Wie Mathematik, Kunst und der Zufall zusammenhängen
Wie hängen Mathematik und Kunst zusammen – und welche Rolle spielt dabei der Zufall? Prof. Dr. Christoph Thäle von der Ruhr-Universität Bochum beantwortet diese Fragen am 15. April (Mittwoch) mit anschaulichen Einblicken in die Welt der sogenannten hyperbolischen Geometrie. Sein Vortrag mit dem Titel „Mathematik und Kunst: Wenn der Zufall auf Coxeter und Escher trifft“, zu dem der Exzellenzcluster „Mathematik Münster“ der Universität Münster alle Interessierten einlädt, findet um 18.30 Uhr im Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde (Sentruper Str. 285) statt. Die Veranstaltung ist Teil der öffentlichen Reihe „Brücken in der Mathematik“. Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung unter uni.ms/brueckenmathe wird gebeten.
In seinem Vortrag zeigt Christoph Thäle mit vielen Bildern die faszinierende, gekrümmte Welt jenseits der flachen Geometrie von Euklid, die man aus der Schule kennt. Dieser sogenannte hyperbolische Raum ist bekannt aus den Werken des Künstlers M. C. Escher. Inspiriert von Ideen des Mathematikers H. S. M. Coxeter zeigt Christoph Thäle die überraschenden Effekte, die auftreten, wenn in diesem Raum der Zufall wirkt: von unendlich ausgedehnten Mosaikstrukturen bis hin zu neuen mathematischen Gesetzmäßigkeiten.
Über die Vortragsreihe
Fragen und Themen, die verschiedene mathematische Bereiche verbinden oder Brücken schlagen in andere Wissenschaften: Das ist der Schwerpunkt der öffentlichen Reihe „Brücken in der Mathematik“, die der Exzellenzcluster Mathematik Münster seit 2019 anbietet. Alle Interessierten sind eingeladen, auf anschauliche Art und Weise spannende Einblicke in mathematische Forschung zu erhalten.