Newsarchiv 2017

Corona und die öffentliche Moral

Rechtswissenschaftler Nils Jansen warnt davor, Politik, Gerichten und Wissenschaft die Antwort auf neue normative Grundfragen zu überlassen. Ob Medizinethik, Miete oder Reiserückerstattung: Die Rechtslage sei oft nicht so eindeutig. Die Gesellschaft müsse gemeinsame Regeln und Überzeugungen jenseits der Rechtsnormen finden.

© Oxford University Press

„Religion and Modernity“

Eine der bislang umfassendsten empirischen Untersuchungen internationaler religiöser Entwicklungstrends seit 1945 ist in englischer Sprache erschienen: Die Studie der Religionssoziologen Detlef Pollack und Gergely Rosta vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster hat der Verlag Oxford University Press unter dem Titel „Religion and Modernity“ veröffentlicht.

© Forschungsstelle Asia Minor

Mehr als 1.000 antike Siegelabdrücke entdeckt

Altertumswissenschaftler des Exzellenzclusters der Uni Münster haben in der Südosttürkei einen großen Fund an Siegelabdrücken gemacht. Die Artefaktgruppe aus mehr als 1.000 Stücken, die aus dem städtischen Archiv der antiken Stadt Doliche stammen, gibt viele Einblicke in die griechisch-römische Götterwelt – von Zeus über Hera bis zu Iuppiter Dolichenus, der von diesem Ort aus zu einem der wichtigsten römischen Gottheiten wurde.

© Aschendorff Verlag

Religionen in der Einwanderungsgesellschaft

Mit „Religion(en) in der Einwanderungsgesellschaft“ befasst sich das neue Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW), das die katholische Theologin und Sozialethikerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ herausgibt.

© privat

„Woher kommt die Angst?“

Mit Ursachen von Angst vor Fremden und Fremdem beschäftigt sich ein Beitrag des Psychologen Prof. Dr. Mitja Back vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ sowie der Psychologen Jens H. Hellmann, Judith Knausenberger und Gerald Echterhoff vom Institut für Psychologie der WWU Münster.

© Mohr Siebeck

„Religiöse Tiefengrammatik“

Mit der konfessionellen Prägung wohlfahrtsstaatlicher Leitbegriffe in Deutschland befasst sich ein neuer Band aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU, den die Theologen Prof. Dr. Karl Gabriel und Prof. Dr. Hans-Richard Reuter herausgegeben haben.

© WWU - Peter Leßmann

Ausgezeichnete Dissertation

Die Historikerin Barbara Rupflin hat einen der mit 7500 Euro dotierten Dissertationspreise der WWU Münster erhalten. Die am Exzellenzcluster entstandene Studie befasst sich mit den während der argentinischen Militärdiktatur verübten Menschenrechtsverbrechen und der Rolle der katholischen Kirche.

© CRM

Gottes Männlichkeit

Mit Männlichkeitskonzepten von Religionen befasst sich ein Working Paper des Religionswissenschaftlers Prof. Dr. Björn Krondorfer von der Northern Arizona University, das kürzlich auf der Website des Centrums für Religion und Moderne (CRM) der WWU erschienen ist.

© Vandenhoeck & Ruprecht

„Du sollst nicht töten!“

Die Frage nach dem normativen Gehalt des Tötungsverbots in der Antike steht im Mittelpunkt einer neuen Publikation, die J. Cornelis de Vos und Hermut Löhr unter Mitarbeit von Juliane Ta Van vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ herausgegeben haben.

© ska

Die Rezeption Ovids im Spätmittelalter

Im Ovid-Jahr 2017 befasst sich ein internationales Kolloquium am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ mit der spätmittelalterlichen Rezeption der Werke des antiken Dichters. Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz untersuchen Medien, Funktionen und Probleme einer Refiguration der antiken Götter.

© Campus/Shutterstock

Gesellschaftlicher Umgang mit Pluralität

Der Umgang mit kultureller und religiöser Pluralität steht im Mittelpunkt einer Monographie des Rechtswissenschaftlers Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert, die unter dem Titel „Governance of Diversity“ in der Schriftenreihe des Centrums für Religion und Moderne (CRM) der WWU erschienen ist.

© CRM

Buchpräsentation „Governance of Diversity”

Zu einer öffentlichen Präsentation der Monographie „Governance of Diversity“ des Rechtswissenschaftlers Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert lädt das Centrum für Religion und Moderne (CRM) der WWU am Dienstag, den 14. November 2017, in Münster ein.

© Pianist Stephan Graf von Bothmer vor Filmszene, Manfred Wilhelms / Evangelischer Bund

Martin Luther als deutsch-nationaler Held im Stummfilm

Im Jahr des Reformationsjubiläums lädt der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ zu einer Reihe mit Stummfilmkonzert und Vortrag zum Historienfilm „Luther – Ein Film der deutschen Reformation“ ein. Die Abende mit Vortrag am 7. November und mit Stummfilmkonzert am 14. November befassen sich mit der theologischen, politischen und musikalischen Bedeutung des Filmes.

© Waxmann

“God Beyond Boundaries”

Mit den Grundzügen einer pluralistischen Theologie der Religionen befasst sich das Buch „God Beyond Boundaries“ des Religionswissenschaftlers und Theologen Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“.

© Benedikt Weischer

„Europäische Muslime sehen EU positiver als andere Europäer“

Muslime in Europa sehen die Europäische Union (EU) nach einer Studie des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ positiver als alle anderen Bevölkerungsgruppen in Europa. „Die Muslime haben im Durchschnitt ein höheres Vertrauen in EU-Institutionen als Mitglieder anderer religiöser oder nicht-religiöser Gruppen wie Christen oder Konfessionslose“, sagt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Bernd Schlipphak.

© exc

Neues Video: Interreligiöse Theologie

In einer neuen Folge der Videoreihe „Forschungsprojekte im Fokus“ gibt Religionswissenschaftler Prof. Schmidt-Leukel Einblick sein Forschungsprojekt „Interreligiöse Theologie“ am Exzellenzcluster. Darin erforscht er, was die Weltreligionen voneinander halten und wie sie sich erklären, dass es mehr religiöse Traditionen gibt als die eigene. Denn nie zuvor war der Menschheit so bewusst wie heute, wie viele Religionen es gibt. Darin liegt viel Konfliktpotential, sagt der Forscher. Gelingt es den Religionen jedoch, sich einander anzunähern, hat das viel Friedenspotential.

© ska

„Fraktale Theorie der Religionsvielfalt“

Die „Fraktale Theorie der Religionsvielfalt“ des Religionswissenschaftlers und Theologen Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster wird international gewürdigt und diskutiert. Seine Theorie steht im Mittelpunkt eines interdisziplinären Panels bei der Jahrestagung der renommierten American Academy of Religion (AAR) im November.

© Richard Rilinger

Sigmund-Freud-Preis für Biografie über Maria Theresia

Die Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ hat in Darmstadt den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2017 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung erhalten. Ihr Stil vereine „trockenen Witz und begriffliche Genauigkeit. Gelehrsamkeit, Anschaulichkeit und Erzählfreude machen ihre Bücher zu einem intellektuellen Vergnügen“, heißt es in der Begründung der Jury.

© exc

„Zeitgeschichte der Religionen“

In der ersten Folge der neuen Videoreihe „Forschungsprojekte im Fokus“ gibt Zeithistoriker Prof. Dr. Thomas Großbölting einen Einblick in sein Forschungsprojekt „Zeitgeschichte der Religionen“ am Exzellenzcluster. Der Wissenschaftler untersucht,  wie Religion die Menschen in der jüngeren deutschen Geschichte bewegt hat und blickt besonders auf die Jahrzehnte seit dem Zweiten Weltkrieg.

© Verlag Ferdinand Schöningh

„Wirkungen der Reformation auf die moderne Welt kaum nachweisbar“

In der Debatte um Auswirkungen der Reformation auf die Zeit der Moderne warnt der Frühneuzeithistoriker Prof. Dr. Matthias Pohlig vom Exzellenzcluster vor gedanklichen Kurzschlüssen. Spätere Errungenschaften wie der moderne Staat, die Religionsfreiheit, der Kapitalismus oder gar die Säkularisierung ließen sich nicht als direkte Effekte der Reformation nachweisen, schreibt der Reformationshistoriker in seinem Sammelbandbeitrag „Eine Neuzeit ohne Reformation?“.

© privat

Religionssoziologischer Austausch in Taiwan

Die Religionssoziologin Prof. Dr. Christel Gärtner vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ hat ihre Forschungsarbeiten über Religion in Deutschland im 20. Jahrhundert an Universitäten in Taiwan vorgestellt. Auf Einladung des taiwanesischen Kultursoziologen Prof. Dr. Sheng-jer Huang von der Shih-Hsin University hielt sie im Oktober eine Vortragsreihe an verschiedenen Universitäten in der Hauptstadt Taipeh.

