Wege zur Vielfalt

Lebensadern auf Sand

  • Projektbeschreibung

    Das Projekt "Wege zur Vielfalt - Lebensadern auf Sand" hat sich den Erhalt und
    die Vernetzung nährstoffarmer Sandstandorte als Ziel gesetzt. Sie sind das
    gemeinsame Charakteristikum in der Hotspot 22-Region südliches Emsland und
    nördliche Westfälische Bucht. Häufig sind solche Standorte noch als lineare
    Strukturen an Wegesäumen oder sandigen Uferbereichen von Still- und
    Fließgewässern zu finden.

  • Aufgaben

    Im Rahmen einer externen, projektbegleitenden Dokumentation und Evaluation
    über die gesamte Laufzeit des Projektes werden Erfahrungen und Ergebnisse aus
    verschiedenen Themenfeldern zusammengeführt und weiterentwickelt. Dazu gehören
    sowohl die Erfassung, Bewertung und Planung der Maßnahmen im Bereich Arten-
    und Biotopschutz, als auch Ergebnisse und Methoden der Öffentlichkeitsarbeit,
    der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen regionalen Partnern und der
    Entwicklung neuer Methoden in diesen Feldern.

    Gleichzeitig entwickeln wir eine zentrale Dokumentationsplattform mit
    integrierter Geodateninfrastruktur, welche die naturräumlichen, standörtlichen
    und planerischen Gegebenheiten darstellt. Auf diese Weise wird eine effektive
    und skalierbare Erfassung und Verarbeitung des im Projekt erarbeiteten Wissens
    ermöglicht. Die unterschiedlichsten Daten (räumliche Daten, Umweltfachdaten
    und Forschungsresultate) sollen so auch über das Projekt hinaus zur weiteren
    Arbeit zur Verfügung stehen.

    Darüber hinaus werden im Laufe der Projektlaufzeit wissenschaftliche
    Untersuchungen zu verschiedensten Themen wie Vegetationsökologie, Bodenchemie
    und Raumnutzung im Rahmen von Abschlussarbeiten und
    Forschungsprojekten durchgeführt.

  • Finanzierung

    Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt „Wege zur Vielfalt“ aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit 75 % der Gesamtkosten. Das Bundesamt für Naturschutz begleitet das Naturschutzprojekt als Bewilligungsbehörde fachlich. Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beteiligen sich mit 15 % an den Kosten. Der Eigenanteil von 10 % wird von den Verbundpartnern getragen.

  • Partner

  • Links