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Münster (upm/kk)
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DFG: 15 WWU-Wissenschaftler als Gutachter gewählt

Wahlergebnis der Fachkollegienwahl veröffentlicht

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ihr Ergebnis der Fachkollegienwahl 2019 veröffentlicht: 632 Plätze in insgesamt 49 Fachkollegien wurden für die Amtsperiode von 2020 bis 2023 neu besetzt. Dabei kamen auch 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) zum Zuge:

105-02 Neuere deutsche Literatur: Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf

107-02 Katholische Theologie: Prof. Dr. Judith Könemann

201-03 Zellbiologie: Prof. Dr. Lydia Sorokin

205-05 Ernährungswissenschaften: Prof. Dr. Hartmut Schmidt

205-06 Pathologie: Prof. Dr. Eva Wardelmann

205-08 Pharmazie: Prof. Dr. Bernhard Wünsch

205-16 Nephrologie: Prof. Dr. Hermann-Joseph Pavenstädt

205-30 Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenbiologie: Prof. Dr. Michael Schäfers

206-05 Experimentelle Modelle zum Verständnis von Erkrankungen des Nervensystems: Prof. Dr. Heinz Wiendl

206-07 Klinische Neurologie; Neurochirurgie und Neuroradiologie: Prof. Dr. Walter Stummer

308-01 Optik, Quantenoptik, Physik der Atome, Moleküle und Plasmen: Prof. Dr. Cornelia Denz

314-01 Geologie, Ingenieurgeologie, Paläontologie: Prof. Dr. Hans Kerp

321-02 Organische Molekülchemie – Synthese, Charakterisierung: Prof. Dr. Frank Glorius

321-02 Organische Molekülchemie – Synthese, Charakterisierung: Prof. Dr. Armido Studer

409-06 Informationssysteme, Prozess- und Wissensmanagement: Prof. Dr. Jörg Becker

 

Vom 21. Oktober bis 18. November entschieden rund 53.300 der 150.000 wahlberechtigten Wissenschaftler online über die Besetzung in den Fachkollegien. Der Frauen-Anteil liegt bei dieser Wahl bei 32,1 Prozent - eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den 23,5 Prozent aus dem Jahr 2015.

 

Fachkollegien

Hauptaufgabe der DFG-Fachkollegien ist es, die Anträge auf finanzielle Förderung von Forschungsvorhaben zu bewerten. Die Mitglieder kontrollieren dabei vor allem die Wahrung einheitlicher Maßstäbe bei der Begutachtung. Ihr Rat ist ebenfalls zu Fragen der Weiterentwicklung und Ausgestaltung der DFG-Förderprogramme gefragt. Den konkreten Rahmen für die Arbeit der Fachkollegien setzt die vom DFG-Senat beschlossene Rahmengeschäftsordnung, auf deren Basis sich die 49 Fachkollegien für ihre jeweilige Amtsperiode eine eigene Geschäftsordnung geben und eine Sprecherin oder einen Sprecher sowie deren Stellvertreter wählen.

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