© Julia Holtkötter

Muslimische Feiertage als „Zeichen der Anerkennung“

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Willems vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU hat sich in der Debatte um muslimische Feiertage geäußert. Er sagte im Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Feiertage könnten der jeweiligen Religionsgemeinschaft symbolische Anerkennung schaffen.

© EXC

Keine Ringvorlesung, aber öffentliche Vorträge

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ hält im Wintersemester 2017/18 ausnahmsweise keine öffentliche Ringvorlesung ab. Auf dem Programm stehen jedoch Kulturveranstaltungen und öffentliche Vorträge. Für das Sommersemester 2018 sind wieder eine öffentliche Reihe sowie Veranstaltungen mit einem neuen Hans-Blumenberg-Gastprofessor geplant. Der Forschungsverbund nutzt die kommenden Wintermonate für Arbeiten an einem neuen Forschungsprogramm für eine Förderphase ab 2019.

© wikipedia

Über Religion entscheiden

Religiöse Optionen und Alternativen stehen im Mittelpunkt einer Tagung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1150 „Kulturen des Entscheidens“ der WWU. Der SFB und der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ hatten im Wintersemester 2016/17 eine öffentliche Ringvorlesung über „Religion und Entscheiden“ abgehalten. Im Nachgang dazu widmet sich die Tagung vom 19.-21. Oktober dem Thema aus spezifisch geschichtswissenschaftlicher Perspektive.

© Ugarit-Verlag

Das Skarabäusmotiv auf Siegelamuletten

Mit der Ikonographie, Herkunft und religiösen Bedeutung von Skarabäus-Darstellungen auf Siegelamuletten befasst sich eine neue Monographie des evangelischen Theologen Prof. Dr. Rüdiger Schmitt vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Das Buch ist jüngst im Ugarit-Verlag erschienen.

© Cambridge University Press

Antike Konstruktionen von Zeit

Mit antiken Konstruktionen von Zeit beschäftigt sich ein Band, den der Judaist und evangelische Theologe Prof. Dr. Lutz Doering vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ zusammen mit dem israelischen Bibelwissenschaftler Prof. Dr. Jonathan Ben-Dov von der Universität Haifa herausgegeben hat.

© Al-Kamel Verlag

Monografie „Kultur der Ambiguität“ auf Arabisch

Die vielbeachtete Monographie „Die Kultur der Ambiguität“ des Arabisten und Leibniz-Preisträgers Prof. Dr. Thomas Bauer vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ ist in arabischer Übersetzung erschienen. In dem Buch beleuchtet der Islamwissenschaftler gut 1.000 Jahre arabisch-islamischer Kulturgeschichte – von Religion, Recht und Politik über Literatur und Kunst bis zum Umgang mit Sexualität und Minderheiten.

© ska

Theorie zur Religionsvielfalt international diskutiert

Die neuen Theorien zur Religionsvielfalt des Religionswissenschaftlers Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ stoßen auf das Interesse von Forschern in China. Die Minzu University of China in Peking hat den Wissenschaftler eingeladen, seine fraktale Interpretation religiöser Vielfalt vorzustellen und mit chinesischen Wissenschaftlern zu diskutieren.

© Religious Culture Publishing House

Chinesische Ausgabe von „Transformation by Integration“

Die Monographie „Transformation by Integration“ (Transformation durch Integration) des Religionswissenschaftlers und Theologen Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ ist in chinesischer Übersetzung erschienen.

© Chester Beatty Library

Newsletter des Exzellenzclusters erschienen

Zum Start des Wintersemesters ist der neue Newsletter des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ erschienen. Der Newsletter, der gut 2.200 Abonnenten in Politik, Kultur und Religionen zugeht, informiert über aktuelle Forschungsergebnisse, neue Publikationen und internationale Tagungen am Exzellenzcluster.

© CRM

Burka-Verbote in europäischen Demokratien

Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Spohn hat sich über Burka-Verbote und ihre Begründungen geäußert. Sie diskutiert in einem Working Paper, das auf der Website des Centrums für Religion und Moderne (CRM) der WWU erschienen ist, die Problematik gesetzlicher Burka-Verbote im Kontext europäischer Demokratien.

© bhe

Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in der nächsten Runde

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU Münster aufgefordert, sich für eine neue Förderphase ab 2019 zu bewerben. „Wir freuen uns, dass wir das neue Forschungsprogramm ausarbeiten können, das wir in unserer Antragsskizze unter dem Titel ‚Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation’ entwickelt haben“, sagte der Sprecher des Exzellenzclusters, der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack.

© Tomasz Samek, Stadtmuseum Münster

Mission in Ozeanien

Mit der christlichen Missionstätigkeit in den deutschen Kolonien Ozeaniens befasst sich eine internationale Tagung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“, zu der die Historikerin Prof. Dr. Silke Hensel gemeinsam mit der Direktorin des Stadtmuseums Münster, Dr. Barbara Rommé, vom 5. bis 7. Oktober einlädt.

© Pianist Stephan Graf von Bothmer vor Filmszene, Manfred Wilhelms / Evangelischer Bund

Stummfilmkonzert „Luther“

Im Jahr des Reformationsjubiläums widmet sich eine Veranstaltungsreihe am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ dem deutschen Historienfilm „Luther – Ein Film der deutschen Reformation“. Die Abende mit Vortrag am 7. November und mit Stummfilmkonzert am 14. November befassen sich mit der theologischen, politischen und musikalischen Bedeutung des Filmes.

© Presseamt Münster

Dialoge zum Frieden 2017

Die Stadt Münster hat das Programm der diesjährigen „Dialoge zum Frieden“ vorgestellt. Die Veranstaltungsreihe knüpft 2017 an die Zeit der Täufer in Münster an und befasst sich mit Ursachen religiös begründeter Gewalt. Hans-Blumenberg-Gastprofessor Prof. Dr. Thomas Hauschild vom Exzellenzcluster diskutiert am 5. Oktober über das Thema „Identität. Fundamentalismus. Gewalt - Radikalisierung religiöser Bewegungen“.

© Julia Holtkötter

„Religionspolitik vernachlässigt“

Zur Bundestagswahl hat der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Willems vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ im Deutschlandfunk über religionspolitische Fragen gesprochen. In der Sendung „Tag für Tag“ sagte er, die Parteien hätten Fragen der Religionspolitik in den letzten Jahren deutlich vernachlässigt.

© Museo Civico di Storia e Arte, Modena

Religiöser Wandel in der Spätantike

Mit der Enteignung und der Zerstörung jüdischer Synagogen in der Spätantike befasst sich eine internationale Tagung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“, zu der der Historiker Prof. Dr. Johannes Hahn vom 14. bis 17. September einlädt.

© Mohr Siebeck

Judäische Königsideologie

Mit der judäischen Königsideologie im Kontext der Nachbarkulturen befasst sich die kürzlich erschienene Dissertation der evangelischen Theologin Dr. Reettakaisa Sofia Salo vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“.

© Campus Verlag

Nationalsozialistischer Märtyrerkult

Mit dem Märtyrerkult der nationalsozialistischen Bewegung und ihrem Verhältnis zum Christentum im westfälischen Ruhrgebiet zwischen 1929 und 1939 befasst sich die jetzt erschienene Dissertation der Historikerin Dr. Sarah Thieme vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“.

© privat

Neue psychologische Forschungen

Die Psychologie erweitert künftig die sozialwissenschaftliche Forschung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU. Zwei neue Forschungsprojekte des Psychologen Prof. Dr. Mitja Back von der WWU untersuchen Einflüsse von Religion auf die Einstellung gegenüber Fremden und Geflüchteten.

© Institut für Byzantinistik und Neogräzistik

Fellowship für Byzantinist Grünbart am Käte-Hamburger-Kolleg

Der Byzantinist Prof. Dr. Michael Grünbart vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU forscht im Sommersemester 2017 als Fellow am Internationalen Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ (IKGF) der Universität Erlangen.

© Verlag Westfälisches Dampfboot

„Glauben machen“

Mit religiösen Kulturen in den globalisierten Gesellschaften der Gegenwart befasst sich eine neue Monographie des Soziologen Prof. Dr. Hanns Wienold vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der Band trägt den Titel „Glauben machen. Beiträge zur religiösen Praxis, Kultur und Ideologie“ und ist im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen.

© dak

Neue Forschungsvorhaben am Exzellenzcluster

Der Exzellenzcluster erweitert sein Forschungsprogramm um sieben Einzelprojekte. Beteiligt sind Vertreterinnen und Vertreter der Altertums- und Geschichtswissenschaften sowie der Rechts-, Religions- und Sozialwissenschaften. Als neues Fach erweitert die Psychologie die sozialwissenschaftliche Arbeit des Forschungsverbundes.

