt“ am 6. Mai (Mittwoch) vormittags freilegen. Ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung im Umfeld erforderlich ist, wird sich erst nach der Öffnung des Verdachtspunktes klären. Sollte eine Entschärfung erforderlich sein und das Gebiet im Umkreis von 250 Metern evakuiert werden müssen, sind mehrere Gebäude und der Botanische Garten der Universität Münster davon betroffen.
Die betroffenen Gebäude und Flächen der Universität Münster im Überblick:
- Am Schlossgarten 39/41: Wohnhaus
- Einsteinstraße 60: Center for Information Technology (CIT)
- Einsteinstraße: HPC-Server
- Einsteinstraße 62: Institutsgebäude Mathematik
- Einsteinstraße 64: Hörsaalgebäude Mathematik
- Orléans-Ring 10: Anbau Mathematik
- Orléans-Ring 12: Seminarraumzentrum
- Gelände „Baustelle Mathematik“
- Gelände „Alte Pharmazie“
- Botanischer Garten inklusive aller Gebäude
- Schlossgarten (westlicher Teil)
- Freiflächen im Evakuierungsbereich
Wenn eine Entschärfung erforderlich ist, werden entsprechende Hinweise über die Warn-App „NINA“ und im weiteren Verlauf durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Ordnungsamt und Polizei mitgeteilt.
Erforderliche Maßnahmen und Empfehlungen:
- Ganztägig ist kein Betrieb in den Gebäuden planbar. Bitte reduzieren Sie die Anzahl der Personen in diesem Bereich vorsorglich auf ein Minimum.
- Verlegen Sie Veranstaltungen, die in den genannten Gebäuden stattfinden sollen, in eigener Zuständigkeit in andere Gebäude oder sagen Sie sie wenn möglich ab. Die Nutzer zentral verwalteter Räume werden von der zentralen Raumvergabe informiert.
- Weichen Sie möglichst auf andere Arbeitsorte aus und informieren alle Mitarbeiter über die Maßnahme. Auch die Parkplätze können im Falle einer Entschärfung nicht genutzt werden.
- Beenden Sie vorsorglich Experimente, die einer Beaufsichtigung bedürfen, die Gefahr- oder Biostoffe freisetzen können oder sonstige Gefahren bergen.
Die Freigabe des Bereichs erfolgt nach einer erfolgreichen Entschärfung durch die Feuerwehr und Polizei vor Ort und via NINA-Warn-App.