Doktoranden

© Kateryna Kobchenko

Ilia Bobrik

Doktorand

ibobrik881@gmail.com

 

 

 

 

 

  • Promotionsprojekt

    „Der bäuerliche Widerstand gegen die antireligiöse Politik der Sowjetregierung (1929-1941)“

    Ziel des Projekts ist es, den Widerstand der sibirischen Bauern in den Jahren 1929 bis 1941 gegen die Politik des gewaltsam verordneten Atheismus umfassend zu untersuchen. Der zeitliche Rahmen ergibt sich aus der Tatsache, dass gerade in diesen Jahren fast alle Kirchen auf dem Land geschlossen wurden. Anhand von Bauernbriefen, Beschwerden, politischen Berichten und anderen Quellen versucht mein Forschungsprojekt die These zu belegen, dass der bäuerliche Protest gegen die Verletzung ihrer religiösen Rechte nicht nur eine "Hülle" des politischen Protests ist, wie manche Historiker meinen, sondern eine Form der kulturellen und existentiellen Selbsterhaltung der Bauernschaft unter der bolschewistischen Politik. Besondere Aufmerksamkeit wird dem multireligiösen Aspekt der sibirischen Bauernschaft gewidmet, weil Sie damit auch vergleichende Aspekte des Verhaltens von Anhängern verschiedener Konfessionen und Religionen einbringen können. Eine Bearbeitung dieses Themas wird auf der Grundlage der vom Autor gesammelten Quellen aus verschiedenen Archiven in Sibirien (Krasnojarsk, Irkutsk, Nowosibirsk, Tomsk) und aus dem Zentralarchiv in Moskau erfolgen. Das Dissertationsprojekt schließt eine Forschungslücke, die den bisherigen „top-down“-Ansätzen eine „bottom-up“-Perspektive entgegenstellt, mit der Bauern nicht länger als Objekte sowjetischer antireligiöser Politik, sondern als Subjekte mit eigenen Handlungsspielräumen begriffen werden.

© Kateryna Kobchenko

Simon Dreher

Doktorand

simon.dreher@uni-muenster.de

Externes Profil: Institut für Städtegeschichte

 

 

 

 

 

  • Zur Person

    • 2009-2013 Bachelorstudium Geschichte (Nebenfach Keltologie) an der Philipps-Universität Marburg
    • 2013-2017 Masterstudium Geschichte (Nebenfach Germanistik) mit Schwerpunkten auf frühneuzeitlicher und osteuropäischer Geschichte an der Philipps-Universität Marburg
    • 2013-2016 Studentische Hilfkraft am Fachgebiet Frühe Neuzeit (bis 2014 bei Prof. Dr. Wilhelm E. Winterhager, ab 2015 bei Prof. Dr. Inken Schmidt-Voges)
    • 2014-2017 Studentische (ab 2017 wissenschaftliche) Hilfskraft an der Forschungsstelle für Personalschriften Marburg (Akademie der Wisseschaften und der Literatur Mainz)
    • 2018-2022 Universitätsassistent am Institut für Osteuropäische Geschichte Wien bei Univ.-Prof. Wolfgang Mueller
    • 2019-2022 Promotionsstudium im Fach Geschichte an der Universität Wien
    • seit Okt. 2022 Fortsetzung des Promotionsstudiums im Fach Osteuropäische Geschichte an der Universität Münster
    • seit Okt. 2022 Volontär im Bereich "Digital Humanities" am Institut für vergleichende Städtegeschichte, Münster
  • Promotionsprojekt

    Zwischen Integration und Isolation. Freiwillig und unfreiwillig Migrierte in urbanen Räumen des Moskauer Russlands (1613-1682)