© Ergon-Verlag

„Soziale Reichweite von Religion und Kirche“

Mit der sozialen Reichweite von Religion in der Gesellschaft befasst sich ein neuer Band, den der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ mitherausgegeben hat. Der Band hinterfragt die These einer Wende von einer Kirchen- zu einer Religionssoziologie.

© Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

„Gegner im Gebet“

Mit Feindschaft und ihrer Überwindung in den biblischen Psalmen befasst sich eine internationale Tagung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. Wissenschaftler aus den USA, Deutschland und der Schweiz kommen vom 4. bis 5. August auf Einladung des Alttestamentlers Prof. Dr. Johannes Schnocks vom Exzellenzcluster in Münster zusammen.

© Julia Holtkötter

Herausforderungen für die Wissenschaft in der EU

Über Herausforderungen und Chancen für die Wissenschaft in der Europäischen Union (EU) haben prominente Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft Deutschlands und Italiens in Rom diskutiert. Anlass war der 60. Geburtstag der Römischen Verträge. Der Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke vom Exzellenzcluster moderierte auf dem deutsch-italienischen Symposium das Podium „Athen, Rom, Jerusalem. Europas antike Wurzeln oder antike Wurzeln für Europa?“.

© dak

„Musik als Schlüssel zum Weltganzen“

Über das Verhältnis des indischen Hinduismus zur Musik hat die Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Wilke zum Abschluss der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters gesprochen. Sie stellte das komplexe Konzept des sogenannten Nāda-Brahman in den Mittelpunkt ihres Vortrags, mit dem Musik in Indien häufig verbunden wird.

© Richard Rilinger

Historikerin Stollberg-Rilinger neue Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin

Die stellvertretende Sprecherin des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU, die Frühneuzeit-Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, wird Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie übernimmt das Amt zum 1. September 2018 von dem Archäologen Prof. Dr. Luca Giuliani. Vorgesehen ist, dass Prof. Stollberg-Rilinger Hauptantragstellerin des Exzellenzclusters und Professorin an der WWU bleibt, allerdings mit reduzierten Pflichten.

© Hanspeter Schiess

„Klang ist Gott“

Über Religion und Musik im hinduistischen Indien spricht die Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Wilke am Dienstag, 18. Juli, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters. Der öffentliche Vortrag mit dem Titel „Klang der Welt und Yoga für jedermann – Religion und Musik in Indien“ ist um 18.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22 in Münster zu hören.

© Verlag Mohr Siebeck

Schuld und Vergebung

Mit dem Zusammenhang von Schuld und Vergebung befasst sich eine Publikation, die der evangelische Theologe Prof. Dr. Hans-Peter Großhans vom Exzellenzcluster mitherausgegeben hat. Die Festschrift ist anlässlich des 70. Geburtstags des evangelischen Theologen Prof. Dr. Michael Beintker vom Forschungsverbund erschienen.

© maz

Religion in Pop, Hip-Hop und Metal

Über spirituelle und antireligiöse Motive in Pop, Hip-Hop und Metal hat der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Custodis von der WWU in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters gesprochen. Der Vortrag trug den Titel „‚Between Heaven and Hell’. Spirituelle und antireligiöse Motive in Pop, Hip-Hop und Metal“.

© ill

„Menschliche Grundbefähigung zur Geisterseherei“

Der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Hauschild hat in der öffentlichen Blumenberg-Vortragsreihe am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ über religiöse „Geisterseherei“, Schamanismus und Neurobiologie im deutschen Vormärz gesprochen. Der Vortrag bildete den Abschluss der Vortragsreihe des Hans-Blumenberg-Gastprofessors über „Die Unvermeidbarkeit von Religion“.

© wwu

„Between Heaven and Hell“

Über die Wechselbeziehung von Musik und Religion in populären Musikgenres spricht der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Custodis von der WWU am Dienstag, 11. Juli, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“. Er nimmt dabei alle populären Genres wie Pop, Jazz, Blues, Gospel, Rock, Hip-Hop, Country, Alternative, Folk und Metal in den Blick.

© Hebrew astrolabe, Adler Planetarium (Chicago), Josefina Rodriguez Arribas, WWU

„Visual and Material in Jewish Culture“

Mit der Bedeutung von Bildern in der jüdischen Kultur des Mittelalters und der frühen Neuzeit befasst sich ein internationaler Workshop des Instituts für Jüdische Studien und des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster. Der Workshop findet vom 17. bis 20. Juli in Münster statt. Wissenschaftler aus den USA, England, Deutschland und Israel befassen sich mit der Schaffung von Bildern in der jüdischen Kultur und diskutieren Vermittlungsformen sowie die Verwendung, Funktion und Rezeption von Bildern.

© Franziska Richter

„Hereinragen einer Geisterwelt in die unsere“

Über religiöse „Geisterseherei“, Schamanismus und Neurobiologie im deutschen Vormärz spricht der Ethnologe und Hans-Blumenberg-Gastprofessor Prof. Dr. Thomas Hauschild am Montag, 10. Juli, am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. In dem öffentlichen Vortrag analysiert der Wissenschaftler eine „Welle moraltheologisch unterlegter Dämonologie“ in der Epoche des Vormärz unter anderem anhand der Schriften von Karl Marx, Justinus Kerner und Annette von Droste-Hülshoff.

© Ergon-Verlag

Wenn Menschen Stimmen aus dem Jenseits hören

Nicht nur Stoff für Fantasy-Filme: Mit „Stimmen aus dem Jenseits“ haben sich nach wissenschaftlicher Erkenntnis Menschen seit der Antike bis heute in verschiedensten Kunstwerken befasst. In einem neuartigen Forschungsprojekt haben Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ das Medium „Stimme“ in Hinduismus, Christentum, Islam und weiteren Religionen untersucht.

© AKG369640, akg-images/Cameraphoto

„Neue christliche Epoche“

Mit dem Wandel christlicher Märtyrerverehrung in der Antike befasst sich ein internationaler Workshop des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ in Münster. Unter dem Titel „Innovationen der Märtyrerverehrung im 4. Jahrhundert n. Chr.“ diskutieren Forscher aus Deutschland, den USA, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien vom 14. bis 15. Juli in Münster darüber, welche neue Bedeutungen und Funktionen Märtyrern und ihrer Verehrung in der Spätantike zukam.

© Chester Beatty Library

„Dieser Trialog ist ein Novum“

Zu einem der weltweit ersten theologischen Trialoge zwischen Buddhismus, Islam und Christentum kommen nächste Woche Wissenschaftler aus aller Welt in Münster zusammen. Am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster vergleichen sie zentrale Glaubensannahmen der drei Weltreligionen und erörtern deren gesellschaftliche Bedeutung. Interessierte sind zu zwei Vorträgen am Mittwoch, 12. Juli, eingeladen.

© ill

Gospel und amerikanische Identität

Über die religiösen Wurzeln und die politische Bedeutung des Gospels hat der Münchener Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Rathert in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ in Münster gesprochen.

© WWU/Peter Leßmann

„Wertvolle Zeugnisse muslimischen Lebens“

Das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) der WWU hat das „Islam-Archiv Deutschland“ offiziell übernommen. Neuer Direktor des Archivs ist der islamische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der Bestand des 1927 in Berlin gegründeten Archivs gilt als die bedeutendste Sammlung und Dokumentation des muslimischen Gemeindelebens in Deutschland.

© dak

Fetischismus in Melanesien und Europa

Der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Hauschild hat in der öffentlichen Blumenberg-Vortragsreihe am Exzellenzcluster über Fetischismus im kolonialen Melanesien und in der europäischen Avantgarde gesprochen. Der Wissenschaftler veranschaulichte, wie sogenannten Malangan-Plastiken ihren Weg von der Südsee in die Ateliers avantgardistischer Künstler fanden. In seinem Vortrag schlug Hauschild auch einen Bogen zu den Münsteraner Skulptur-Projekten 2017.

© Julia Holtkötter

„Religion als Kulturevent“

Zum Reformationsjubiläum 2017 untersucht der Zeithistoriker Prof. Dr. Thomas Großbölting vom Exzellenzcluster der WWU die gegenwärtige religiöse Lage und die Entwicklung der christlichen Konfessionen in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg in einem Gastbeitrag für die Zeitschrift "INDES". Mit Blick auf die Reformationsfeiern schreibt er, der hohen Aufmerksamkeit für Religion als „Kulturevent“ stehe eine innerkirchliche Krisenwahrnehmung entgegen.

