© Bildarchiv des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach

Professorin Dr. Anna Siffert

Anna Siffert ist Professorin für Theoretische Mathematik. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der globalen Differentialgeometrie und deren Wechselwirkungen mit Topologie, Analysis und komplexer Geometrie.

Eines ihrer Hauptthemen ist die Klassifizierung isoparametrischer Hyperflächen in Sphären. d.h. solcher Hyperflächen in Sphären mit konstanten Hauptkrümmungen.

Ein weiteres Thema, das sie interessiert, ist die äquivariante Differentialgeometrie: Geometrische Variationsprobleme führen häufig zu analytisch extrem schwierigen, nichtlinearen partiellen Differentialgleichungen, bei denen die Standardmethoden versagen. Daher ist es eine Herausforderung, nicht-triviale Lösungen zu finden.


Was sind für Sie die schönsten Aspekte daran Mathematikerin zu sein?

Neue Theorien zu entwickeln.
Die Freiheit der Forschung.
Begegnung und Gedankenaustausch mit Menschen aus aller Welt.


Anna Siffert, geboren 1985, absolvierte ihr Diplom an der Universität Bonn und promovierte an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend ermöglichte ihr ein DFG-Stipendium, ein Jahr an der University of Pennsylvania zu forschen. Bevor sie im April 2020 an die WWU Münster berufen wurde, war sie Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn.


Was waren bisher die wichtigsten Momente Ihrer Karriere?

Am wichtigsten war/ist die Unterstützung durch andere Mathematikerinnen und Mathematiker!
Die erste Teilnahme an einer Konferenz.
Der Erhalt eines DFG-Stipendiums, das mir einen einjährigen Aufenthalt in den USA ermöglichte.
Eine Postdoc-Stelle am MPIM.
Meine erste Festanstellung an der WWU, die ich gerade begonnen habe.