    Anliegen meines Dissertationsprojektes ist es, die gesellschaftliche Stellung von Zugewanderten aus verschiedenen europäischen Herrschaftsgebieten im Moskauer Staat des 17. Jahrhunderts neu zu bewerten, indem ich Wechselwirkungen aber auch Divergenzen zwischen der staatlich definierten Norm, die im 17. Jahrhundert zunehmend die physische und soziale Isolation der nicht-orthodoxen Zugewanderten vorschrieb, und den im lokalen Umfeld der Zugewanderten stattfindenden Interaktionen aufzeige. Mit einem auf die Zielorte der Migrationsbewegungen gerichteten Blick stehen dabei nicht nur solche Zugewanderte im vormodernen Russland im Fokus, die sich als angeworbene Fachkräfte und Militärs oder Fernhändler aus ausländischen Herrschaftsgebieten in verschiedenen urbanen Räumen des Moskauer Staates niederließen, sondern auch jene, die gegen ihren Willen in das Moskauer Reich gebracht wurden. Grundlage für die Untersuchung bilden verschiedene räumlich, zeitlich und durch Akteursgruppen definierte Fallbeispiele: 1) (inter)konfessionelle Kontakte und Konflikte in Moskau der 1640er-1670er-Jahre, 2) Arbeits- und Wirtschaftskooperationen im Kontext des Übergangs von saisonaler zu permanenter Ansiedlung von Zugewanderten in Archangelsk und Vologda, 3) die Einbindung von Gefangenen und Verschleppten in die moskowitischen Wirtschafts- und Gesellschaftstrukturen im Rahmen des Moskowitisch-Polnischen Krieges 1654-1667 und 4) Auseinandersetzungen um und Anpassungen an temporäre Ansiedlungen von in zarischen Diensten stehenden Militärs und ihren Angehörigen im Kontext der moskowitischen Expansion nach Sibirien. Anhand dieser vier Fallbeispielserien werden vor allem Bittschriften, Verhörprotokolle sowie Hof- und Personenlisten ausgewertet.

  • Veröffentlichungen

    • Servants in foreigners’ houses in mid-seventeenth century Muscovy: Local differences in legislation and practice, in: Endre Sashalmi (Hg.), Aspects of Law and Religion in Russia in the Early Modern Age, 1550s –1721 (Law and Religion in the Early Modern Period/Recht und Religion in der Frühen Neuzeit)(voraussichtlich 2023).
    • mit Wolfgang Mueller (ed.), Foreigners in Muscovy. Western Immigrants in Sixteenth- and Seventeenth-Century Russia, London 2023
      • darin: Foreigners on Moscow's Housing Market. Legislation, Practices, and Administrative Handling of Foreign Residence Ownership in the Decades before Its Prohibition in 1652, 62-79.
    • Abgehängt? Die Ausländergemeinden in der Hafenstadt Archangel’sk unter dem Eindruck der Handelsrestriktionen von 1721–1762, in: Moderne Stadtgeschichte (2022, No 2: Russländische Städte im 18. Jahrhundert: Imperiale Konzeptionen und lokale Dynamiken, hg. von Boris Belge und Ulrich Hofmeister), 28-41.
    • ‘Gegen die vermalediden ketzer und aff gesneden Ruyssen und ungelovigen Tarteren’. Bedrohungskommunikation im Rahmen der Livländischen Ablasskampagnen (1503–1510), in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 70 (2021), No 1, 1–30.
    • Peter I. (1672-1725) – Whilst like a God he gave Being and Existence to daily and innumerable Improvements, in: Leben in Leichenpredigten 2/2018, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg (http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/peter-i-1672-1725.html).
    • Peter Johansen Brenner (1677-1720) – Denn das Eisen/ so meinen Lebens-Faden abschneiden soll/ ist geschärffet/ und hänget mir bereits im Nacken, in: Leben in Leichenpredigten 9/2015, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg (http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/peter-johansen-brenner-1677-1720.html).
    • Michael Gramann (1631-1702) – Denn Moscau kunt auch von ihm sagen/ Was er vor Curen da gethan, in: Leben in Leichenpredigten 10/2014, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg (http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/michael-gramann-1631-1702.html).
© Nikolas Ender

Nikolas Ender

Wissenschaftlicher Projektbearbeiter

Exzellenzcluster Religion und Politik
Johannisstraße 1, Raum 201
48143 Münster
Telefon: +49 251 83-23359

nender@uni-muenster.de

Profil beim Exzellenzcluster

  • Zur Person

    Akademischer Werdegang:

    • Seit 10/2022: Promotionsstudium an der Universität Münster
    • 09/2021 - 09/2022: MLitt History, University of St. Andrews, UK
    • 09/2019 - 06/2020: Auslandsstudium an der Glasgow University, UK
    • 03/2018 - 09/2022: Stipendiat des Cusanuswerks
    • 06/2018 - 08/2018: Studienaufenthalt an der Higher School of Economics, Moskau, im Rahmen der Summer School "Nudging"
    • 01/2018 - 02/2018: Studienaufenthalt in Irkutsk, Sibirien, im Rahmen der Winter School "Go East: Exploring Siberia"
    • 09/2016 - 03/2021: B.A. Internationale Beziehungen (Hauptfach) und Geschichte (Nebenfach), Universität Erfurt
    • 03/2016: Abitur an der Alfred-Delp-Schule Hargesheim

    Beruflicher Werdegang:

    • Seit 10/2022: Wissenschaftlicher Projektbearbeiter im Exzellenzcluster "Religion und Politik. Dynamiken der Tradition und Innovation" an der Universität Münster
    • 07/2020 - 03/2021: Wissenschaftliche Hilfskraft bei der Kollegforschungsgruppe "Religion and Urbanity", Max-Weber-Kolleg
    • 05/2021 - 07/2021: Praktikum am Deutschen Historischen Institut Moskau (remote)
    • 07/2018 - 08/2018: Praktikum an der Forschungsstelle Osteuropa Bremen
    • 10/2017 - 03/2021: Wissenschaftliche Hilfskraft bei der Erfurter RaumZeit-Forschung, Universität Erfurt (mit einer Unterbrechung von 09/2019 - 06/2020)
    • 03/2017 - 09/2017: Internationaler Freiwilligendienst bei Kulturweit und Perspektivy in Welikij Novgorod und St. Petersburg
  • Forschungsprojekt

    Die "Neugetauften" im Zarenreich des 18. und beginnenden 19. Jahrhundert

    Projekt im Cluster EXC 2060 B3-43 (Teilprojekt in DFG-Verbund, koordiniert an der Universität Münster)

    Das Projekt untersucht anhand der offiziellen Kategorie der „Neugetauften“ den Zusammenhang von imperialer Herrschaft, religiöser Zuschreibung und Konzepten kollektiver Identität im Zarenreich des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Den Kern bilden Studien zu drei ausgewählten Dörfern von „Neugetauften“, die vor ihrer Zwangschristianisierung dem muslimischen, buddhistischen und schamanistischen Glauben anhingen.

    Mit dem Projekt verbindet sich das Ziel, die für die Imperiumsforschung grundlegende Frage nach dem Spannungsverhältnis aufzuarbeiten, wie Imperien einerseits bestrebt waren, reichsweit eine größere Einheitlichkeit herzustellen und, wie in diesem Fall, die Religion für Zivilisierungsmissionen nutzten, andererseits aber aus kolonialen Gründen mit Kategorien wie den „Neugetauften“ Differenzen zur dominanten Ethnie aufrechterhielten und damit möglicherweise Anstöße für religiös wieder divergierende Tendenzen gaben.

    Darüber hinaus lassen sich von dem Projekt Erkenntnisse darüber erwarten, inwiefern Unterschiede zwischen „Neugetauften“ je nach ihrer vorherigen Zugehörigkeit zum Islam, zum Buddhismus oder Schamanismus dazu beitrugen, ihre Integration in die russisch-orthodoxe geprägte Mehrheitsgesellschaft zu befördern oder zu behindern. Welche Rolle spielte die vorherige religiöse Zugehörigkeit für die Integrationsbereitschaft und welche Rolle spielten hierbei die in den jeweiligen Religionen verbliebenen anderen Mitglieder der ethnischen Gruppen der „Neugetauften“?

    Schließlich ist es ein Ziel des Projekts, der Frage nachzugehen, wie nachhaltig und wirkungsvoll sich die imperial gesteuerte Perpetuierung von Differenz trotz des allgemeinen Bestrebens nach mehr Einheitlichkeit gestaltete und inwiefern gerade diese Politik Entwürfe eigener kollektiver Identität unter den verschieden geprägten Gruppen von „Neugetauften“ beförderte und einen „Rückfall“ in vorherige Religionszugehörigkeiten begünstigte. Der Einblick in den Umgang des orthodoxen Zarenreiches mit religiöser Andersartigkeit und in die Reaktionen der Angehörigen von ehemals verschiedenen Religionsgemeinschaften erlaubt es, das Russländische Reich aus seinem Nischendasein in der allgemeinen Imperiumshistoriographie herauszuholen und es für die vergleichende und transnationale Forschung zum Themenfeld von Zivilisierungspolitik, Kolonialismus und religiöser Vielfalt zu öffnen.