© ska

„Der Buddhismus ist keine Pop-Religion“

Der Religionswissenschaftler und anglikanische Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ hat eine umfassende Einführung in Geschichte und Gegenwart des Buddhismus vorgelegt. Darin widerlegt der Autor zahlreiche westliche Klischees über den Buddhismus und korrigiert das Bild einer Religion als „Weisheits-Psychologie“.

© privat

„Swing low, sweet chariot?“

Über die Geschichte des nordamerikanischen Gospels spricht der Münchener Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Rathert am Dienstag, 4. Juli, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“.

© dak

„Entzauberung“ von Bibel und Koran

Der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Thomas Kaufmann und die Arabistin Prof. Dr. Angelika Neuwirth haben am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ über den Umgang von Christen und Muslimen mit Bibel und Koran diskutiert. Auf Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des Exzellenzclusters sprachen sie in Münster über Stellenwert, Auslegung und Übersetzung dieser Texte.

© Franziska Richter

„Medien der religiösen Erfahrung?“

Über Fetischismus im kolonialen Melanesien und in der europäischen Avantgarde spricht der Ethnologe und Hans-Blumenberg-Gastprofessor Prof. Dr. Thomas Hauschild am Montag, 3. Juli, am Exzellenzcluster „Religion und Politik“.

© Suhrkamp Verlag

Fortschritte in der Moralphilosophie

Übersetzungen zentraler Texte des Philosophen Derek Parfit (1942-2017) enthält eine neue Publikation, die der Philosoph Dr. Matthias Hoesch vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ mitherausgegeben hat.

© Richard Rilinger

Sigmund-Freud-Preis für Biografie über Maria Theresia

Die Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ erhält den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2017 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

© maz

Süditalienische Kulte und Magien

Zum Auftakt der Hans-Blumenberg-Vortragsreihe hat der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Hauschild am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ über religiöse Praktiken in Süditalien gesprochen.

© maz

Osmanische Klänge

Musik des Islams hat das Istanbuler Ensemble Ayangil in der Petrikirche in Münster zur Aufführung gebracht. Zu dem Konzert hatte der Exzellenzcluster im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Musik und Religion“ eingeladen.

© Staatsbibliothek zu Berlin – PK, Abteilung Historische Drucke, Signatur: Libri impr. rari qu. 189 (a)

Konzert mit dem Istanbuler Ensemble Ayangil

Zu einem Konzert mit dem Istanbuler Ensemble Ayangil lädt der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am Dienstag, 27. Juni ein. Das Ensemble spielt religiös motivierte Musik zwischen Moschee und Derwisch-Bruderschaft. Es ist um 18.15 Uhr in der Petrikirche am Jesuitengang zu hören (hinter dem Fürstenberghaus am Domplatz 20-22). Der Eintritt ist frei.

© Franziska Richter

Auftakt der Blumenberg-Vortragsreihe

Über religiöse Praktiken in Süditalien spricht der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Hauschild am Montag, 26. Juni zum Auftakt der öffentlichen Blumenberg-Vortragsreihe am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der Vortrag trägt den Titel „Kath’olos in Süditalien. Kirche und staatliche Politik im Stresstest der gelebten Religion“ und ist ab 18.15 Uhr im Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters, Hörsaal JO 1, Johannisstraße 4 in Münster zu hören.

© exc

„Gender – Religion – Nation“

Den vielfältigen Verflechtungen zwischen Geschlechterordnung, Nationalismus und Religion widmet sich ein interdisziplinärer Workshop der Arbeitsplattform „Religion, Politik und Geschlechterordnung“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“, den die katholische Theologin und Sozialethikerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins vom Forschungsverbund organisiert. 

© privat

Religion und Intoleranz

Die italienische Soziologin Dr. Giuseppina Bonerba von der Universität Perugia forscht im Juni am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ zum Verhältnis von Religion und Intoleranz. Die Gastwissenschaftlerin interessiert sich besonders dafür, wie Stadtbewohner auf den Bau neuer Moscheen reagieren und welche Formen religiöser Intoleranz dabei zum Ausdruck kommen.

© Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Auseinandersetzungen um Bibel, Koran und Tora

Der unterschiedliche Umgang von Christen, Muslimen und Juden mit Bibel, Koran und Tora sorgt Forschern zufolge immer wieder für Konflikte. Ein hochkarätig besetztes Podium diskutiert in der kommende Woche verschiedene Lesarten der Heiligen Schriften in der Petrikirche in Münster. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Exzellenzclusters und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

© Institut für Christliche Sozialwissenschaften

„Maßgebliche Differenzen“

Einen Vergleich zwischen Grundpositionen der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) und der katholischen Soziallehre zieht eine neue Studie der WWU. Es zeigten sich „in vielen Bereichen maßgebliche Differenzen“, erläutert die Sozialethikerin und Mitautorin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften (ICS) der WWU.

© Staatsbibliothek zu Berlin – PK, Abteilung Historische Drucke, Signatur: Libri impr. rari qu. 189 (a)

Newsletter des Exzellenzclusters erschienen

Der neue Newsletter des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ ist mit vielen aktuellen Forschungsergebnissen und weiteren Neuigkeiten aus dem Forschungsverbund erschienen.

© Ersin Mihci

Musik im Islam

Über Musik im Kontext des Islam spricht der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Ralf Martin Jäger am Dienstag, 20. Juni in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU. Der Vortrag führt zugleich in das Konzert „Musik zwischen Moschee und Derwisch-Bruderschaft“ mit dem Istanbuler Ensemble Ayangil in der Folgewoche ein.

© University of Pennsylvania Press

Jüdische Kultur im 13. Jahrhundert

Forschungsergebnisse über kulturelle Verflechtungen zwischen Judentum, Christentum und Islam im 13. Jahrhundert stellt die Judaistin Dr. Katelyn Mesler vom Institut für Jüdische Studien der WWU in einer öffentlichen Buchvorstellung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ vor. Der Band „Entangled Histories: Knowledge, Authority, and Jewish Culture in the Thirteenth Century“ untersucht, wie Juden, Christen und Muslime damals miteinander lebten, arbeiteten und diskutierten.

© Augustin Ochsenreiter, alle Rechte © by Stadt Bozen

„Anthropologie der Kehre“

Mit literarischen Darstellungen von Konversionen im Mittelalter befasst sich ein Kolloquium des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU, das die Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Bruno Quast vom Forschungsverbund, Prof. Dr. Udo Friedrich von der Universität zu Köln und Dr. Ulrich Hoffmann vom Germanistischen Institut der WWU organisieren.

© Bruno Biermann

Religionsforscher gründen „European Academy of Religion“

Rund 1.000 Religionsforscher aus Europa und angrenzenden Staaten kommen ab Sonntag zur ersten Konferenz der neu gegründeten „European Academy of Religion“ (EuARe), der Europäischen Akademie der Religion, im italienischen Bologna zusammen. Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“, der sich an der Gründung beteiligt hat, stellt auf der interdisziplinären Tagung vom 18. bis 22. Juni Forschungsergebnisse zur wachsenden religiösen Vielfalt in Europa vor.

© Verlag De Gruyter

Religion in der Nachkriegsliteratur

Mit der Funktion der Religion für die Inszenierung politischer Autorschaft befasst sich die Habilitationsschrift des Literaturwissenschaftlers PD Dr. Christian Sieg vom Exzellenzcluster. Die Monografie mit dem Titel „Die ‚engagierte Literatur‘ und die Religion. Politische Autorschaft im literarischen Feld zwischen 1945 und 1990“ ist jüngst im Verlag De Gruyter erschienen.

© Franziska Richter

Können Menschen ohne Religion leben?

Ob die Existenz von Religionen unvermeidbar ist, fragt der neue „Hans-Blumenberg-Gastprofessor“ Prof. Dr. Thomas Hauschild in einer öffentlichen Vortragsreihe am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. In den Vorträgen ab Montag, 26. Juni, will der renommierte Ethnologe untersuchen, ob menschliche Kollektive letztlich ohne Religion leben können.

© ill

Religiöse Abgrenzung durch Musik

Wie Juden und Christen in der Antike mit Musik umgingen, hat der katholische Theologe Prof. Dr. Clemens Leonhard im Rahmen der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ analysiert. „Die Arbeit an religiöser Musik trug stark dazu bei, die eigene Gruppe zu konstituieren und nach außen abzugrenzen“, erläuterte der Liturgiewissenschaftler, der die Ringvorlesung im Sommersemester mitkonzipiert hat.

© Julia Holtkötter

Religiöse Musik in der Antike

Über die Bedeutung von Musik für Juden und Christen in der Antike spricht der katholische Theologe Prof. Dr. Clemens Leonhard am Dienstag, 13. Juni in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster.

© Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Bedeutung von Tora, Bibel und Koran

Über die Bedeutung von Tora, Bibel und Koran diskutieren die Teilnehmer eines hochkarätig besetzten Podiums, das die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am Donnerstag, 22. Juni in Münster veranstaltet. Zu Gast sind der evangelische Theologe Prof. Dr. Thomas Kaufmann aus Göttingen, die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Neuwirth aus Berlin und der Judaist PD Dr. Ottfried Fraisse aus Halle.

© ska

Religionen und Gewalt in der ARD-Themenwoche

Der Religionswissenschaftler und Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster beteiligt sich mit verschiedenen Beiträgen an der ARD-Themenwoche „Woran glaubst du?“. Er spricht in der Doku-Reihe „Was glaubt Deutschland?“ über das Verhältnis der Religionen zur Gewalt und über ihre Friedenspotentiale.

© Gamla Synagogue, ca. 1st c. BCE – 1st c. CE, Dr. Anders Runesson; Vince Musi/The White House, wikipedia

Synagogen in der Antike

Mit jüdischen Synagogen der hellenistisch-römischen Zeit und Methoden ihrer Erforschung befasst sich eine interdisziplinäre Tagung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster.

© Pilar central de la Ermita de San Baudelio de Berlanga, Caltojar, Soria, Julio Prieto, wikipedia

Verflechtungen und Entflechtungen

Mit Prozessen der transkulturellen Verflechtung und Entflechtung befasst sich eine englischsprachige Tagung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“, die der Historiker Prof. Dr. Wolfram Drews vom Forschungsverbund organisiert.

© maz

„Unmittelbare Wirkmächtigkeit“

Über das Kirchenlied als Medium der Reformation hat der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Heidrich in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ gesprochen.

© privat

Lieder der Reformationszeit

Über Lieder der Reformationszeit spricht der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Heidrich vom Institut für Musikwissenschaft der WWU am Dienstag, 30. Mai, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“.

© Verlag Droemer Knaur

„Ist der Islam noch zu retten?“

Ein Streitgespräch über die Zukunft des Islam zwischen dem islamischen Theologen Prof. Dr. Mouhanad Khorchide vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und dem Publizisten Hamed Abdel-Samad steht im Mittelpunkt eines Buches, das jüngst im Verlag Droemer Knaur in München erschienen ist.

© ill

Gesänge von der Auferstehung Jesu

Mit Gesängen des Byzantinischen Kantorenchores München wurde in der Petrikirche in Münster eine griechisch-orthodoxe Vesper gefeiert, die Teil der öffentlichen Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters war. Pfarrer Konstantinos Vogiatzis aus Gütersloh leitete das Abendgebet.

© Ugarit Verlag

“Prayer and Power“

Mit religiösen, politischen und ökonomischen Aspekten des Amtes der Gottesgemahlin im Alten Ägypten beschäftigt sich ein neuer Sammelband, den die Ägyptologinnen Prof. Dr. Angelika Lohwasser, Dr. Anke Ilona Blöbaum und Dr. Meike Becker vom Exzellenzcluster herausgegeben haben.

© privat

Orthodoxe Vesper in der Petrikirche

Zu einer griechisch-orthodoxen Vesper im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Musik und Religion“ lädt der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am Dienstag, 23. Mai, in die Petrikirche in Münster ein. Es singen Mitglieder des byzantinischen Kantorenchors München unter Leitung des orthodoxen Theologen Prof. Dr. Konstantin Nikolakopoulos. Das Abendgebet wird von Pfarrer Konstantinos Vogiatzis geleitet.

© EOS Editions

Buddhistisch-christliche Beziehungen in Asien

Die Beziehungen zwischen Buddhisten und Christen in buddhistisch geprägten Ländern Asiens stehen im Mittelpunkt einer neuen Publikation des Religionswissenschaftlers und anglikanischen Theologen Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der Band ist unter dem Titel „Buddhist-Christian Relations in Asia“ (Buddhistisch-Christliche Beziehungen in Asien) im Verlag EOS Editions erschienen.

© LIT Verlag

„Spirit and Mind“

Das Verhältnis von körperlichem Wohlergehen und Religion untersucht ein neuer Sammelband, den die Ethnologin Prof. Dr. Helene Basu vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ mitherausgegeben hat. Die Publikation ist unter dem Titel „Spirit and Mind. Mental Health at the Intersection of Religion and Psychiatry“ („Geist und Verstand. Mentale Gesundheit an der Schnittstelle von Religion und Psychiatrie“) im LIT Verlag in Münster erschienen.

© dak

Zwischen den Riten Jerusalems und Konstantinopels

Über die Entwicklungsgeschichte der Byzantinischen Vesper hat der katholische Theologe Dr. Martin Lüstraeten in der öffentlichen Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ gesprochen. Der Forscher von der Universität Mainz untersuchte in seinem Vortrag die Struktur und Theologie dieses Abendgebetes.

© privat

Entwicklung der Byzantinischen Vesper

Über die Entwicklungsgeschichte der Byzantinischen Vesper spricht der katholische Theologe Dr. Martin Lüstraeten am Dienstag, 16. Mai in der Ringvorlesung „Musik und Religion“. Der Forscher von der Universität Mainz untersucht in seinem Vortrag die Struktur und Theologie dieses Abendgebetes.

© Gütersloher Verlagshaus

„Buddhismus verstehen“

In die Geschichte und Ideenwelt des Buddhismus führt der Religionswissenschaftler und anglikanische Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ mit seinem neuen Buch „Buddhismus verstehen“ ein.

© Campus Verlag

“God Bless America“

Mit Zivilreligion in den USA im 20. Jahrhundert beschäftigt sich ein Sammelband aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und dem Centrum für Religion und Moderne (CRM) der WWU, den die Historikerinnen Prof. Dr. Heike Bungert und Dr. Jana Weiß herausgegeben haben.

© Springer Verlag

Homosexualität in der indischen Rechtssprechung

Mit der Umstellung des indischen Rechts zu Fragen der Homosexualität auf internationale menschenrechtliche Standards befasst sich eine Monographie des Rechtswissenschaftlers Dr. Yeshwant Naik von der WWU. Das Buch entstand im Rahmen des Exzellenzcluster-Projektes „Pluralismus und Normbegründung in der Moderne“ von Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Gutmann.

© privat

„Critical Rationalism and the Development of Human Society“

Der iranische Soziologe Dr. Masoud Mohammadi Alamuti hat das „Georg Forster-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler“ der Alexander von Humboldt Stiftung verliehen bekommen. Damit wird der Sozialtheoretiker drei Jahre am Exzellenzcluster im Projekt „Pluralismus und Normenbegründung in der Moderne“ von Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Gutmann arbeiten.

© dak

„Schlafendes Kind“ und „Vier ernste Gesänge“

Der renommierte Bariton Benjamin Appl hat in einem Konzert am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in Münster religiöse Lieder von Komponisten wie Beethoven, Schubert, Cornelius und Brahms gesungen. Der Liederabend wurde in der gut besetzten Petrikirche mit langanhaltendem Beifall aufgenommen. Begleitet wurde Appl von dem englischen Pianisten Simon Lepper.

© maz

„Konfessionslose sind oft nicht strikt atheistisch“

Die meisten Konfessionslosen in Europa sind laut der britischen Religionssoziologin Prof. Dr. Linda Woodhead nicht strikt atheistisch eingestellt. „Die Gruppe derjenigen, die keiner organisierten Religion angehören, wächst zwar in vielen europäischen Ländern“, sagte die Hans-Blumenberg-Gastprofessorin am Montagabend am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. „Damit einher geht jedoch nicht eine genauso stark wachsende Ablehnung von Glauben und Spiritualität.“

© Lars Borges / SONY Classical

Liederabend mit Bariton Benjamin Appl

Zu einem Liederabend mit dem international renommierten Bariton Benjamin Appl lädt der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU am Dienstag, 9. Mai, in die Petrikirche in Münster ein. Er singt religiöse Lieder von Komponisten wie Beethoven, Schubert, Cornelius und Brahms. Begleitet wird Appl von dem englischen Pianisten Simon Lepper. Das Konzert ist Teil der öffentlichen Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters.

© exc

111 Bücher über Religion und Politik

Unter dem Titel „111 Books on Religion and Politics. A Selection“ präsentiert der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU in einer neuen englischsprachigen Broschüre eine Auswahl seiner Forschungsergebnisse von 2009 bis 2017.

© Christine Baker-Parrish

„Is ‘No Religion‘ the New Religion?“

Über die wachsende Gruppe der Religions- und Konfessionslosen weltweit spricht die Hans-Blumenberg-Gastprofessorin, die britische Religionssoziologin Prof. Dr. Linda Woodhead, am Montag, 8. Mai, am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der Vortrag untersucht die Gruppe derer, die keiner organisierten Religion angehören, aber auch nicht alle atheistisch sind.

