Laufende Projekte

der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung

© Jan Lehmann

BIOBRAS - Forschendes Lernen in wenig beachteten, biodiversen Ökosystemen in Brasilien

Globaler Wandel hat negative Auswirkungen auf Biodiversität und Ökosystemleistungen und gefährdet die Ziele der Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD). Brasilien hat aufgrund seines hohen Artenreichtums eine herausragende Bedeutung für die Erhaltung biologischer Vielfalt. Jedoch fokussieren Schutzmaßnahmen in den Tropen meist auf Waldökosysteme. Dagegen werden offene, waldfreie Ökosyteme stark vernachlässigt, obwohl auch sie einen großen Anteil der Biodiversität ausmachen. Wir möchten daher in Lehre und Forschung auf diese wenig beachteten Ökosysteme in Brasilien fokussieren, Wissenslücken aufdecken und schließen, Managementkonzepte entwickeln und so einen signifikanten Beitrag zur Erreichung der Ziele der CBD leisten.

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Laufzeit 2018 - 2021

Elektrofischen 2zu1
© Meral Saxowsky

EUfMa - Gewässerentwicklung erheblich veränderter Fließgewässersysteme

Das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) für alle Gewässer einen guten ökologischen und chemischen Zustand bzw. das gute ökologische Potential bis 2015 zu erreichen ist verfehlt worden und auch für den laufenden Bewirtschaftungszeitraum gibt es kaum bessere Prognosen. Insbesondere an HWMB-Gewässern müssen neue Wege gegangen werden. Das von der DBU geföderte Projekt versucht durch die  kooperative Entwicklung einer Entscheidungsunterstützung für die Umsetzungspraxis der WRRL auf Einzugsgebietsebene für erheblich veränderte Tieflandbäche und Erstellung einer Maßnahmendatenbank mit Leitfaden vor allem die Wirksamkeit kleiner Maßahmen zu erforschen. Daneben soll durch eine deutliche Verkürzung der Untersuchungsintervalle das Wissen über das Monitoring verbessert werden.

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Laufzeit 2018 - 2020

Monarch
© AG Ökoplan

Einfluss der veränderten Landnutzung und Neonikotinoiden auf die Tagfalterpopulationen Deutschlands

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Laufzeit: 2017-2020

Feldhase
© Patrick Günner

Monitoring Projekt Hegebeauftragter für das Münsterland

Der Landesjagverband (LJV) ist beauftragter Projekträger der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft. Im Regierungsbezirk Münster werden mit Hilfe eines Beraters Fragen der konkreten Niederwildhege, Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern und der optimalen Ausgestaltung und Auswahl von Hegemaßnahmen erfolgen. Themenschwerpunkte sind hierbei:

  •  Fragen zur Niederwildhege zwischen Jägern und potentiellen Nutzern des Außenbereichs (Grundstückseigentümer, Revierinhaber, Jagdausübungsberechtigte und Landwirte
  •  Vermittlung von Maßnahmen und Projekten bezüglich Artenschutz in der Kulturlandschaft
Zur Überprüfung des Projekts wird ein Monitoring angesetzt, welches sowohl einen ökologischen als auch Akzeptanz bezogenen Anteil hat.

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Laufzeit 2016 - 2019

© Ana Lucía Cadena González de Thiele

Untersuchung kritischer Faktoren zur Erhaltung heimischer Arten in Waldfeldbausystemen der Tropen und gemäßtigten Breiten

Only available in English language.

Bluehstreifen Billerbeck Patrick 2zu1
© Patrick Günner

GrünSchatz - Auf die Richtige Mischung kommt es an

Angetrieben durch die weltweiten Märkte, die Abkehr von fossilen Energieträgern sowie die Förderinstrumentarien der Landwirtschaft und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) haben sich sowohl neue Tiermastanlagen als auch Biogasanlagen in der Landschaft etabliert. Mit ihnen stieg die Maisanbaufläche, die Anzahl der Biogasanlagen als auch die installierte elektrische Leistung. Die bereits heute zu beobachtenden Landschaftsveränderungen sind so durchgreifend, dass aus Sicht nahezu aller Akteure (Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus, Jagd, Imkerei, Wissenschaft, Politik, Regionalentwicklung) dringender Handlungsbedarf gegeben ist.

Das Projekt GrünSchatz will nach innovativen und modellhaften Lösungen für Konflikte suchen, die sich aus den vielfältigen Ansprüchen an die Landschaft ergeben.

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Laufzeit 2015 - 2019

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Wege zur Vielfalt - Lebensadern auf Sand

Das Projekt "Wege zur Vielfalt - Lebensadern auf Sand" hat sich den Erhalt und die Vernetzung nährstoffarmer Sandstandorte als Ziel gesetzt. Sie sind das gemeinsame Charakteristikum in der Hotspot 22-Region südliches Emsland und nördliche Westfälische Bucht. Häufig sind solche Standorte noch als lineare Strukturen an Wegesäumen oder sandigen Uferbereichen von Still- und Fließgewässern zu finden.

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Laufzeit 2014 - 2019

Bodenbearbeitung Aussaat 2zu1
© Cornelia Steinhäuser

Verständnis und Inwertsetzung von ruralen Landschaften - Kulturelle Bezüge zu materiellen und immateriellen Werten

Landschaften bieten ein interdisziplinäres Forschungsfeld für zusammenhängende Untersuchungen der Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Umwelt. Ein tieferes Verständnis dieser Wechselwirkungen ist grundlegend für eine nachhaltige Ressourcennutzung, die von menschlichem Wohlbefinden in einer vielfältigen, ausgewogenen Umwelt getragen wird. Aufgrund der Verschiedenheit der geographischen Standortbedingungen und der sozialen, ökonomischen und kulturellen Prägungen in der Gesellschaft variiert zugleich der Bezug zur Umwelt, und somit die Ansprüche an die Landnutzung, sowie das Verständnis erhaltenswerter Landschaften.
Das Projekt soll unter den sich ergänzenden geographisch-landschaftsökologischen Betrachtungswinkeln der Kulturlandschaften und der Ökosystemleistungen diese Vielfalt der Zugänge, insbesondere im internationalen Kontext, erforschen...

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Laufzeit 2011 - 2019