    Bearbeiter: Prof. Dr. Ricarda Vulpius, Nikolas Ender

  • Forschungsinteressen

    • Imperiumsgeschichte
    • Kolonialgeschichte
    • Religionsgeschichte
  • Lehre

    Wintersemester 2023/24:

    • Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte: Imperiale und koloniale Herrschaft im Russländischen Reich des 18. Jahrhunderts (gemeinsam mit Prof. Dr. Ricarda Vulpius) [Di. 14:00 - 18:00, F 042]
  • Vorträge

    • 05.-07.10.2023: Ausrichtung (gemeinsam mit Prof. Ricarda Vulpius) der internationalen Konferenz: “Locating the Self, Negotiating the Other: Conversion and Imperial Expansion in the Early Modern Period” an der Universität Münster

    • 22.06.2023: Vortrag: Konversion und Selbstverortung: kalmückische „Neugetaufte im Stavropol des 18. Jahrhunderts, Lehrstuhl für die Geschichte Ostmitteleuropas/Russlands in der Vormoderne an der LMU München

    • 29.06.-01.07.2023: Vortrag: Vorstellung des Promotionsprojekts auf der 30. Tagung Junger Osteuropa-Expert*innen (JOE), Regensburg

    • 03.07.2023 Vortrag: Vorstellung des Promotionsprojekts im Rahmen des Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte an der Universität Münster

  • Publikationen

    Online:

© Kateryna Kobchenko

Anna Gordon

Doktorandin

agordon@uni-muenster.de

 

 

 

 

  • Promotionsprojekt

    „Gavrila Deržavin (1743-1816) als persona politica“

    In seinem von Horaz inspirierten „Denkmal“ („Памятник“) schrieb Gavrila Deržavin, dass er „den Königen lächelnd die Wahrheit sagte“. Während Horaz das Angebot des Kaisers Augustus ausschlug, sein privater Sekretär zu werden, war Deržavin Staatssekretär Katharinas II 1792-1793. Dennoch war Deržavins Weg zu hohen politischen Ämtern alles andere als einfach. Angefangen mit einem langen Dienst im Preobraženski Regiment, nahm er an der Niederschlagung von Pugačëvs Aufstand teil, verließ aber die Stadt, in der er stationiert war, kurz bevor Pugačëvs Truppen kamen. Er schaffte es aber, sich zu erklären, wie er eindrucksvoll in seinen „Aufzeichnungen“ („Записки“) beschreibt. Einen Wendepunkt in seiner politischen Karriere war das Lobgedicht an Katharina II. „Felica“, eine neue und mutige Mischung aus Lob der Kaiserin und der Satire auf ihre wichtigsten Mitarbeiter. Gavrila Deržavin, der heute für viele als größter russischer Dichter des 18. Jahrhunderts gilt, war zugleich auch Politiker. Auch nach dem Tod Katharinas II. suchte er Möglichkeiten der politischen Einflussnahme. Das Dissertationsprojekt untersucht Deržavins politische Karriere und die Wechselwirkungen der Politik mit seiner Dichtung. Auch werden Aspekte beleuchtet, die seinen politischen Weg begünstigten oder erschwerten.

© Kateryna Kobchenko

Alexey Gusev

Doktorand

gusev1789@gmail.com

 

 

 

 

  • Zur Person

    (Auswahl)

    • 2023 MSc in Public Policy, Queen Mary University of London
    • 2021 Executive Diploma, European Academy of Diplomacy Warschau
    • 2012-2021 Bezirksabgeordneter und Vize-Sprecher des Kommunalrats, Moskau
    • 2014-2020 Lehrer für Geschichte, Lomonossow-Privatschule Moskau
    • 2014-2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fakultät für Geschichte, Lomonossow-Universität Moskau
    • 2016-2017 Journalist, Business Country Media, Moskau
    • 2007-2012 Studium der Geschichte, Lomonossow-Universität Moskau
  • Promotionsprojekt:

    “Russian regional elites and the democratisation movement in RSFSR in 1987 – 1991”

    This study aims to investigate the impact of local authorities and movements in Soviet Russia on the development of Perestroika and the collapse of the Soviet Union. The research will explore the history of regional activities in the Russian Soviet republics and how attitudes towards them evolved during Perestroika.