© Franziska Richter

„Die Unvermeidbarkeit von Religion“

Der renommierte Ethnologe Prof. Dr. Thomas Hauschild ist im Sommersemester 2017 „Hans-Blumenberg-Gastprofessor“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU. Der Wissenschaftler, der Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist, befasst sich in einer öffentlichen Vortragsreihe in Münster mit der „Unvermeidbarkeit von Religion“.

© maz

Religion in Liedern von Beethoven, Schubert und Brahms

Unter dem Titel „Zwischentöne“ hat der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Bauer in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ über Religion im deutschen Kunstlied des 19. Jahrhunderts gesprochen. „Zum vielschichtigen Verhältnis zwischen Religion und Musik gehört, dass Musik religiösen Inhalts im Verlauf der Geschichte auch außerhalb eines sakralen Kontexts aufgeführt wurde“, erläuterte der Wissenschaftler des Exzellenzclusters. Die Unterscheidung zwischen religiösem und geistlichem Kunstlied legte er im Vortrag und anschließend in einem Kurzvideo dar.

© Julia Holtkötter

Von der Kirche in den bürgerlichen Salon

Über das deutsche Kunstlied zwischen Religion und Bürgerlichkeit spricht der Arabist Prof. Dr. Thomas Bauer am Dienstag, 2. Mai, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“. Der Wissenschaftler des Exzellenzclusters beschreibt in seinem Vortrag, wie geistliche Musik Anfang des 19. Jahrhunderts den Sakralraum verließ und Eingang in bürgerliche Salons und Konzertsäle fand.

© Christine Baker-Parrish

Konfessionslosigkeit als „neue Religion“?

Mit der wachsenden Gruppe der Religions- und Konfessionslosen weltweit befasst sich die neue Hans-Blumenberg-Gastprofessorin Prof. Dr. Linda Woodhead am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. Die britische Religionssoziologin untersucht während ihrer Gastprofessur im Sommersemester die Gruppe derer, die keiner organisierten Religion angehören, aber auch nicht alle atheistisch sind.

© Paul Strudel: Fürbitte Kaiser Leopolds I., Pestsäule am Graben, Wien, Weihe 1692 / Foto: Jens Niebaum

„Sakralität an europäischen Höfen“

Mit dem Konzept der Sakralität des Königs und Kaisers als Legitimationsressource und Repräsentationsstrategie in künstlerischen Medien befasst sich eine internationale Tagung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Europäische Wissenschaftler untersuchen vom 4. bis 6. Mai, wie und in welchen Kontexten das Konzept der Sakralität in der Zeit zwischen dem Westfälischen Frieden 1648 und dem Tod Kaiser Karls VI. im Jahr 1740 bedeutsam wird.

© ska

„Das Selbstverständnis aller Religionen wird sich ändern“

Eine neue Theorie zur religiösen Vielfalt und zur theologischen Annäherung der Religionen präsentiert der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel am Dienstag, 2. Mai, in einer öffentlichen Buchvorstellung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in Münster. Danach geben herkömmliche Theologien nicht ausreichend Antwort auf die wachsende Herausforderung religiöser Vielfalt und Konflikte.

© dak

Wenn Religion und Musik Gefühle auslösen

Der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack, Sprecher des Exzellenzclusters „Religion und Politik“, hat zum Auftakt der neuen Ringvorlesung „Musik und Religion“ über das musikalische und religiöse Erleben im Vergleich gesprochen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Religion und Musik legte er im Vortrag und anschließend in einem Kurzvideo dar.

© bhe

Musikalisches und religiöses Erleben im Vergleich

Zum Auftakt der neuen Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ spricht am Dienstag, 25. April, der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack. Der Wissenschaftler des Exzellenzclusters hält einen Vortrag zum Thema „‚Begreifen, was uns ergreift‘: Das musikalische und das religiöse Erleben im Vergleich“.

© Campus Verlag

„Jesuiten zwischen Demokratie und Diktatur“

Die politischen Haltungen und Handlungen von Jesuiten in Chile zwischen 1962 und 1983 behandelt eine Studie aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und dem Centrum für Religion und Moderne (CRM) der WWU.

© Habelt Verlag Bonn

Antike Funde aus der Südosttürkei

Neue Forschungsergebnisse zu archäologischen Funden aus dem Heiligtum des Gottes Iuppiter Dolichenus in der Südosttürkei präsentiert eine neue Publikation, die der Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Engelbert Winter vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ herausgegeben hat.

© Simon Kraus – Adobe Stock | Stefan Klatt

“Causation and Responsibility: Fact or Ascription?”

Über die ökonomische Rechtsanalyse spricht der US-amerikanische Rechtsphilosoph Prof. Dr. Richard W. Wright in einem öffentlichen Abendvortrag am 27. April an der Universität Münster. Zu dem Vortrag lädt die Kolleg-Forschergruppe „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ in Kooperation mit dem Exzellenzcluster ein. Am 28. April diskutiert Wright gemeinsam mit der Bonner Juristin Prof. Dr. Ingeborg Puppe in einer Masterclass.

© Staatsbibliothek zu Berlin – PK, Abteilung Historische Drucke, Signatur: Libri impr. rari qu. 189 (a)

„Musik war in den Weltreligionen durchaus umstritten“

Die Musik hat in den Weltreligionen von der Antike bis heute eine zentrale Rolle gespielt: Sie diente dem Gebet, der Gemeinschaft oder der Glaubensreflexion. „Vor allem konnte die Musik emotionalisieren, was religiöse Gruppen oder Gelehrte zuweilen fürchteten“, sagt der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Bauer vom Exzellenzcluster. Er kündigte die neue Ringvorlesung „Musik und Religion“ mit Vorträgen und Konzerten, etwa mit Bariton Benjamin Appl, an.

© WWU/Benedikt Weischer

Wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen

 Zum „March for Science“ am Samstag in Münster beschreiben Mitglieder der Exzellenzcluster der WWU anhand ihrer Forschungsprojekte, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in den Geistes- und Naturwissenschaften entstehen. Der Byzantinist Prof. Dr. Michael Grünbart vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ veranschaulicht in seinem Gastbeitrag „Eine wissenschaftliche Spurensuche“ für die Website der WWU, wie er mittelalterliche Goldmünzen mit den Mitteln der Numismatik untersucht.

Plakat
© wikipedia, Vilallonga

„Spirituelle Revolution“

Mit der wachsenden Zahl von Religions- und Konfessionslosen befasst sich ein Workshop am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Die Hans-Blumenberg-Gastprofessorin Prof. Dr. Linda Woodhead diskutiert vom 4. bis 5. Mai gemeinsam mit Mitgliedern des Exzellenzclusters und weiteren Forschern aus Europa und den USA über das sozial-strukturelle Profil der Konfessionslosen und ihre religiösen Einstellungen.

© bhe

„Immer mehr Ausnahmen zum Tanzverbot an Karfreitag zu erwarten“

Das Tanzverbot an Karfreitag wird nach Einschätzung von Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Fabian Wittreck vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der WWU künftig immer häufiger durch Ausnahmeregeln durchbrochen. Der Jurist rechnet mit weiteren rechtlichen Anpassungen an die wachsende religiöse Vielfalt.

© maz

Politische Mythen und Verschwörungen

Die Zeithistorikerin Sarah Thieme vom Exzellenzcluster hat auf einer Tagung in London über Märtyrerfiguren der NS-Bewegung in der Weimarer Zeit gesprochen. Auf der internationalen Konferenz erörterten Historiker und Politikwissenschaftler, wie Mythen und Verschwörungen Einfluss auf die Politik nehmen. Die Konferenz fand auf Einladung des House of Commons im Palace of Westminster statt.

© Verlag Brill

Jüdische Synagogen im ersten Jahrhundert

Die Synagoge in der kulturellen und räumlichen Rhetorik des antiken jüdischen Geschichtsschreibers Flavius Josephus steht im Mittelpunkt einer Monographie des evangelischen Theologen Dr. Andrew Robert Krause vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Das Buch ist unter dem Titel „Synagogues in the Works of Flavius Josephus. Rhetoric, Spatiality, and First-Century Jewish Institutions“ jüngst beim Verlag Brill in Leiden erschienen.

© Christine Baker-Parrish

„Is ‘No Religion‘ the New Religion?“

Die international renommierte Religionssoziologin Prof. Dr. Linda Woodhead von der Lancaster University übernimmt im Sommersemester 2017 die „Hans-Blumenberg-Gastprofessur“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. Die britische Wissenschaftlerin befasst sich mit der wachsenden Zahl der Religions- und Konfessionslosen weltweit. In einem öffentlichen Vortrag am 8. Mai erörtert sie die Frage „Is ‘No Religion’ the New Religion?“ (Ist „keine Religion“ die neue Religion?).

