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Münster (upm/sp).

Neue Videoreihe: Auf dem Weg zur Professur

In einer neuen Videoserie stellt die Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen vor, die eine Juniorprofessur oder Nachwuchsgruppenleitung innehaben. Die Bandbreite ihrer Themen ist groß: Wie kann man die Kapazität von Speichermedien verbessern? Wie finden Unternehmen die passenden Mitarbeiter? Wie sieht eine islamische Tier- und Umweltethik aus? Neben den Forschungsthemen geht es auch um die persönliche Motivation. Wie sind die Wissenschaftler zu ihrem Thema gekommen? Was fasziniert sie daran? Und welche Fragen sind in ihren Fächern ungelöst? Die Videos werden in regelmäßigen Abständen auf der Website und dem YouTube-Kanal der WWU veröffentlicht.

Im ersten Porträt – aufgenommen im LWL-Planetarium – stellt sich Kai Schmitz, Juniorprofessor am Institut für theoretische Physik, vor. Er forscht über Teilchenkosmologie und versucht, zu verstehen, wie das Universum entstanden ist. Im Video erklärt er, warum das Standardmodell der Teilchenphysik in der Kosmologie an seine Grenzen stößt, wie seine Faszination für das Thema entstanden ist, und was er in den kommenden Jahren mit seiner Forschung erreichen möchte.

© WWU - Daniel Huhn

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Juniorprofessuren und Nachwuchsgruppenleitungen

Juniorprofessuren sollen Wissenschaftlern mit einer herausragenden Promotion – ohne die früher übliche Habilitation – unabhängige Forschung und Lehre ermöglichen und sie innerhalb von sechs Jahren für die Berufung auf eine Lebenszeitprofessur qualifizieren. Nachwuchsgruppenleitungen bereiten ebenfalls gezielt auf die Langzeitprofessur vor. Die Wissenschaftler übernehmen ähnliche Aufgaben wie bei einer Juniorprofessur. Auch sie forschen, betreuen Promotionen sowie Abschlussarbeiten und geben Lehrveranstaltungen. Zudem leiten sie selbstständig für meist fünf bis sechs Jahre eine eigene Arbeitsgruppe.

 

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