    This research will rely on official sources and media coverage related to the regional movements. The study will draw on archival documents, including available documents from the KGB and the Communist Party of the Soviet Union, as well as materials related to national movements such as media coverage, documents, interviews, etc. The primary research period will be from 1987 to 1991. 1987 saw the declaration of glasnost' as Gorbachev's policy, and 1991 was the year of the Soviet Union's collapse.

  • Publikationen

    Books:

    Gusev A.A. The history of Cheremushki from old times to our days. History, personalities, events. Moscow, 2020 (Гусев А.А. Черёмушки от старины до наших дней. История, личности, события. М., 2020)

    Participation in the editorial board:

    The partisan republic. Dedicated to the 70th anniversary of the liberation of Belorussia from Nazi invaders. Edited by S.L. Kandybovich, V.V. Danilovich, O.V. Solopova. Moscow, NO “Assotsiatsia Liga sodeystviya oboronnym predpriyatiyam”, 2014. Members of the editorial board: Bobenko M.G., Gusev A.A., Kozopolyanskaya A.V., Roeva E.B. (Республика-партизанка. К 70-летию освобождения Беларуси от немецко-фашистских захватчиков. Под редакцией С.Л. Кандыбовича, В.В. Даниловича, О.В. Солоповой. М., НО «Ассоциация Лига содействия оборонным предприятиям», 2014. Члены редколлегии: Бобенко М.Г., Гусев А.А., Козополянская А.В., Роева Е.В.);

    Bulletin of the Scientific Research Center for the History of Diasporas. Faculty of History, Lomonosov Moscow State University. Volume 1. M., Faculty of History of Lomonosov Moscow State University, 2014. Members of the editorial board: Bobenko M.G., Gusev A.A., Kozopolyanskaya A.V., Roeva E.B., Solopova O.V. (Бюллетень Научно-исследовательского центра истории диаспор исторического факультета МГУ им. М.В. Ломоносова. Том 1. М., Исторический факультет МГУ им. М.В. Ломоносова, 2014. Члены редколлегии: Бобенко М.Г., Гусев А.А., Козополянская А.В., Роева Е.В., Солопова О.В.)

    Articles:

    Bobenko M.G., Gusev A.A., Bogomazova O.L. Kyrgyz migration and the diaspora organizations of Kyrgyz in Russian Federation in the XXI century // Actual issues of social and cultural adaptation and integration of migrants in Moscow metropolis. The collection of the round table materials. Moscow, OOO “Ritm”, 2016 (Бобенко М.Г., Гусев А.А., Богомазова О.Л. Киргизская миграция и диаспоральные организации киргизов в Российской Федерации в XXI веке // Актуальные вопросы социокультурной адаптации и интеграции мигрантов в московском мегаполисе. Сборник материалов круглого стола. М., ООО «Ритм», 2016);

    Bobenko M.G., Gusev A.A., Kozopolyanskaya A.V. Partisan and occupational periodicals in Belorussia during the Great Patriotic War // The partisan republic. Dedicated to the 70th anniversary of the liberation of Belorussia from Nazi invaders. Edited by S.L. Kandybovich, V.V. Danilovich, O.V. Solopova. Moscow, NO “Assotsiatsia Liga sodeystviya oboronnym predpriyatiyam”, 2014 (Бобенко М.Г., Гусев А.А., Козополянская А.В. Партизанские и оккупационные периодические издания Беларуси в годы Великой Отечественной войны // Республика-партизанка. К 70-летию освобождения Беларуси от немецко-фашистских захватчиков. Под редакцией С.Л. Кандыбовича, В.В. Даниловича, О.В. Солоповой. М., НО «Ассоциация Лига содействия оборонным предприятиям», 2014);

    Gusev A.A. The hetman of Ukraine Pavel Skoropadskiy // The collection of Ukrainian World Congress 2013 documents. Lvov, Lvivska “Politechnika”, 2013 (Гусев А.А. Гетман Украины Павел Скоропадский // Сборник документов СКУ. Львов, Львовская «Политехника», 2013);

    Gusev A.A. The origins of the Ukrainian nationalism // Rodina. №4. Moscow, Pravda, 2013 (Гусев А.А. Истоки украинского национализма // Родина. №4. М., Правда, 2013);