© bhe

Die Rolle der Religion für die Flüchtlingshilfe

Über die Rolle der Religion für die Flüchtlingshilfe hat der Sozialethiker Prof. Dr. Karl Gabriel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in einem Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) gesprochen. Er äußerte sich darin zur Auftaktstudie des Religionsmonitors 2017 der Bertelsmann Stiftung, die soeben unter dem Titel „Engagement für Geflüchtete – eine Sache des Glaubens?“ erschienen ist.

© upm/Grewer

„Können Menschen den Lauf der Geschichte steuern?“

Wissenschaftler am Exzellenzcluster erörtern bei einer Tagung die jahrhundertealte Frage, inwiefern Menschen die Zukunft gestalten können und die Geschichte nicht nur schicksalhaft erleiden. Philosophen, Juristen, Historiker und Germanisten diskutieren über Geschichtsvorstellungen von der Antike bis heute. Der Rechtswissenschaftler und Blumenberg-Gastprofessor Horst Dreier hält einen öffentlichen Vortrag „We the people“ über Verfassunggebung als Gestaltungsprozess.

© C. H. Beck

„Maria Theresia war eine unerbittlich strenge Matriarchin“

Die neue Biographie „Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit” der Frühneuzeit-Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU ist mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Das Buch über die Habsburger Regentin Maria Theresia (1717-1780) aus dem Verlag C.H. Beck war neben vier weiteren Büchern in der Kategorie „Sachbuch/Essayistik“ nominiert. Das Buch erschien zum 300. Geburtstag von Kaiserin Maria Theresia (1717-1780). Demnach sind viele Klischees über eine der mächtigsten Frauen der Geschichte über Bord zu werfen.

© Orbis Books

Gifford Lectures in Buchform erschienen

Die Gifford Lectures des Religionswissenschaftlers und anglikanischen Theologen Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster sind in einer erweiterten Fassung in Buchform erschienen. Der Band aus dem Verlag Orbis Books in Maryknoll, New York, trägt den Titel „Religious Pluralism and Interreligious Theology“ (Religiöser Pluralismus und interreligiöse Theologie).

© bhe

Menschenrechte in der katholischen Kirche

Unter Federführung der katholischen Theologin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften (ICS) der Uni Münster, und des Deutschen Historischen Institut (DHI) in Rom findet vom 22.-24. März 2017 ein international besetztes Fachgespräch zum Thema „Menschenrechte in der katholischen Kirche. Historische, systematische und praktische Perspektiven“ statt.

© Julia Holtkötter

Zivilreligion in den USA und Deutschland

Über Zivilreligion in den USA und Deutschland haben Wissenschaftlerinnen des Exzellenzclusters auf einem Podium des Deutschen Historikertags 2016 gesprochen, die der Sender ARD-alpha zeigt. Die Historikerinnen Prof. Dr. Heike Bungert, Ulrike Stockhausen und Dr. Jana Weiß sprachen über das besondere Verhältnis zwischen Religion und Politik in den USA, das sich etwa in Ritualen an nationalen Feiertagen und bei Amtseinführungen der Präsidenten zeigt.

© Julia Holtkötter

Geschichte und Praxis des Fastens

Mit dem Fasten in Christentum und Judentum hat sich ein internationaler Workshop in Jerusalem befasst, den die Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Clemens Leonhard vom Exzellenzcluster und Prof. Dr. Dalia Marx vom Hebrew Union College - Jewish Institute of Religion (HUC-JIR) in Jerusalem organisiert haben.

© Kate Griffin

„Ritual and Historiography in the Middle Ages“

Mit dem Einfluss liturgischer Rituale auf die mittelalterliche Geschichtsschreibung befasst sich eine Tagung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Gastgeber ist der Historiker Dr. Sean Griffin aus Los Angeles, der als Gastwissenschaftler am Exzellenzcluster über die byzantinische Liturgie im Mittelalter forscht.

© bhe

„Deutschtürken nicht weiter in Erdogans Arme treiben“

Im Konflikt zwischen Deutschland und der Türkei empfiehlt der Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack von der Uni Münster einen sensibleren Umgang mit den Türkeistämmigen im Land. Mehr als die Hälfte der Türkeistämmigen in Deutschland fühle sich als Bürger zweiter Klasse. „Das ist ein starkes Motiv, sich mit dem türkischen Präsidenten zu identifizieren, denn Erdogan stehe aus ihrer Sicht für wirtschaftlichen Aufschwung und militärische Stärke.“

© ska

„‚Inquisition‘ ist keine ironische Erfindung von Scorsese“

Der neue Film „Silence“ von US-Regisseur Martin Scorsese über die Verfolgung von Christen durch japanische Buddhisten zeigt Forschern zufolge die historische Wirklichkeit „entgegen verbreiteter Vorstellungen vom immer friedlichen Buddhismus“. Das schreibt Religionswissenschaftler Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster in einem Beitrag für www.religion-und-politik.de.

© Richard Rilinger

„Neu und ungewöhnlich erzählt“

Die neue Biographie „Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit” der Frühneuzeit-Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU ist für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert worden. Das Buch über die Habsburger Regentin Maria Theresia (1717-1780) ist neben vier weiteren Büchern in der Kategorie „Sachbuch/Essayistik“ nominiert und erscheint im März 2017 im Verlag C.H. Beck.

© Ling’s Family Publications

“Buddhist and Christian Attitudes to Religious Diversity”

Die Einstellungen von Christen und Theravāda-Buddhisten zur religiösen Vielfalt steht im Mittelpunkt einer neuen Publikation, die der Religionswissenschaftler und Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel und der evangelische Theologe Prof. Dr. Hans-Peter Grosshans vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ gemeinsam mit Samuel Ngun Ling, dem Rektor des „Myanmar Institute of Theology“ in Yangon in Myanmar, herausgegeben haben.

© Verlag Herder

Die Klage in den biblischen Psalmen

Mit Klagen in den biblischen Psalmen befasst sich eine neue Publikation aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“, die der katholische Theologe Prof. Dr. Johannes Schnocks herausgegeben hat. In dem Sammelband präsentieren Wissenschaftler aus Nordamerika, Deutschland, der Schweiz und Israel neue Forschungsansätze in der Psalmenexegese.

© Ergon-Verlag

Zukunftsvisionen von der Antike bis heute

Mit Zukunftsvisionen von der Antike bis heute befasst sich eine neue Publikation aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. Der Band „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie“ geht auf die gleichnamige Ringvorlesung zurück, die das Habilitandenkolleg des Exzellenzclusters im Wintersemester 2014/15 veranstaltete.

© maz

Neues Video:„Reformdruck in der Religionspolitik?“

Ein neues Video zeigt das Podium „Reformdruck in der Religionspolitik?“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und des Centrums für Religion und Moderne (CRM) der WWU. Vertreterinnen und Vertreter aus Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und Wissenschaft diskutierten über aktuelle Problemfelder und Perspektiven der Religionspolitik in Deutschland.

© Berghahn Books

„Losing Heaven“

Die erste Gesamtschau über Glaube in Deutschland seit 1945 von Zeithistoriker Prof. Dr. Thomas Großbölting vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster ist unter dem Titel „Losing Heaven“ in englischer Sprache im Verlag Berghahn erschienen.

© Kazune Uchimoto

Austausch zwischen Buddhisten, Christen und Muslimen

Zum theologischen Trialog zwischen Buddhisten, Christen und Muslimen sind Wissenschaftler aus aller Welt in Kyoto zusammengekommen. Sie tauschten sich bei dem Treffen über das Verständnis von Wahrheit und Wirklichkeit in Buddhismus, Christentum und Islam aus. Nach diesem Auftakt einer Reihe aus drei Konferenzen kommt die nächste Tagung vom 12.-14. Juli 2017 in Münster zusammen.

© Staatsbibliothek zu Berlin – PK, Abteilung Historische Drucke, Signatur: Libri impr. rari qu. 189 (a)

Neue Reihe „Musik und Religion“

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ lädt im Sommersemester 2017 zur öffentlichen Ringvorlesung „Musik und Religion“ mit Vorträgen und Konzerten ein. Das Spektrum der neuen Reihe reicht von der Musik in Judentum, Islam und Hinduismus über die christliche Kirchenmusik bis zum Klavierlied des 19. Jahrhunderts und der Popmusik der Gegenwart.

© Hilla Südhaus

Autobiographie und Religion

Die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU forscht im Wintersemester 2016/17 als Fellow am „Internationalen Kolleg Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen“ der Universität zu Köln.

