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Neues Dossier: Evolution

Werden und Vergehen, Weitergabe und Neuerung: Evolution ist Leben, und Leben ist stetiger Wandel – vor 3,6 Milliarden Jahren beim Einzeller Luca bis heute etwa angesichts neuer klimatischer Herausforderungen. Auch bei graduellen Veränderungen in Kultur und Gesellschaft wird oft von Evolution gesprochen. In einem sechsmonatigen Dossier widmet sich die Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit einer der folgenreichsten wissenschaftlichen Entdeckungen.

Zwei Mitarbeiterinnen im Labor der MGSE.<address>© Uni MS - MGSE</address>
© Uni MS - MGSE

Die Evolution bei der Arbeit

Evolution ist ein andauernder Prozess. Die Münster Graduate School of Evolution (MGSE) bringt die Fakultäten für Biologie, Medizin, Geowissenschaften, Mathematik und Philosophie zusammen, um die interdisziplinäre Evolutionsforschung an der Universität Münster zu bündeln. Drei Doktorandinnen und ein Doktorand zeigen, welche Rolle die Evolution konkret in ihrem Forschungsalltag spielt.

Ein Entwicklungsszenario: Ein urzeitlicher Fisch hat sich auf die Seite gedreht, um sich am Boden zu verstecken. Mund und Flossen haben die Bewegung aus Perspektive des Fisches im Uhrzeigersinn kompensiert, Augen und Nasenlöcher entgegengesetzt.<address>© Marc de Lussanet</address>
© Marc de Lussanet

Biologe Marc de Lussanet forscht zur Evolution des Gehirns

Evolutionswissenschaftler Dr. Marc de Lussanet de la Sablonière forscht am Institut für Sportwissenschaft zur Evolution des Gehirns und des Körpers. Im Interview schildert er die Vor- und Nachteile von schrumpeligen und glatten Gehirnen und warum der menschliche Körper sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch aufgebaut ist.

Veranstaltungen

Prof. Dr. Melanie Dammhahn und Prof. Dr. Sascha Buchholz fordern zu einem bewussteren Umgang mit der Natur auf.<address>© Uni MS - Johannes Wulf</address>
© Uni MS - Johannes Wulf

Podcast zum Tag der Biodiversität: Mehr Wildnis wagen

In der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts fordern die Biologin Melanie Dammhahn und der Landschaftsökologe Sascha Buchholz zu einem bewussteren Umgang mit der Natur auf. Von den weltweit rund 15 Millionen Tierarten sterben Experten zufolge 130 bis 150 täglich aus. Dagegen könne jeder Mensch etwas tun, betonen die Wissenschaftler.

Abstrakter Zusammenhang zwischen Genetik und Technik: Die Natur kann bei der Entwicklung von Algorithmen als Vorbild dienen.<address>© Alex - stock.adobe.com</address>
© Alex - stock.adobe.com

Christian Grimme erklärt das Prinzip von evolutionären Algorithmen

Die Natur dient uns in vielerlei Hinsicht als Vorbild für Prozesse und Funktionen. Prof. Dr. Christian Grimme vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster arbeitet seit vielen Jahren an und mit sogenannten evolutionären Algorithmen, die – wie der Name schon verrät – sich an den zugrunde liegenden Gedanken der biologischen Evolutionstheorie orientieren. Kathrin Kottke sprach mit ihm über Funktion und Nutzen dieses informatischen Verfahrens.

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Instagram-Story: Evolution erleben im Geomuseum

Riesentausendfüßer, Schwimmsaurier und Wollhaar-Mammut: Schon die Tiere der Urzeit haben sich optimal an ihre Umwelt angepasst. Wie haben sie das gemacht? Das erklärt der Kurator und Geologe Dr. Steffen Trümper bei einem Gang durch das Geomuseum der Universität Münster. Das Video ist als Story auf Instagram zu sehen.