    Gusev A.A. The Youth Parliament of the Union State: the backstory // Prospective directions for the development of the Union State: children and youth policy (dedicated to the 15th anniversary of the signing of the Treaty on the creation of the Union State). Minsk, 2014 (Гусев А.А. Молодёжный парламент Союзного государства: предыстория // Перспективные направления развития Союзного государства: детско-юношеская и молодёжная политика (приурочено к 15-летию подписания Договора о создании Союзного государства). Минск, 2014);

    Gusev A.A. Ukrainian identity in terms of the Ukrainian statehood development // Bulletin of the Scientific Research Center for the History of Diasporas. Faculty of History, Lomonosov Moscow State University. Volume 3. M., Faculty of History of Lomonosov Moscow State University, 2014 (Гусев А.А. Украинская идентичность в условиях развития украинской государственности // Бюллетень Научно-исследовательского центра истории диаспор исторического факультета МГУ имени М.В. Ломоносова. Том 3. М., Исторический факультет МГУ имени М.В. Ломоносова, 2014);

    Gusev A.A. Ukrainian social politics of Chernobyl victims support // Bulletin of the Scientific Research Center for the History of Diasporas. Faculty of History, Lomonosov Moscow State University. Edited by A.A. Sokolov. Volume 2. M., Faculty of History of Lomonosov Moscow State University, 2014 (Гусев А.А. Социальная политика Украины в отношении чернобыльцев // Бюллетень Научно-исследовательского центра истории диаспор исторического факультета МГУ имени М.В. Ломоносова. Том 2. М., Исторический факультет МГУ имени М.В. Ломоносова, 2014);

© Kateryna Kobchenko

Walter Julius Hochheim

Doktorand

whochheim@uni-muenster.de

 

 

 

 

 

  • Zur Person

    • Seit 07/2024: Promotionsstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung
    • Seit 04/2023: Doktorand an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
    • 10/2020-03/2023: Masterstudium an der Universität Greifswald mit Abschlussarbeit zum Thema "The Baltic Sea as a route of information between Russia and Germany in the letter exchange between Anton Friedrich Büsching and Gerhard Friedrich Müller 1751-1783"
    • 02/2021-03/2023: Wissenschaftliche Hilfskraft am Interdisziplinären Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) der Universität Greifswald
    • 03/2022: Teilnahme an der Winter School of Balticness 2022 - YoPeNET - Universität Gdańsk und European Solidarity Center
    • 09/2021-01/2022: Auslandssemester an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg
    • 09/2021-01/2022: Stipendium für Auslandssemester in Sankt Petersburg - PROMOS/DAAD
    • 10/2021: Teilnahme an der Deutsch-Baltischen Jugendwerk-Konferenz in Tallinn - YoPeNET
    • 10/2020-01/2021: Stipendium für ausländische Studenten an der Universität Greifswald
    • 02/2016-12/2019: Bachelor- und Lehramtsstudium der Geschichte an der Universidade Federal de Santa Catarina, Florianópolis, Brasilien
  • Promotionsprojekt

    Die von der Russischen Akademie der Wissenschaften organisierten Forschungsreisen im 18. Jahrhundert trugen zur wissenschaftlichen Erforschung der Territorien des Zarenreichs bei. Deutsche Wissenschaftler, die im Zarenreich und in den Forschungsreisen tätig waren, teilten diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in Bereichen wie Botanik, Ethnographie und Geographie mit anderen Intellektuellen im West- und Zentraleuropa, insbesondere im deutschsprachigen Raum, wo dann diese Informationen publiziert und verbreitet wurden. Eine meiner Thesen ist, dass die Vernetzung deutscher Gelehrten mit dem Zarenreich die Folge hatte, das Zarenreich “nach” Europa zu bringen und es als eine europäische Macht zu berücksichtigen. Darüber hinaus verstehe ich diese Tätigkeiten deutscher Gelehrten im Zarenreich und dementsprechend das Zarenreich selbst, als ein integralen Bestandteil der Gelehrtenrepublik, was einen Kontrast zur derzeitigen Literatur darstellt. Damit stellt sich die Frage, ob und inwieweit das Zarenreich im 18. Jahrhundert als Teil Europas betrachtet werden kann.