© WWU - Peter Grewer

„Staatlich betriebene Bekenntnisschule ist überholt“

In der Debatte um staatlich betriebene Bekenntnisschulen in Nordrhein-Westfalen hat sich der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Hinnerk Wißmann vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster gegen diese Schulform ausgesprochen.

© Thawng Thang

Religiöse Vielfalt in Myanmar

Wissenschaftler des Exzellenzclusters haben in Myanmar ihre Forschungen über die religiöse und ethnische Vielfalt im Land fortgesetzt. Der Religionswissenschaftler und Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel und der evangelische Theologe Prof. Dr. Hans-Peter Großhans vom Forschungsverbund diskutierten mit christlichen und buddhistischen Kollegen über Missionierung und religiöse Bildungsarbeit.

© ill

Diagnose Besessenheit

Über den römisch-katholischen Ritus des Exorzismus hat der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Csordas von der University of California in San Diego gesprochen. Der englischsprachige Vortrag bildete den Abschluss der öffentlichen Ringvorlesung „Religion und Entscheiden“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Kulturen des Entscheidens“ im Wintersemester 2016/17.

© C.H. Beck

„Inszenierung göttlichen Wirkens“

Mit der Geschichte und Zukunft der Papstwahl befasst sich Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU in seinem neuen Buch „Konklave“.

© Erik Jepsen

Der Ritus des Exorzismus

Über den römisch-katholischen Ritus des Exorzismus spricht der US-amerikanische Ethnologe Prof. Dr. Thomas Csordas in der Ringvorlesung „Religion und Entscheiden“ des Exzellenzclusters und des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Kulturen des Entscheidens“ der WWU. Der englischsprachige Vortrag bildet den Abschluss der öffentlichen Ringvorlesung im Wintersemester 2016/17.

© maz

„Wie sich rätselhafte religiöse Entscheidungen erklären lassen“

Über Religion und Entscheiden aus der Sicht der Theorie sozialer Spiele hat der Religionssoziologe Prof. Dr. Jörg Stolz von der Schweizer Universität Lausanne in der Ringvorlesung „Religion und Entscheiden“ des Exzellenzclusters und des Sonderforschungsbereichs „Kulturen des Entscheidens“ gesprochen.

© Université de Lausanne

Entscheiden aus Sicht der Spieltheorie

Über Religion und Entscheiden aus der Sicht der Theorie sozialer Spiele spricht der Religionssoziologe Prof. Dr. Jörg Stolz von der Schweizer Universität Lausanne am Dienstag, 31. Januar, in der Ringvorlesung „Religion und Entscheiden“ des Exzellenzclusters und des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Kulturen des Entscheidens“ der WWU.

© maz

Neues Video: „Amerika, du hast es besser!"

Ein neues Video zeigt den Vortrag „‚Amerika, Du hast es besser‘. Religionspolitische Aufklärung im Vergleich“ des Züricher Philosophen Prof. Dr. Hermann Lübbe am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der Wissenschaftler hielt den Vortrag im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Religionspolitik heute“ des Exzellenzclusters und des Centrums für Religion und Moderne (CRM) der Uni Münster.

© Stefan Klatt

Wandel von Normen und normativen Diskursen

Mit normativen Krisen und dem Wandel von Normen seit der Antike bis heute befasst sich eine interdisziplinäre Tagung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster vom 1. bis 3. Februar 2017. Zum Auftakt spricht die Philosophin Prof. Dr. Rahel Jaeggi von der Berliner Humboldt-Universität in einem öffentlichen Abendvortrag über die „Krise von Lebensformen“.

© Julia Holtkötter

„Dialog mit der Gesellschaft suchen“

Der neue WWU-Prorektor für Internationales und Transfer, Philosoph Prof. Dr. Michael Quante vom Exzellenzcluster, hat sich für einen intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ausgesprochen.

© maz

„Privatisierung religiösen Entscheidens“

Über die Konversion des evangelischen Theologen Martin Niemöller (1892-1984) zur katholischen Kirche während der Zeit des Nationalsozialismus hat der Historiker Prof. Dr. Benjamin Ziemann von der Universität Sheffield am Exzellenzcluster gesprochen.

© Irina Heiß

Entscheidung zur Konversion

Über die Konversion des evangelischen Theologen Martin Niemöller zur katholischen Kirche spricht der Historiker Prof. Dr. Bejamin Ziemann von der Universität Sheffield am Dienstag, 24. Januar, in der Ringvorlesung „Religion und Entscheiden“ des Exzellenzclusters und des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Kulturen des Entscheidens“ der WWU.

© privat

„Herausragende Expertin der Sudan-Archäologie“

Die Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ hat den mit 30.000 Euro dotierten Forschungspreis der Universität Münster (WWU) erhalten. Sie wurde für ihre international anerkannten Forschungsarbeiten beim Neujahrsempfang der Hochschule ausgezeichnet.

© Julia Holtkötter

„Traditioneller als erwartet“

Die Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump ist nach Einschätzung der Nordamerika-Historikerin Prof. Dr. Heike Bungert vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in vielen Elementen traditioneller abgelaufen als erwartet.

© Herder-Verlag

Neue Buch-Reihe „Blumenberg-Vorlesungen“

Der erste Band der neuen Buch-Reihe „Blumenberg-Vorlesungen“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ ist im Herder Verlag erschienen. Der Historiker und erste „Hans-Blumenberg-Gastprofessor“ Prof. Dr. Lucian Hölscher schreibt darin über „Protestantische Frömmigkeit in Deutschland – zwischen Reformation und säkularer Gesellschaft“.

© maz

Religiöses Entscheiden in der Literatur

Über literarische Darstellungen des religiösen Entscheidens hat die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf in der Ringvorlesung „Religion und Entscheiden“ des Exzellenzclusters und des Sonderforschungsbereichs „Kulturen des Entscheidens“ gesprochen.

© Hilla Südhaus

Religiöses Entscheiden in literarischen Texten

Über literarische Figurationen religiösen Entscheidens spricht die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf am Dienstag, 17. Januar in der Ringvorlesung „Religion und Entscheiden“ des Exzellenzclusters und des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Kulturen des Entscheidens“ der WWU.

© Kate Griffin

Wie Liturgie Geschichtsschreibung prägte

Der Frühmittelalter-Historiker und Byzantinist Dr. Sean Griffin von der University of California in Los Angeles forscht am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ über die byzantinische Liturgie im Mittelalter. Er arbeitet während seines Aufenthaltes in Münster an einer Studie zur Rolle der Liturgie bei der Entstehung der ältesten erhaltenen ostslawischen Chronik, der Nestor-Chronik aus dem 12. Jahrhundert.

© privat

„Unfehlbare Entscheidungen“

Über Modi des Entscheidens im frühneuzeitlichen Papsttum spricht die Frankfurter Historikerin Prof. Dr. Birgit Emich am Dienstag, 10. Januar, in der Ringvorlesung „Religion und Entscheiden“ des Exzellenzclusters und des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Kulturen des Entscheidens“ der WWU.

© Vince Musi/The White House, wikipedia

Neue Sicht auf jüdischen Geschichtsschreiber Josephus

Über den antiken jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus spricht der Religionswissenschaftler und Judaist Prof. Dr. Daniel Boyarin von der University of California in Berkeley am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster.

© Stefan Klatt

Können Menschen die Geschichte gestalten?

Mit der Gestaltbarkeit von Geschichte befasst sich im März eine interdisziplinäre Tagung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster. Philosophen, Historiker, Rechtswissenschaftler, Germanisten und Soziologen diskutieren vom 27. bis zum 29. März in Münster die Frage, ob Menschen den Verlauf der Geschichte gestalten, oder ob er ihnen schicksalhaft zustößt.

© http://www.alukah.net/library/0/56982

„Das Bild vom islamischen Recht korrigieren“

Mit der Erforschung von „Maximen“ im islamischen Recht, einer bisher kaum beachteten Gattung an rechtlichen Merksätzen, stellen Wissenschaftler die islamische Rechtsgeschichte in ein neues Licht. „Unsere Untersuchungen dieser prägnanten Textformeln zeigen eine überraschende Innovation in der Historie: Mit den Maximen systematisierten Gelehrte ab dem 10. Jahrhundert die Fülle des Rechtswissens in weit höherem Grad als bisher“, so der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Oberauer vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“.

© Privat

Dissertationspreis

Die Psychologin Dr. Sarah Demmrich vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ ist für ihre Dissertation über Rituale und religiöse Überzeugungen ostdeutscher Jugendlicher mit dem Ernst-E.-Boesch-Nachwuchspreis ausgezeichnet worden, den die Gesellschaft für Kulturpsychologie vergibt.