Damals an der Universität: Die Anfänge des Studiums im Alter
Seit dem Sommersemester 1986 bietet die Universität Münster Menschen in der nachberuflichen Lebensphase die Möglichkeit einer Weiterbildung im Rahmen des Studiums im Alter an. Zunächst als Projekt an der Professur für Allgemeine Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung von Prof. Dr. Gerhard Breloer angesiedelt, ist das münstersche Angebot mittlerweile fest etabliert und gehört zu den größten dieser Art an deutschen Hochschulen.
Die Kontaktstelle Studium im Alter, die die Studienangebote koordiniert und organisiert, wurde anfangs mit Geld für Arbeitsbeschaffung finanziert. Heute trägt sie sich aus den Studienbeiträgen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wird von fest angestellten Mitarbeiterinnen geführt. Studierende im Alter haben Gasthörerstatus. Sie können an ausgewählten regulären Lehrveranstaltungen teilnehmen; es gibt aber auch spezielle Veranstaltungen, die zielgruppenorientiert auf sie zugeschnitten sind.
Autorin: Dr. Sabine Happ
Dieser Artikel stammt aus der Unizeitung wissen|leben Nr. 2, 1. April 2026.