|
Münster (upm).
Zu einem Podium „Frieden. Pluralismus. Offene Gesellschaften“ laden Universität und Stadt Münster am 18. Februar in den Erbdrostenhof ein.<address>© Dietmar Rabich / Wikimedia Commons</address>
Zu einem Podium „Frieden. Pluralismus. Offene Gesellschaften“ laden Universität und Stadt Münster am 18. Februar in den Erbdrostenhof ein.
© Dietmar Rabich / Wikimedia Commons

Öffentliches Podium über den Umgang mit religiöser Vielfalt

Expertinnen und Experten beleuchten Verknüpfungen zwischen Frieden und Pluralismus

Was macht ein friedliches Zusammenleben aus, wenn verschiedene Religionen aufeinandertreffen? Um diese Frage geht es bei einem Podium, zu dem die Universität Münster und die Stadt Münster am 18. Februar (Sonntag) alle Interessierten einladen. Das Datum hat einen besonderen Bezug zu einem bedeutenden historischen Ereignis. Im Februar 1649 wurden nach jahrelangem Ringen die Verträge des Westfälischen Friedens ratifiziert. Genau 375 Jahre später nimmt die Veranstaltung mit dem Titel „Frieden. Pluralismus. Offene Gesellschaften – Der Umgang mit religiöser Vielfalt“ diesen Faden auf. Sie beginnt um 11 Uhr im Erbdrostenhof, Einlass ist ab 10.30 Uhr. Eine Anmeldung unter dem Link https://indico.uni-muenster.de/event/2498/ ist erforderlich.

Vier Expertinnen und Experten beleuchten verschiedene Facetten des Themas: Der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack geht in seiner Keynote-Speech darauf ein, wie moderne demokratisch und freiheitlich verfasste Gesellschaften mit der zunehmenden religiösen Pluralität umgehen. Prof. Dr. Daniela Bonanno von der Universität Palermo und Prof. Dr. Corinne Bonnet von der „Scuola Normale Superiore di Pisa“ (beide Forscher-Alumni Ambassadorinnen der Universität Münster) stellen Erfahrungswelten religiöser Toleranz aus der Antike vor. Mit der Politologin Dr. Manon Westphal kommt eine Expertin zum Thema Kompromissforschung zu Wort. Prof. Dr. Mouhanad Khorchide erläutert, welchen Herausforderungen sich heute eine islamische Friedenstheologie stellen muss.

Links zu dieser Meldung