Michelangelos weltberühmtes Fresko „Die Erschaffung Adams“ ist zwischen 1508 und 1512 entstanden. Laut dem Neuromediziner Frank Meshberger entspricht die Darstellung Gottvaters dem Querschnitt des menschlichen Gehirns.<address>© Wikipedia, gemeinfrei</address>
© Wikipedia, gemeinfrei

Evolution steht im Dialog mit Theologie

Das Vorurteil eines Konflikts zwischen Evolutionstheorie und theologischem Schöpfungsverständnis hält sich hartnäckig. Es geht auf eine Überdehnung der Evolutionstheorie zu einer materialistisch-atheistischen Weltanschauung zurück. Tatsächlich bietet sie aber vielfältige Ansätze für einen Dialog mit der Theologie, wie der evangelische Theologe Prof. Dr. Matthias Haudel in seinem Gastbeitrag zeigt.

Dr. Harald Kullmann mit einem Schimpansenschädel. Die Entwicklungslinien von Menschen und unseren nächsten Verwandten im Tierreich haben sich vor ca. 6 Millionen Jahren getrennt.<address>© Uni MS - Harald Kullmann</address>
© Uni MS - Harald Kullmann

Kinder-Uni: Dicke Kröten und große Schlangen mit kleinen Köpfen

Unzählige Arten besiedeln die unterschiedlichen Lebensräume und kommen mit teilweise extremen Bedingungen zurecht. Dies ist das Ergebnis von vielen Millionen Jahren der Entwicklung, also der Evolution. Der Biologe Dr. Harald Kullmann erklärt am 15. März in der Kinder-Uni, wie Evolution funktioniert und wo wir sie auch heute noch konkret beobachten können.

In der Kläranlage in Münster-Coerde sowie in verschiedenen weiteren Anlagen der Region hat das Forschungsteam die TRIS-abbauenden Bakterien der Gattung Pseudomonas entdeckt (die Abbildung zeigt Bakterienkulturen). Diese Abbaufähigkeit konnte im Labor auf einen anderen Pseudomonas-Stamm übertragen werden, was durch die grüne Fluoreszenz angezeigt wird.<address>© Uni MS - Johannes Holert</address>
© Uni MS - Johannes Holert

Mikrobiologe Bodo Philipp über die Anpassungsfähigkeit von Mikroorganismen

In Münsters Abwasser gibt es Bakterien, die eine häufig im Labor- und Pharmabereich genutzte Substanz namens „TRIS“ abbauen können – das hat ein Team um Prof. Dr. Bodo Philipp zufällig entdeckt und den evolutionär betrachtet neuen Stoffwechselweg aufgeklärt.

Der Soziologe Prof. Dr. Joachim Renn (links) und der Biologe Prof. Dr. Jürgen Gadau mit Fossilien von Trilobiten. Die Gliederfüßer lebten auf dem Meeresboden und sind vor etwa 250 Millionen Jahren ausgestorben.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Biologie, Soziologie und Evolution: Ein Interview zum Darwin-Tag

Charles Darwin, Begründer der Evolutionstheorie, wurde am 12. Februar 1809 geboren. Seit 1995 wird an seinem Geburtstag der Darwin-Tag begangen, um seinen herausragenden Beitrag zur Wissenschaft zu würdigen. Aus diesem Anlass tauschen sich der Biologe Prof. Dr. Jürgen Gadau und der Soziologe Prof. Dr. Joachim Renn im Interview über ihre Arbeit mit der Evolutionstheorie aus.

Evolution als graduelle Entwicklung ist das verbreitetste wissenschaftliche Konzept zum Verständnis von Prozessen.<address>© Uni MS - Web und Design</address>
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Eine folgenreiche Entdeckung

„Mir ist, als gestehe ich einen Mord“, schrieb Charles Darwin in seinem 1859 erschienenen Werk „Über die Entstehung der Arten“. Ihm war offenbar bewusst, dass er mit seinen damaligen neuen Erkenntnissen nicht nur irgendeine wissenschaftliche Theorie lieferte. Nein, der britische Naturforscher brachte das bisherige Weltbild ins Wanken.

Evolution wird in den unterschiedlichsten Disziplinen erforscht.<address>© alionaprof - stock.adobe.com</address>
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Forschungsfeld Evolution: vier Fragen, vier Perspektiven

Werden und Vergehen, Weitergabe und Neuerung: Evolution ist Leben, und Leben ist stetiger Wandel. Auch bei graduellen Veränderungen in Kultur und Gesellschaft wird oft von Evolution gesprochen. Einen ersten Einblick in ihre Vielfalt und Erforschung geben vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Münster aus den Disziplinen Philosophie, Medizin, Biologie und Sprachwissenschaft.

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