391 views

Auf Nimmerwiedersehen, WhatsAPP

Gestern berichteten die Online-Medien und heute Morgen steht es in allen Zeitungen Milliarden-Übernahme: Facebook kauft WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar.

Wie Heise Online meldet, ist das 2009 gegründete Unternehmen mit etwa 450 Millionen aktiven Nutzern eines der erfolgreichsten Startups und größer/profitabler als andere soziale Netzwerke wie LinkedIn, Google+ oder Twitter.

Auch wenn schnell der beruhigende Satz fiel „Für User ändert sich nichts“, denke ich mal, dass Zuckerberg WhatsAPP nicht nur gekauft hat, um einen lästigen Konkurrenten auszuschalten, sondern dass es ihm um die privaten Informationen geht, die wir alle so fleissig darüber verteilen, inkl. unsere gesamten Kontakte, ob offline oder online…

Ich werde mich deshalb von WhatsAPP verabschieden und habe auch schon Ausschau nach Alternativen gehalten. Mir gefällt Viber von der Optik her ganz gut, habe aber keine Ahnung, wie die den Datenschutz handeln … Was nutzen Sie?

4 Gedanken zu „Auf Nimmerwiedersehen, WhatsAPP

  1. TR (#2)

    Ich nutze myEnigma. Die Verschlüsselung ist nicht perfekt (wie bei TextSecure), sollte aber ein guten Mindesstandard darstellen und es ist auch möglich Bilder etc. zu senden und die Benutzung ist sehr einfach.
    Auch Viber ist eigentlich keine vernünftige Alternative in Bezug auf Datenschutz und Verschlüsselung.

  2. KLM

    Ja, ich nutzte auch die App Threema:
    Server stehen in der Schweiz. Kommunikation hochverschlüsselt, ohne das diese auf zentralen Servern gespeichert werden. Man kann sogar einen anonymen Account einrichten, ohne Anbindung an die Telefonnummer und/oder EMail-Adresse! Man gibt dann einfach eine ID weiter oder scannt gegenseitig einen QR-Code face-to-face von den Handys. Nachteil: kostet knapp 2 EUR, scheint keine kostenlose Variante zu geben. Bei Neustart des Handys muss jedemal ein Passwort eingegeben werden. Zur Zeit wohl eine der sichersten Messenger-Apps.

Kommentare sind geschlossen.