









Ziel von PerPlacsBio ist, Potenziale zur Verringerung der Kunststoffverwendung und des langfristigen Kunststoffverbleibs zu erforschen und zugleich Bewusstsein und Wissen zu einem nachhaltigen Umgang mit (Bio-)Kunststoffen zu stärken.
Das Projekt wird als Verbundvorhaben durchgeführt. Das NOVA-Institut erarbeitet die Wissensgrundlagen zur Entscheidungsfindung, beispielsweise zum sinnvollen Einsatz von Biokunststoffen, während die Uni Münster und die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg insbesondere die Erhebungen in der Land- und Forstwirtschaft übernehmen. Gemeinsam mit Anwender*innen, der Wirtschaft und weiteren Stakeholdern wird schließlich in partizipativen Formaten die Umsetzbarkeit vorgeschlagener Maßnahmen und Alternativen analysiert und diskutiert. Die Erkenntnisse aus dem Projekt werden in einer benutzerfreundlichen, übersichtlichen Datenbank öffentlich verfügbar sein.
Projektlaufzeit: Nov 2025 - Sept 2027
Projektleitung: Dr'in Cornelia Steinhäuser und Dr'in Friederike Gabel
Kontakt: cornelia.steinhaeuser@uni-muenster.de
Ende Januar startet im Rahmen des Projekts eine Online-Umfrage zum Einsatz von (Bio-)Kunststoffen. Eingeladen zur Teilnahme sind Anwender aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gemüse- und Obstanbau sowie Gärtnereien
Ziel der Befragung ist es, Erfahrungen, Einschätzungen und Praxiswissen aus Anwendersicht zu erfassen und in die weiteren Projektarbeiten einfließen zu lassen.
Das Projekt wird von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) im Förderprogramm „Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen“, Förderschwerpunkt „Informationen und gesellschaftlicher Dialog zu Bioökonomie und Nachhaltigkeit“ gefördert.